Handwerker

Montage einer Duschtrennwand. Worauf muss man bei Stahl & Glas achten?

Februar 6, 2019

duschtrennwand-dusche-montageBei der Montage einer Duschtrennwand sind einige Aspekte zu beachten. Bevor die Duschtrennwand montiert wird, ist zu prüfen, ob alle baulichen Voraussetzungen erfüllt sind, und ob das notwendige Material und Werkzeug vorhanden ist. Eine Duschtrennwand mit durchgehenden Profilen lässt sich einfacher montieren, als eine Duschabtrennung für die Beschläge verwendet werden. Die Verwendung von Profilen erlaubt eine größere Toleranz bezüglich der Ebenheit der Wände. Kleine Unebenheiten können ausgeglichen werden.

Bei Duschabtrennungen mit Wandprofilen ist zunächst zu prüfen, ob die Wände bezüglich ihrer Beschaffenheit hierfür geeignet sind. Oftmals werden Profile auf den Fliesen befestigt. Vorher muss geprüft werden, ob die Fliesen fest sitzen. Das funktioniert durch Abklopfen mit dem Gummihammer. So kann man feststellen, dass sich hinter den Fließen keine Hohlräume befinden. Bevor gebohrt wird, muss sichergestellt werden, dass in der Wand keine Strom- oder Wasserleitungen beschädigt werden.

Bei der Montage von Profilen ist ein exaktes Arbeiten notwendig. Schlecht montierte Schienen haben zur Folge, dass sich die Türen nicht richtig schließen. Das hat natürlich auch Auswirkungen auf die Dichtigkeit. Natürlich sollte man auch auf vernünftige Baumaterialien achten und zum Beispiel auf Qualitätsmaterial der ETG GmbH setzen. Denn auch hier gilt – wer am falschen Ende spart, zahlt am Ende drauf.

Endkappe-Glastrennwandprofil-Mini-8-mm-Edelstahloptik

Neben Bohrmaschine und Zollstock benötigt man daher unbedingt eine Wasserwaage. Ist die Position der Profilleiste bestimmt, sind die Bohrlöcher anzuzeichnen. Die Bohrlöcher müssen lotgerecht übereinander liegen. Zum Bohren muss ein Bohrer in der Stärke des benötigten Dübels verwendet werden. Beim Dübel ist darauf zu achten, dass er für den bestimmten Untergrund geeignet ist. Sind die Fliesen beispielsweise auf eine Rigipswand aufgeklebt, sollten Hohlraumdübel verwendet werden.

Beim Bohren auf Fließen kann entweder in die Fuge oder direkt durch die Fließe gebohrt werden. Muss durch die Fließe gebohrt werden, sind einige Dinge zu beachten: Das Schlagwerk des Bohrers ist auszuschalten, und es ist bei geringer Drehzahl zu bohren. Der Bohrer darf nicht stumpf sein, im besten Fall verwendet man einen Fliesenbohrer. Durch aufkleben eines transparenten Klebeband über das Bohrloch reduziert sich die Gefahr, dass die Fliese springt. Es empfiehlt sich, zunächst mit kleinen Bohrern vorzubohren, und sich dann Stück für Stück der gewünschten Größe anzunähern. Der Bohrer sollte sich nicht verkanten. Anschließend werden die Dübel in die Bohrlöcher gesteckt, dann werden die Profilleisten verschraubt.

Nun werden die Seitenteile, sofern vorhanden in die Profile eingebaut. Duschabtrennungen mit Eckeinstieg verfügen häufig über Seitenteile. Diese überzeugen mit einer hohen Stabilität. Auch beim einschrauben der Seitenteile in die Profilleiste ist präzises Arbeiten wichtig. Sind die Seitenteile nicht akkurat ausgerichtet, ist die Duschabtrennung später nicht dicht. Bei Trennwänden ohne Seitenteile werden die Türscharniere direkt in der Wand verankert. Mit der Wasserwaage sollte man nach dem Einsetzen der Seitenteile nochmals prüfen, ob alle Teile die richtige Position haben und lotgerecht aufgestellt sind.

Die Montage der Türen ist abhängig vom Modell. Bei einigen Varianten werden die Türen eingehängt oder direkt eingesteckt. Manche Modelle haben an der Unterseite noch Abdichtungen aus Gummi. Dadurch wird die Dichtigkeit verbessert. Nach Montage der Türen ob diese ohne Widerstand gleiten bzw. schwingen. Sollte das nicht der Fall sein, kann die Tür nochmals nachjustiert werden.

Ist die Duschtrennwand erfolgreich montiert, sind alle Seitenteile fest und stabil, und die Tür lässt sich leicht schließen und öffnen, ist nur noch die Dichtigkeit sicherzustellen. Dazu werden die stehenden Elemente der Duschtrennwand an den Enden mit Silikon bzw. einer geeigneten Fugenabdichtung verfugt. Die entsprechenden Bereiche müssen vor dem Verfugen trocken und ordentlich gesäubert sein. Es empfiehlt sich bei der Verarbeitung von Silikon oder anderen Fugenabdichtungen Handschuhe zu tragen. Um eine saubere Fuge zu erreichen, können die Ränder mit Kreppklebeband abgeklebt werden. Das Ergebnis ist eine gerade schöne Fugenkante. Das überflüssige Fugenmaterial lässt sich einfach mit dem Kreppband abziehen. Mit einem speziellen Fugenglätter kann die Fuge glatt gezogen werden. Hat man keinen Fugenglätter parat, kann man das auch mit dem Finger in Verbindung mit einer Laugenlösung machen. Dabei sollte man unbedingt Handschuhe tragen. Jetzt nur noch die Fugenabdichtung trocknen lassen, das Kreppband abziehen und die neue Duschtrennwand reingingen.

Um eine Duschabtrennung selbst zu montieren, benötigt man etwas handwerkliches Geschick. Das ist besonders beim Bohren sehr wichtig, damit an den Fließen keine Schäden entstehen. Nur eine handwerklich korrekte Montage stellt die Stabilität und Dichtigkeit der Duschtrennwand sicher. Noch ein Tipp, es empfiehlt sich die Montage der Duschtrennwand zu zweit auszuführen.

Renovieren

Wasserwaagen – Welches System ist das Richtige für meinen Bedarf?

November 16, 2018

bosch-laserwasserwaageWasserwaagen sind für bestimmte Bauvorhaben unerlässlich. Durch sie lassen sich die Objekte sowohl horizontal als auch vertikal genau anpassen. Häufige Einsatzgebiete von Wasserwaagen sind unter anderem bei Ebenen, Gefällen, Winkeln oder Fluchten. Im Grunde genommen ist es der schnellste und einfachste Weg, um zu prüfen, ob das Element im Lot ist. Auf der klassischen Wasserwaage befinden sich 3 sogenannte Libellen, die mit Flüssigkeit gefüllt sind. In der Röhre schwimmt eine Luftblase, welche den genauen Winkel anzeigt. Mittlerweile gibt es unterschiedliche Varianten von Wasserwaagen. Bei der bereits erwähnten Variante handelt es sich um die analoge Wasserwaage. Welche Varianten es noch gibt und wo sie sich unterscheiden, wird im Folgenden erwähnt.

Welche Arten von Wasserwaagen gibt es?
Wie oben bereits erwähnt gibt es unterschiedliche Wasserwaagen auf dem Markt. Jede davon besitzt seine eigenen Vor- und Nachteile. Zur besseren Übersicht werden die Modelle von Wasserwaagen detailliert erklärt. Wer sich gerade mit einer Wasserwaage ausrüsten will, findet bei toom eine große Auswahl an Wasserwaagen und anderem Werkzeug. Und wer es schnell und einfach haben will und den Weg in den Baumarkt scheut, findet natürlich auch online Wasserwaagen für diverse Einsatzbereiche bei toom.

1) analoge Wasserwaage
Das bekannteste Modell von allen ist die analoge Wasserwaage. Im Schnitt ist sie etwa 80 Zentimeter lang und verfügt über 3 Libellen. Sie eignen sich nicht nur für den Innenraum, sondern auch für den Außenraum. Gute Beispiele sind das Aufhängen von Bildern oder das Anlegen von Wegen im Garten.

2) digitale Wasserwaage
Ebenfalls weit verbreitet ist die digitale Wasserwaage. Sie funktioniert im Prinzip wie die analoge Variante. Allerdings arbeitet das Modell wesentlich präziser. Die Messgenauigkeit bei einer digitalen Waage bewegt sich bei 1 Millimeter oder weniger. Normale Modelle liegen zwischen 1 und 3 Millimeter. Aus diesem Grund lassen sich digitale Produkte besser beim Messverfahren von Objekten einsetzen, die viele Winkel haben. Sobald das richtige Maß erreicht wurde, macht sich die Waage mit einem Signalton bemerkbar. Auch digitale Wasserwaage können sowohl für den Innen- als auch den Außenraum verwendet werden.

3) Laser-Wasserwaage
Eine weitere Variante ist die sogenannte Laser-Wasserwaage. Dieses Modell arbeitet ebenfalls mit Libellen und besitzt einen klaren Vorteil gegenüber der analogen und digitalen Variante. Aufgrund des integrierten Laserpointers lassen sich selbst aus längeren Distanzen Linien anzeigen. Lästiges Nachzeichnen der Linien gehört hier der Vergangenheit an. Nichtsdestotrotz handelt es sich um ein komplexeres Produkt, welches nicht zum schnellen Einsatz geeignet ist.

4) Schnurwasserwaage
Die Schnurwasserwaage ähnelt von der Konstruktion die einer analogen Wasserwaage. Allerdings verfügt sie über 2 zusätzliche Aufhängungen. Wie der Name bereits vermuten lässt, können an den Enden eine Schnur befestigt werden, um beispielsweise die horizontal gerade Errichtung von Mauern zu messen. Ein kleiner Nachteil der Methode ist, dass die Messergebnisse variieren können und nicht so genau ausfallen. Das liegt vor allem an der Schnur, die während der Messarbeiten konstant durchhängt.

5) Kreuzwasserwaage
Darüber hinaus gibt es die Kreuzwasserwaage. Dabei handelt es sich um ein kleines aber handliches Stück aus der Familie der Wasserwaagen. Sie eignen sich insbesondere für das Justieren von Haushaltsgeräten. Für größere Arbeiten werden andere Modelle empfohlen.

6) Pfostenwasserwaage
Die Art von Wasserwaage wurde speziell für die richtige Ansetzung von Pfosten entwickelt. Sie besteht aus insgesamt 2 Teilen, die durch ein Scharnier miteinander verbunden werden. Dadurch lässt sich der Pfosten umschließen und anschließend vermessen.

Fazit
Wasserwaagen sind ein nützliches Hilfsmittel, um Objekte genau platzieren zu können. Im Baugeschäft oder bei privaten Hausarbeiten sind sie nicht wegzudenken. Aus diesem Grund wurden auch unterschiedliche Modelle entwickelt. Die bekannteste und am meisten verwendete Variante ist die analoge Wasserwaage. Sie eignen sich perfekt für den Innen- und Außenbereich. Genauere Ergebnisse werden mit der digitalen Wasserwaage und der Laser-Wasserwaage erzielt. Je nach Art der Objekte empfiehlt sich eine andere Variante.

Handwerker

Endlich! Arbeitsbekleidung wird immer modischer

Januar 25, 2018

engelbert-strauss-softshelljackeIn vielen Berufen in Deutschland müssen Arbeitnehmer während der Ausübung ihrer Tätigkeit aus hygienischen Gründen oder aus Gründen der Verletzungsprävention Arbeitskleidung tragen.
Zu den gängisten Berufszweigen, in denen Arbeitskleidung getragen werden muss, zählen Handwerksberufe, Gastromiejobs, medizinische Berufe, der Warnbau, der Forst und die Landwirtschaft.

Sollten sich Arbeitnehmer während ihrer Berufsausübung nicht an die Kleidervorschriften halten, drohen ihnen betriebliche Sanktionen, wie zum Beispiel Abmahnungen, oder sogar die Kündigung.

Der Trend zur modischen Arbeitsbekleidung
Viele Menschen legen einen großen Wert auf ihr optisches Erscheinungsbild und auf modische Kleidung. Um ihre eigene Persönlichkeit zu unterstreichen, kleiden sich viele Menschen gerne individuell und heben sich somit von der Masse ab.

Bei einer einheitlichen Arbeitsbekleidung ist es natürlich nicht möglich, sich individuell und einzigartig zu kleiden. Dennoch bieten viele Hersteller von Arbeitsbekleidung in den letzten Jahren immer modischere Kleidungsstücke für die Arbeit an. Neben der Bequemlichkeit und der Zweckmäßigkeit wird dabei insbesondere auf eine große Farbauswahl, auf ausgefallene Designs und auf moderne Verschlussmöglichkeiten, wie zum Beispiel Klettverschlüsse, geachtet.

Ein großer Vorteil der modischen Arbeitsbekleidung ist zudem, dass Arbeitnehmer, die die Kleidung nicht aus hygienischen Gründen tragen müssen, auch bequem in ihrem modischen Arbeitsoutfit in die Pause gehen oder den Weg zur Arbeit in den öffentlichen Verkehrsmitteln bestreiten können, ohne dabei aufzufallen und sich für ihr eventuell grobes und unförmiges Outfit schämen zu müssen. Auch das Tragen der Arbeitskleidung in der Freizeit, beispielsweise beim Wandern oder beim Einkaufen, ist dank der modischen Arbeitsbekleidung kein Problem mehr. Einer der bekanntesten Anbieter von modischer Arbeitsbekleidung ist derzeit das Unternehmen Engelbert Strauss.

Wo kann modische Arbeitsbekleidung gekauft werden?
Modische Arbeitsbekleidung kann inzwischen in jeder mittelgroßen bis großen Stadt in Deutschland gekauft werden. Hierfür gibt es spezielle Fachgeschäfte, die sich ausschließlich auf Arbeitsbekleidung spezialisiert haben. In den Gelben Seiten oder im Internet können Interessenten die Adressen der Fachgeschäfte nachlesen. Auch viele Online-Shops bieten inzwischen ein reichhaltiges Sortiment ansprechender und zweckdienlicher Bekleidungsstücke für die Arbeit an und man kann Arbeitsbekleidung online bestellen, so bequem wie man es von Modeshops kennt.

Da Arbeitgeber in der Regel gesetzlich dazu verpflichtet sind, die Kosten für die Arbeitsbekleidung zu übernehmen, sollten Arbeitnehmer von einem individuellen Kauf ihrer Arbeitsbekleidung absehen. Insbesondere bei Arbeitskleidung, die dazu dient, Unfälle zu verhüten, vor der Witterung zu schützen oder außergewöhnliche Verschmutzungen abzufangen, muss der Arbeitgeber die Kosten komplett übernehmen.

Firmen legen in der Regel einen großen Wert auf eine einheitliche Optik ihrer Mitarbeiter, um allein schon den Wiedererkennungswert bei den Kunden zu steigern. Aus diesem Grund sollten Kleidungsstücke für die Arbeit keinesfalls ohne eine vorherige Absprache mit dem Chef eigenständig gekauft werden.

Die Preise für Arbeitsbekleidung
Da für die Arbeitsbekleidung auch immer ein Ersatz-Outfit benötigt wird, falls sich die eigentliche Montur in der Wäsche befindet oder abgetragen ist, können für den Erwerb von Arbeitsbekleidung nicht unerhebliche Kosten entstehen. Auch die professionelle Reinigung der Arbeitskleidung ist nicht gerade günstig. Sollten keine Sondervereinbarungen im Arbeitsvertrag festgelegt worden sein, so muss der Arbeitgeber für alle entstehenden Kosten für die Arbeitsbekleidung aufkommen.

Da Firmen Aufwendungen für Arbeitsbekleidung zur Höhe von bis zu 110 Euro im Rahmen der „Arbeitsmittel-Pauschale“ absetzen können, ist mit Kosten zur Höhe dieses Betrages für den Erwerb eines kompletten Outfits für die Arbeit zu rechnen.

Bauen Renovieren

Ratgeber: Polierten Betonboden einfach selber machen.

März 24, 2017

Polierter Betonboden

Polierter Betonboden

Selbst gegossene Betonplatten oder -böden werden beispielsweise beim Bau von Pavillons, Terrassen, Garagen oder Carports benötigt. Des Weiteren dienen sie im privaten Bereich als Fundament für Garten- und Gerätelauben. Die Grundmaterialien sind Wasser, Kies und Zement. Werden diese Materialien im richtigen Verhältnis zueinander gemischt, härtet dieses Gemisch zu Beton aus.

Aber zuvor sind für das Gießen eines Betonfundaments noch einige Vorarbeiten zu erledigen. Mit Hilfe von Pflöcken und einer Richtschnur ist der genaue Grundriss des Fundamentes abzustecken. Anschließend wird die Grube mit Spaten und Schaufel ausgehoben. Dabei richtet sich die Tiefe der Baugrube nach der geplanten Dicke der Betonplatte (für eine Terrasse oder Gartenhaus reichen 15 bis 20 cm). Zusätzlich sind nochmals etwa 20 cm hinzuzurechnen, für die darunterliegende Schotterschicht (hier ist auf die nötige Frostsicherheit des Schotters zu achten). Diese verhindert das Aufsteigen von Feuchtigkeit. Um ein späteres Absinken des Fundamentes zu verhindern, ist diese gut festzustampfen. Bei größeren Projekten lohnt sich hier der Einsatz einer Rüttelmaschine. Für die benötigte Verschalung sind ringsherum weitere 10 cm hinzu zu addieren. Beim Verschalen mit Schalbrettern ist mit Hilfe einer Wasserwaage auf eine exakte und waagerechte Ausrichtung zu achten.

Der Normalbeton besitzt in der Regel ein Mischverhältnis von 4 : 1 (4 Teile Kies in der Korngröße bis 32 mm sowie 1 Teil Zement als Bindemittel). Die benötigte Wassermenge entspricht etwa die Hälfte der verwendeten Zementmenge (bei einem halben Sack Zement, etwa 12,5 kg, sind dies circa 6 l Wasser). Der Mischung wird vorsichtig Wasser hinzugegeben. Dabei ist hier zu beachten, dass der Beton nicht zu flüssig wird. Danach wird der Kies, der Zement und das Wasser entweder kräftig mit einer Maurerkelle oder alternativ dazu, mit einem Mörtelrührer durchmischt. Falls der Flüssigbeton noch nicht die nötige Konsistenz besitzt, nur vorsichtig erneut Wasser hinzugeben.

Der nächste Arbeitsschritt wäre eine mögliche Bewehrung aus Stahlmatten. Diese werden dann erforderlich, wenn die spätere Bodenplatte hohen Belastungen ausgesetzt wird (z. B.: bei Garagen, Carports, Gartenlauben oder Gerätehäusern). Anschließend wird die benötigte Menge an Beton angemischt. Da das Aushärten des Betons sofort nach dem Ausschütten beginnt, muss danach umgehend mit der Weiterverarbeitung begonnen werden. Die Masse ist so gleichmäßig zu verteilten, dass die mögliche Bildung von Hohlräumen unterbunden wird. Solche Hohlräume lassen sich am Besten dadurch verhindern, in dem man mit einer Schaufel oder Abziehlatte mehrmals in den Beton einsticht. Danach wird die Betonplatte mit einem Handstampfer oder einer Rüttelplatte verdichtet. Allerdings sollte hier mit Bedacht vorgegangen werden, denn Beton hat die Eigenschaft, bei zu langem Rütteln, sich wieder zu entmischen. Dies ist dann der Fall, wenn sich auf der Oberfläche eine Wasserschicht bildet. Abschließend wird die Oberfläche über die Kanten der Verschalung hinaus glatt mit einer Abziehlatte abgezogen.

Ein möglicher Zusatzschritt wäre noch die Glättung der Betonplatte. Hierdurch werden etwaige Gefälle und Unebenheiten auf der Oberfläche ausgeglichen. Der richtige Zeitpunkt ist dann gegeben, wenn der Beton gerade so ausgehärtet ist, dass er das Gewicht der Betonverarbeitungsmaschine und dessen Benutzer tragen kann. Solche Schleifsysteme werden beispielsweise über die Anwendung von Becosan möglich. Durch die Glättung und der abschließenden Oberflächenpolitur erhält die Betonplatte eine staubfreie und leicht zu reinigende Oberfläche.

Heimwerker

Werkzeug Grundausstattung für die erste eigene Wohnung

Februar 19, 2017

cc by flickr/ Markusram

cc by flickr/ Markusram

Die erste eigene Wohnung ist ein wichtiger Schritt in die Unabhängigkeit und das Leben als Erwachsener. Die neu gewonnene Unabhängigkeit bringt aber nicht nur freie Entfaltung mit sich, sondern auch ein großes Maß an Verantwortung. Wenn etwas in der eigenen Wohnung defekt ist oder etwas montiert werden muss, benötigt man Werkzeug. Da das öfter vorkommen kann, empfiehlt es sich die wichtigsten Werkzeuge im eigenen Haushalt zu haben. Doch welche sind das und wo kauft man am Besten neues Werkzeug?

Zu den wichtigsten Werkzeugen zählen Schraubenzieher bzw. Schraubendreher. Sei es der Aufbau eines Möbelstücks, das Montieren von Lampen oder das einfache Nachziehen von Schrauben selbst bei kleinen Gebrauchsgegenständen: Schraubenzieher sind in einem eigenen Haushalt nicht wegzudenken. Auf Grund der unterschiedlichen Anfertigung von Schrauben ist es ratsam, verschiedene Modelle von Schraubenziehern zu haben. In jedem Fall sollten je zwei bis drei Schlitzschraubenzieher und Kreuzschlitzschraubenzieher genügen.

Zur weiteren Grundausstattung an Werkzeug für die eigenen vier Wände zählt der Hammer. Viele Möbelstücke erfordern beim Aufbau seine Verwendung, zum Beispiel wenn bei einem Schrank die Rückwand mit Nägeln befestigt wird. Normalerweise ist ein gewöhnlicher Hammer völlig ausreichend für alle Tätigkeiten, die den Einsatz eines Hammers im Haushalt erfordern.

Schraubenschlüssel gehören ebenfalls zu den wichtigsten Werkzeugen für Heimwerker. Sie werden meistens verwendet um Schrauben und Muttern festzuziehen oder sie wieder zu lösen. Es gibt verschiedene Arten von Schraubenschlüsseln, die sich über ihr Profil unterscheiden. Am wichtigsten sind die sogenannten Maulschlüssel (alternative Bezeichnung: Gabelschlüssel) und Ringschlüssel. Für Heimwerker sind Sets der Ring-Maulschlüssel bestens geeignet, da sie die beiden wichtigen Schlüsselarten kombinieren.

Zangen sollte man nicht vergessen. Auch dieses Werkzeug gibt es in vielerlei Variation. Für den einfachen Heimwerker ist die Anschaffung einer Kneifzange und einer Kombizange genügend. Nägel sind mit einer Kneifzange leicht herauszuziehen. Die Kombizange ist ein Multifunktionswerkzeug und ist unter anderem für das Bearbeiten von Drähten bestens geeignet. Des Weiteren gehört eine Wasserpumpenzange zu einer guten Werkzeugausstattung für Heimwerker. Die Wasserpumpenzange ist eine sehr wichtige Greifzange. Sie wird immer dann benötigt, wenn Wasserleitungen zu verschrauben sind. In den eigenen vier Wänden kommt sie zum Einsatz, wenn der Geschirrspüler und die Waschmaschine angeschlossen werden. Auch beim Montieren von Armaturen im Bad oder in der Küche wird die Wasserpumpenzange eingesetzt.

Wer diese praktischen Werkzeuge zur Verfügung hat, dem fehlen nur noch wichtige Elektrowerkzeuge. Ein Akkuschrauber ähnelt in seiner Funktion teilweise Schraubenziehern, aber seine Einsatzmöglichkeiten gehen weit über die von Schraubenziehern hinaus. Der Akku-Bohrschrauber kann auch für einfaches Bohren verwendet werden. Darüber hinaus ist das Arbeiten mit dem Akkuschrauber zeitsparend. Beim Kauf empfiehlt sich die Überlegung, ob ein Ersatzakku dazugekauft wird, um für längere Arbeiten gewappnet zu sein.

Welche weiteren Elektrowerkzeuge für das Heimwerken infrage kommen, hängt letzten Endes davon ab, welche Tätigkeiten selber ausgeführt werden sollen. Für einfache Tischlerarbeiten bieten sich Stichsägen und elektronische Universalwerkzeuge an. Etwas wichtiger für viele Heimwerker ist eine elektronische Bohrmaschine, die für Bohrarbeiten jeder Art infrage kommt. Wer Schränke, Regale oder andere Gegenstände an der Wand befestigen möchte, kann auf eine gute Bohrmaschine nicht verzichten.

Das Angebot an Werkzeugen ist durch diese Aufzählung noch längst nicht erschöpft. Für die grundlegenden Arbeiten eines Heimwerkers genügen die aufgezählten Werkzeuge jedoch absolut.

Märkte

Mit Barzahlung beim Autokauf hohe Rabatte sichern

November 16, 2016

cc by flickr / essichgurgn

Ein neues Auto mit der neusten Technik besitzen, welche nicht nur den Komfort erhöht, sondern auch die Verkehrssicherheit – das ist der Traum vieler! Nun stellt sich allerdings die Frage, wie man sich solch ein Auto finanzieren kann? Eine Antwort könnte lauten: Per Barzahlung.

Händler bevorzugen Barzahlung
Wer ein neues Auto bar zahlen kann, der befindet sich in einer sehr guten Verhandlungsposition. Denn Autohändler lieben Barzahlung. Die Gründe hierfür liegen klar auf der Hand: Sie haben das Geld sofort, das heißt: Das Auto ist sofort bezahlt und geht komplett auf den Käufer über. Der Händler trägt keinerlei Risiko. Zwar bieten die Händler gerne eine Finanzierung an, riskieren in diesem Fall jedoch einen Zahlungsausfall. Bei einem Zahlungsausfall hat der Händler zwei Möglichkeiten. Erstens mithilfe eines Mahnbescheides das Geld einklagen oder zweitens das Auto zwangsweise wieder verkaufen. Beides ist mit einem erheblichen Zeitaufwand verbunden und verursacht hohe Kosten. Beides möchten die Händler gerne vermeiden.

Mit Barzahlung Prozente aushandeln
Um in den Genuss von Bargeld zu gelangen und die oben genannten Probleme zu verhindern, bieten viele Händler Rabatte an. Hierbei handelt es sich nicht um den regulären Skonto von zwei Prozent. Vielmehr kann jeder Autokäufer bis zu 20 Prozent erhalten, wenn er bar zahlt. Jetzt stellt sich vielleicht noch die Frage, wie der Käufer an das Geld gelangen kann. Nicht jeder besitzt so viel Geld. Die gute Nachricht lautet jedoch: Die Aufnahme eines Kredites lohnt sich in jedem Fall. Es gibt spezielle Kredite für Autokäufer, die zudem sehr günstig sind. Die anfallenden Kosten sind bei weitem nicht so hoch wie der Preisnachlass, den die Autohändler gewähren. Alternativ könnte ein Sparvertrag aufgelöst werden. Meist stellt sich auch hier anhand einer Berechnung heraus, dass die fehlenden Zinsen geringer als der Rabatt sind.

Bauen Tipps und Tricks

Rüttelplatten – Arten und Anwendung

August 24, 2016

Denqbar-RuettelplatteRüttelplatten oder auch Vibrationsplatten werden vorzugsweise auf Baustellen eingesetzt. Hier dienen sie zum Glätten, Planieren und Plattmachen. Besonders beim Erd-, Asphalt- und Pflasterbau sind die Rüttelplatten von besonderem Vorteil. In der Bauindustrie wird zwischen reversierbaren und vorwärtslaufenden Rüttelplatten unterschieden. Die Deluxe Rüttelplatte wird übrigens über Hydraulik betrieben und ist ebenfalls reversierbar.

Hydraulisch und Reversierbar
Die hydraulisch betriebenen Rüttelplatten werden serienmäßig mit einer einfachen Kablfernsteuerung ausgestattet. Auf Wunsch kann diese gegen eine Kombisteuerung aus Funk und Kabel ausgetauscht werden. Mit beiden Steuerungsmodulen ist die Sicherheit des bedienenden Bauarbeiters gewährleistet. Die einzelnen Komponenten der Rüttelmaschine sind ebenfalls durch eine Vollschutzhaube geschützt. Die Hydraulikplatte ist sehr niedrig gebaut ud zeichnet sich durch eine hohe Wendigkeit aus. Dadurch wird ihr Einsatz auch in sehr schlecht zugänglichen Ecken und Bereichen möglich.
Die hydraulische Rüttelplatte wird als handgeführtes Verdichtungsgerät geführt. Topmaschinen bringen bis zu 100 Knoten an Leistung. Das Durchschnittsgewicht von Vibrationsplatten beträgt etwa 500 kg. Damit sind die Rüttelplatten besonders wendig und gut in der Bedienung. Ebenfalls zeichnen sich die meise hydraulischen Rüttelplatten durch eine besonders hohe Flächen- und Verdichtungsleistung. Das macht die hydraulischen Vibrationsplatte hervorragend für Erdbauarbeiten geeignet. Damit die Rüttelplatten auch lange laufen sind sie mit hochwertigen Dieselmotoren ausgestattet. Ein hervorragendes Kraft-Leistungs-Verhältnis.

Vorwärtslaufende und reversierbare Rüttelplatten
Etwas weniger dynamisch sind die regulären Rüttel- und Vibrationsplatten. Dabei unterschieden sich die reviersbaren Modelle von den Vorlaufenden durch die Möglichkeit zur Fahrtrichtungsänderung. Innovativ und gerade bei schwer zugänglichen Bereichen ist eine reversierbare Rückplatte sehr vorteilhaft und erleichtert das Planieren und Asphaltarbeiten. Daher werden die reversierbaren Vibrationsplatten auch häufig im Straßen- und Gleisbau wie im allgemeinen Wegebau verwendet.
Reversierbare Rüttelplatten bringen ein Gewicht von bis zu 250 kg auf die Wage, was eine Leistung von 35 Knoten bedeutet. Nicht zu vergleichen mit den Hydraulikplatten, aber immer noch leistungsfähig. Das geringe Gewicht wirkt sich in keiner Weise auf die hohe Verdichtungsleistung der Rüttelplatten aus. Die Rüttelplatten sind mit Diesel- oder Benzimotor zu wählen.

Möchte man Reparturarbeiten an seiner Hauseinfahrt durchführen, so sind im Baumarkt auch Rüttelmaschinen und Vibrationsplatten für den täglichen Bedarf zu mieten. Ebenfalls bieten rennomierte Baufirmen Geräte aus 2. Hand. Die Geräte sind leicht in der Bedienung und wer ein wenig handwerkliches Geschick an den Tag legt, der ist bestens versorgt mit einer reversierenden wie vorwärtlaufenden Rüttelplatte.

Tipps und Tricks

Luftentfeuchter gegen eine hohe Luftfeuchtigkeit

August 15, 2016

luftbefeuchter-sencor-shf-1010Die zu hohe Luftfeuchtigkeit im Raum ist sehr unerwünscht, da sie den Schimmel verursacht, Möbel und elektronische Anlagen beschädigt und auch der Gesundheit schadet. Aus allen diesen Gründen sollte die hohe Luftfeuchtigkeit effektiv reduziert werden und zwar nicht nur im Haushalt, sondern auch in Baustellen, Lagern, industriellen Anlagen und in Räumen mit einem Schwimmbecken. Wie können Sie also die hohe Luftfeuchtigkeit verhindern und die oben genannten Probleme vermeiden? Mit einem hochwertigen Luftentfeuchter!

Wie funktioniert eigentlich ein Luftentfeuchter?
Es gibt drei Grundmethoden, nach den die Luftentfeuchter funktionieren: Kondensation, Absorption und Adsorption. Bei der Kondensation wird die Luft unter die Taupunkttemperatur abgekühlt und somit wird die Luftfeuchtigkeit flüssig. Die Absorption leitet die Luft über eine hygroskopische Flüssigkeit. Bei der dritten Methode wird der Wasserdampf durch ein Trockenmittel aufgenommen. In Haushalten werden am häufigsten Luftentfeuchter verwendet, die aufgrund der Kondensationsmethode arbeiten.

Wie sollte man einen Luftentfeuchter auswählen?
Bei der Auswahl eines richtigen Luftentfeuchters sollten vor allem die Raumgröβe, die durchschnittliche Lufttemperatur und die relative Luftfeuchtigkeit berücksichtigt werden. Die Luftentfeuchter für Haushalt sind sehr effektiv und dabei noch energiesparend. Wenn Sie den Luftentfeuchter richtig verwenden, sparen Sie bis zu 75% Energie im Vergleich zu der Belüftung und der gleichzeitigen Beheizung des feuchten Raums.
Die richtige Instandhaltung eines Luftentfeuchters
Man muss den Luftentfeuchter immer gut pflegen, damit er richtig funktioniert und seine Aufgabe erfüllt. Schalten Sie den Luftentfeuchter vom elektrischen Netz vor der Reinigung ab. Putzen Sie das Gitter regelmäβig, damit sich kein Staub auf dem Gitter anhäuft. Immer nach ein paar Wochen sollte auch der Wasserbehälter gereinigt werden, dass dort keine Bakterien und Schimmel entstehen.
Auf dem Markt gibt es eine groβe Auswahl an verschiedenen Luftentfeuchtern. Zum Beispiel auf dieser Website finden Sie nur hochwertige und preisgünstige Luftentfeuchter, die Sie vor der zu hohen Luftfeuchtigkeit effektiv schützen werden.

Renovieren

Der Weg zur eigenen Terrasse: Mit diesen neun Schritten gelingt es garantiert

April 26, 2016

Foto: flickr/ Alexander van Loon

Foto: flickr/
Alexander van Loon

Wenn langsam die Temperaturen wieder steigen und in den Gärten das Grün zunehmend erwacht, pfeifen es die Vögel von den Dächern: Der Frühling kehrt endlich wieder zurück. Das ist auch der ideale Zeitpunkt, um die Gestaltung der eigenen Terrasse zu planen, denn im Hochsommer soll ja alles fertig sein. Man möchte sich von den Strapazen des Alltags schließlich nicht auf einer Baustelle erholen und auch die Gäste wollen in stimmungsvoller Garten-Atmosphäre zum Grillen begrüßt werden.

Dazu passt auch der aktuelle Trend, der unter dem Begriff „Outdoor-Wohnzimmer“ bekannt ist: Der Terrassenbereich wird nicht mehr einzeln wahrgenommen, sondern vielmehr als verlängerter Arm des Wohnzimmers. Teil der einheitlichen Gestaltung ist natürlich auch die Terrasse, doch viele Gartenliebhaber getrauen sich nicht an das Anlegen einer einladenden Terrasse auf eigene Faust.

Doch das Planen und Pflastern der eigenen Terrasse ist gar nicht mal so schwer, wie man vielleicht meinen mag. In der folgenden Anleitung erklären wir Schritt für Schritt, wie es geht und auf welche Dinge geachtet werden müssen.

1. Das richtige Material und Werkzeug

Folgende Bauutensilien sollten parat liegen, ggf. lassen sich fehlende Sachen bei
Freunden oder im Fachhandel ausleihen.

An Werkzeug wird benötigt:

• Gummihammer
• Rüttelplatte für Verdichtungsarbeiten
• Richtschnur und Pflöcke
• einige Brettstücke (z. B. zum Abstecken des Kiesbettes)
• Wasserwage
• Schaufel, Besen

Material, das im Baumarkt besorgt werden kann:

• Pflastersteine
• Quarzsand für die Pflasterfugen
• Schotter, Kies bzw. Split
• Randbefestigung für die Terrasse

2. Die Qual der Wahl: Naturstein, Betonpflaster oder doch lieber Klinker?

Zunächst muss der Hobbyhandwerker eine Entscheidung zwischen Naturstein und Betonpflaster treffen. Eine interessante Option stellen darüber hinaus sog. Pflasterklinker dar.

Ohne Frage ist Natursteinpflaster (oft aus Granit) der beliebteste Pflasterstein, prägt er doch als Straßenbaumaterial seit Jahrhunderten unser Stadtbild. Hervorzuheben ist seine robuste Beschaffenheit, außerdem ist er besonders pflegeleicht. Als nachteilig wird oft der nicht einheitliche Schnitt gesehen, was das Verlegen der Natursteine oft etwas verkompliziert. Häufige Farben sind grau, rot und anthrazit. Ausgefallene Farbtöne, seltene Formate und aufwändig behandelte Steinoberflächen treiben den Preis jedoch schnell in die Höhe.

Fällt die Wahl auf Pflasterklinker, muss ohnehin tiefer in die Tasche gegriffen werden: Der Quadratmeter schlägt mit ca. 30 EUR zu Buche. Dafür sind die Steine regelmäßig geformt (meistens Quader), was die Verarbeitung natürlich vereinfacht. Die verbreitetste Farbe ist der typische Rotton.

Preislich deutlich besser kommt man hingegen mit Betonpflaster weg. Die Auswahl an verschiedenen Formaten und Farben ist nahezu unbegrenzt. Obwohl auch hier das Verlegen der Pflastersteine aufgrund der einheitlichen Formgebung angenehm einfach ausfällt, sind dennoch einige Nachteile zu beklagen. Unschöne Kratzer (z. B. durch Gartenmöbel) treten recht schnell auf, außerdem wird Betonpflaster im Laufe der Zeit porös und setzt auch mal Moos an, wenn man ihn nicht genügend pflegt.

3. Die Planungsphase

Beim Projekt „Terrasse selbst pflastern“ ist eine gründliche Planung das A und O. Zunächst müssen Größe, Form sowie Lage der Terrassenlandschaft definiert werden. Dafür fertig man am besten eine maßstabsgetreue Skizze an, in welcher die wichtigsten Daten abgebildet werden. Dabei bitte auch die Zugangswege beachten. Anschließend wird die zukünftige Terrassenfläche mit Pflöcken und einem Bindfaden abgesteckt. So gewinnt man ein noch realistischeres Bild. Dieser Effekt verstärkt sich noch, wenn man die Gartenmöbel einfach mal zu Testzwecken aufstellt. So erkennt man schnell, ob ausreichend Platz eingeplant wurde.

4. Den Unterbau der Terrasse ausheben

Wie weit man sich ins Erdreich vorgraben muss, hängt in erster Linie von der Bodenfestigkeit und der zukünftigen Belastung ab. In den meisten Fällen reicht aber eine Aushubtiefe von etwa 35 cm völlig aus, da so ausreichend Platz für die unterschiedlichen Fundamentschichten und Pflastersteine vorhanden ist.

Anschließend sollte der Unterbau mit einer Rüttelplatte verdichtet werden. Dabei gilt es aufzupassen, dass keine Senken zurückbleiben, in denen sich das Regenwasser sammeln könnte. Hier am besten immer mal wieder die Ebenheit mittels Wasserwaage checken. Danach folgt das Auftragen der Tragschicht aus grobem Schotter. Auch hier muss alles schön eben verteilt und anschließend mit der Rüttelplatte verdichtet werden. Tipp: Am besten schon jetzt an das Gefälle denken. Die empfohlenen 1 bis 2% stellen sicher, dass das Regenwasser immer vom Haus weg abfließt.

5. Aufbringen der Ausgleichsschicht

Nun folgt eine Schicht aus Kies oder besser feinkörnigem Splitt. Sie fungiert als Drainage und beseitigt gleichzeitig kleinste Höhenunterschiede. Für die Dicke dieser Schicht gilt als Richtwert 5 cm. Anschließend alles mit einem langen Brett gleichmäßig verteilen und schon ist auch dieser Arbeitsschritt abgeschlossen.

6. Pflastersteine verlegen

Nun geht’s endlich ans Pflastern. Dazu am besten an einer Hauswand o. ä. starten und sich langsam vorarbeiten. Dazu werden die Steine mit einer Fugenbreite von ca. 4 mm im Splittbett platziert und anschließend behutsam mit dem Gummihammer festgeklopft. In der Bauphase bringt das Zugeben von etwas Quarzsand in die Fugen zusätzliche Stabilität. Tipp: Am besten arbeitet man auf einem Brett, das das eigene Gewicht auf der noch fragilen Pflasterfläche verteilt. So wird die Gefahr eines Verrutschens der Steine gemindert.

Noch ein Wort zum Verlegemuster: Darunter versteht man ein spezielles System, nach dem die Steine angeordnet werden. Im einfachsten Fall sind die Reihen 1, 3, 5 usw. identisch, da sich das System immer wiederholt. Während sich hier kreative Köpfe richtig austoben können, sollten sich weniger Erfahrene lieber an einfache Muster halten. Hier hilft auch ein Blick in spezielle Kataloge der Pflastersteinehersteller, in denen viele Verlegemuster anschaulich präsentiert werden.

7. Für zusätzliche Stabilität sorgen

Experten raten zum Abschluss des Terrassenendes mit einer Randbegrenzung. Damit wird das spätere Absacken der ganzen Konstruktion verhindert. Zu diesem Zweck eigenen sich mehrere Möglichkeiten, beispielsweise ist man mit Palisaden oder robusten Bordsteinen gut beraten.

8. Die Fugen auffüllen

Nun wird sich den Fugen gewidmet. Zum Füllen der Zwischenräume eignet sich feiner Quarzsand, der Stück für Stück mit einem Besen diagonal in die Fugen verteilt wird. Wichtig ist dabei, dass der Sand trocken ist. Danach wird der zu viel aufgetragene Quarzsand mit einem Besen weggekehrt.

9. Finale Verdichtungsarbeiten und letzte Schritte

Damit die fertige Steinterrasse auf lange Zeit schön stabil und eben ist, wird nun noch mal zur Rüttelplatte gegriffen. Im Gegensatz zu den vorherigen Arbeitsschritten ist es aber wichtig, dass jetzt zum Schutze der Pflastersteine eine Hartgummimatte unten an der Maschine befestigt wird. Durch das Abrütteln rutscht meistens der Fugensand noch ein wenig nach unten, daher muss das Fugenmaterial ggf. noch mal etwas aufgefrischt werden. Fertig!

Handwerker Heimwerker Pflege & Betreuung

Holzfenster – So flexibel ist der Baustoff

Februar 7, 2016
Holzfenster | Foto: Sorpetaler

Holzfenster | Foto: Sorpetaler

Wer einen Neubau plant, renovieren möchte oder sein vorhandenes Haus durch weitere Fenster verschönern möchte, muss sich zunächst mit der Wahl der Materialien auseinandersetzen. Dafür vergleicht man am besten die zwei gängigen Arten von Fenstern. Einerseits werden Kunststofffenster verbaut und andererseits gibt es die Holzfenster. Kunststofffenster sind im niedrigen Preissegment vertreten, schädigen dafür aber auch deutlich mehr die Umwelt. Für Holzfenster müssen keine chemischen Stoffe verwendet werden, um den Baustoff wetterfest zu machen. Dafür sind sie auch etwas kostspieliger. Sämtliche Rückstände, die bei der Herstellung anfallen sind, wie der Baustoff selbst, recycelbar. Ein Nachteil von Holzfenstern ist, dass sie relativ pflegeintensiv sind und mehrfach gestrichen werden sollten, da die Oberfläche der Fenster im Durchschnitt je nach Wetterlage 5 Jahre hält. Dafür sind Holzfenster wiederum sehr langlebig und müssen selten ausgetauscht werden. Außerdem ist der Verzug minimal, denn Holz passt sich den wechselnden Temperaturen sehr gut an. Langfristig wird man seine Kreativität besser an Holzfenstern verwirklichen können, denn neue Farbe oder Griffe lassen sich problemlos auftragen, während Kunststofffenster aufwändig neu lackiert werden müssen.

Isolierungen und Gestaltung
Langfristig kann mit einem Holzfenster richtig gespart werden. Der natürliche Baustoff eignet sich hervorragend, um Energiekosten zu reduzieren und zur guten Isolierung des Hauses beizutragen. Ein Holzfenster vermindert außerdem den Treibhauseffekt, denn die dafür angepflanzten Bäume binden Kohlendioxid. Holz hat einen weiteren Vorteil gegenüber Kunststoff. Es dauert wesentlich länger bis es im Brandfall verbrennt. Dieser Fakt macht ein Holzfenster gerade für Familien interessant. Auch in der Gestaltung eines Holzfenstern kann man sich frei entfalten. Ob Erkerfenster, Dachluke, Bullauge, oder Maßanfertigung, aus Holz lässt sich nahezu jede Art von Fenster herstellen. Wer das Holz nicht streichen möchte, aber dennoch eine besondere Farbe haben möchte, kann auf Teakholz, Mahagoni, Kirsche und viele andere Sorten zurückgreifen. Sie bieten eine gleichmäßige natürliche Färbung und haben wenig Astlöcher, welche die Qualität des Holzes beeinträchtigen können. Holz kann im Gegensatz zu Kunststoff außerdem das Wohlbefinden steigern, da es Behaglichkeit und Geborgenheit vermittelt. Wie alle lebendigen Werkstoffe gehört auch Holz zu den ältesten Materialien der Welt, in denen der Mensch bereits vor tausenden Jahren lebte.