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Immobilienpreise

Immobilienkauf

Wohnungsmangel und Mietpreise steigen erheblich

Oktober 24, 2012

Immer mehr Medien berichten von einem stetig zunehmenden Wohnungsmangel in der Bundesrepublik. Die Gründe hierfür sind vielschichtig und ein Produkt aus vielen voneinander unabhängigen örtlichen und wirtschaftlichen Faktoren.

Die Regierung und allen voran Peter Raumsauer sehen aktuell keinen gesteigerten Handlungsbedarf. Argumentiert wird mit der Tatsache, dass sich die Lage durch neue Bau- und Wohnungsprojekte in den nächsten Jahren deutlich und zusehends von selbst entspannen würde. Eine Prophezeiung, die auf wagen Füßen steht.
Stellt sich doch zunächst die alles entscheidende Frage nach den primären Auslösern für eine Wohnungsknappheit in Deutschland und was gegen diese zutun ist, um nicht nur die zukünftige Mangelsituation sondern auch die momentanen Misstände nachhaltig zu beseitigen.

Die seit Jahren wachsende Zuwanderung in die großen Zentren Deutschlands lässt speziell in den Großstädten die Miet- und Immobilienpreise rasant und stetig ansteigen. Die Arbeitsmarktbedingungen und die in den Städten zusätzlichen und generell besseren Chancen für junge Leute veranlassen, ja zwingen Letztere nahezu, ihren Wohnsitz in die Nähe der Wirtschaftsmetropolen zu verlegen. Dieser immer stärker werdende Trend führt zu der zwangsläufigen Verknappung attraktiver und rentabler Immobilien bzw. Mietobjekte. Das Prinzip für die Preissteigerung ist ja auch hier ein allzu natürliches und nicht beeinflussbares: Je höher die Nachfrage nach Immobilien und Wohnungen einer speziellen Region, desto kostspieliger der Anschaffungspreis bzw. der Mietspiegel. Mietwohnungen Deutschland – Nestoria und andere Anbierer von Immobilien bestätigen hier die Markttrends zu deutlichen Verknappung des Angebots und der erhöhten Nachfrage.

In den Plänen der Städte und der Wohnungsämter auch zu wenig einbezogen worden sind oftmals auch die Auszubildenden und Studenten. Neben den Universitäten, die generell nur in städtischen Regionen zu finden sind, sind es nun auch immer mehr Auszubildende, für die das Angebot auf dem Land nicht mehr ausreichend ist oder die sich für modernere Berufsfelder interessieren, die vorrangig in Städten angesiedelt sind. Die Folge ist eine Abwanderung in die Ballungszentren und ein starker Zuzug von Menschen, die Bedarf an günstigen, kleinen Single-Wohnungen haben. Der Wohnungsmarkt aller Universitätsstädte ist daher gerade in diesem Wohnungssegment von einer extrem hohen Nachfrage geprägt. Hier sollten die Universitäten und Städte weiter zusätzliche Wohnheime und Wohnungen wurden zur Verfügung stellen. Es bleibt zu hoffen, daß schnell Maßnahmen nun ergriffen werden können, um die Situation kurzfristig zu entlasten.

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Immobilien in Hamburg teuer wie nie

Oktober 22, 2012


Eigentlich sollte man meinen dass Häuser nur dann begehrt sind, wenn die Bevölkerung wächst. Doch trotz der insgesamt abnehmenden Bevölkerungszahl in Deutschland, wird Wohnraum in vielen Städten immer knapper. Auch die Hansemetropole Hamburg bildet hier keine Ausnahme, wie in jüngster Zeit erneut bewiesen wurde. Immobilien zum Kauf in Hamburg sind relativ rar und stoßen auf eine sehr hohe Nachfrage.

Ob Wandsbek oder Rahlstedt: Wohnungen sind gesucht, Grundstücke ebenso
Die Nachfrage nach Immobilien steigt dabei nicht nur direkt in Hamburg, sondern auch im Umland der Metropole an der Elbe. Der größte Anstieg der Gründstückspreise wird – nach Erkenntnissen des Immobilienatlasses der LBS – in Ahrensburg, sowie bei Wohnungen in Bad Oldesloe erzielt. Hier liegen die Preise pro Quadratmeter bei 2.000 Euro, wobei die Tendenz eher steigend als fallend ist. Nur knapp die Hälfte, nämlich 918 Euro pro Quadratmeter, kosten nach diesen Erhebungen Wohnungen im Raum Heide. Dieses Gefälle wird sich in Zukunft wohl eher ausgleichen, wenn man bedenkt dass die Wohnungen noch erheblich teurer werden.
Innerhalb der letzten drei Jahre wurde im Raum Ahrensburg mit 23 Prozent Preissteigerung pro Quadratmeter die größte Steigerung gemessen, wie Portale wie http://www.nestoria.de/ bestätigen. Der Quadratmeter kostet hier genau 2.342 Euro. Noch schlimmer sind die Preissteigerungen für Eigentumswohnungen: Hier lagen die Steigerungen im Durchschnitt um die 20 Prozent, wobei die Steigerung mit 26,8 Prozent in Bad Oldesloe am Stärksten war.
Diese Zahlen zeigen auf, dass der Hamburger Immobilienmarkt momentan am Boomen ist. Gerade Wohnraum ist in der Hansemetropole so stark gefragt wie seit Jahrzehnten nicht mehr.

Starke Nachfrage tatsächlich existent
Wer nach dem Platzen der amerikanischen Immobilienblase, die letztendlich zur Finanzkrise 2009 geführt hat, eine solche Blase jetzt auch an der Elbe erwartet, der irrt. Der Vorstandsvorsitzende der LBS, Herr Peter Mangel, betonte, der Immobilienmarkt sei „meilenweit von irgendeiner Blase entfernt“. Die Nachfrage nach Wohnungen sei nicht durch Spekulanten hochgetrieben worden, sondern durch tatsächlichen Bedarf nach Wohnraum. Infolgedessen sei auch ein „Platzen“ nicht zu erwarten, die Steigerung der Immobilienpreise beruhe auf tatsächlichem Bedarf. Gerade für den Bereich der Hamburger Randbezirke wird auch für die nächsten Jahre ein stark steigender Bedarf an Wohnungen, ausgelöst durch großen Bevölkerungszuwachs erwartet.

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Durchschnittliche Preise für Immobilien auf Sylt

Oktober 22, 2011

Miramar Westerland Sylt

Westerland auf Sylt - flickr/calflier001

Immobilien auf Sylt sind seit jeher beliebte Objekte für den Ruhestand im Alter, für ein zweites Heim oder für eine wertvolle Geldanlage. Darüber hinaus bieten Immobilien auf Sylt nicht nur einen hohen Grad an Luxus und wohltuender Entspannung.

Diese Immobilien liegen auf einer schönsten Insel Deutschlands. Die Nähe zur Natur, eine saubere Luft und ein Atemberaubender Blick auf das Meer sind jedem Eigentümer garantiert. Dadurch ist es nicht weiter verwunderlich, dass es sich bei den Immobilien auf Sylt um hochpreisige Objekte handelt, die für viel Geld an die zahlungskräftigen Interessenten verkauft werden.

Ursache für die teuren Immobilienpreise ist, dass die Insel die beliebteste Insel der deutschen Bürger ist. Im Jahr 2008 wurden 800.000 Gäste gezählt und die Tendenz ist angesichts des immer beliebteren, innerdeutschen Vereisens seitdem weiterhin steigend. Für die Immobilien bezahlt man einen durchschnittlichen Immobilienpreis in Höhe von 800 bis 3500 Euro pro Quadratmeter.

Bei diesen Preisen spielen natürlich Lage und Wohnkomfort eine sehr große Rolle. Obwohl die Ostseeregion von Mecklenburg-Vorpommern ein durchaus akzeptabler Konkurrent im Vergleich zur Lage und zur Natur ist, bleibt Sylt weiterhin unangefochten auf Platz auf der Beliebtheitsliste.

Die durchschnittlichen Mietpreise auf der Insel kommen durch ein besonderes Flair, die vielen Prominenten Gäste und durch eine erlesene Gastronomie zustande. Selbst bei schlechtem Wetter sind Hotels nahezu komplett ausgebucht, da aufgrund der Infrastruktur die Insel sehr schnell erreichbar ist.

Jedoch haben Immobilien-Makler auf Sylt bezüglich des Wachsenden Tagestourismus bedenken und sehen ihre Verkaufspreise für ihre Insel-Immobilien in Gefahr. Der durchschnittliche Preis für Immobilien würde ihrer Ansicht nach Fallen. Der Ansturm des Tourismus veranlasst Bauunternehmer dazu, Luxushotel aus dem Boden zu stampfen und somit ein hohes Maß des natürlichen Bildes der Insel zu zerstören. Bisher habe sich nach Angaben der Deutschen Bank der Durchschnittspreis für Immobilien auf Sylt in jeder Dekade der Branche nahezu verdoppelt.

Für die Zukunft bleibt abzuwarten, ob sich eine andere, attraktive Ferienregion gegen Sylt behaupten kann und so den Immobilienmarkt auf der Insel auf natürliche Weise nach unten reguliert. Angesichts der Preise für eine Immobilie sollte man überlegen, ob man auf Sylt Eigentum erwerben möchte.

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Stiftung Warentest: Immobilienpreise in Deutschland

August 22, 2011

cc by flickr/ Images_of_Money

cc by flickr/ Images_of_Money

Die verschuldeten Nachbarländer sorgen unter anderem dafür, dass aktuell die Zinsen für Immobilienkredite sehr günstig sind. Viele setze daher momentan auf Eigentum, wohl auch aus Angst vor einer neuen drohenden Krise. Laut Experten werden die Zinsen wohl auch in nächster Zeit niedrig bleiben, weshalb man beim Immobilienkauf auf keinen Fall übereilte und dann womöglich falsche Entscheidungen treffen dürfe.

Die Stiftung Warentest hat sich darüber hinaus einmal die Immobilienpreise in Deutschland angesehen und dabei starke regionale Unterschiede festgestellt. Bei den Preisen gibt es ein starkes Gefälle von Süd nach Nord und von Ost nach West. So zahle man im Osten der Republik meist nur 1.500 Euro pro Quadratmeter. Im Süden und Westen sei das Ganze schon erheblich teurer. Besonders hoch können die Preise vor allem in Ballungsräumen sein: Großstädte wie München, Düsseldorf oder Frankfurt am Main verzeichneten Quadratmeterpreise von über 3.000 Euro.

Generell schlägt sich die Lage im Preis nieder. Dazu zählt nicht nur die Region, sondern auch die direkte Umgebung. Schulen und Kindergärten in der unmittelbaren Nähe sind ebenso wertvoll wie gute Einkaufsmöglichkeiten, Ruhe oder eine ideale Anbindung an das Verkehrsnetz. Das Gebäude selbst spielt ebenfalls mit hinein: Moderne Haustechnik, geringe Heizkosten, Wohnkomfort, ein guter Grundriss und eine entsprechend gute Bauqualität schlagen sich preislich ebenso nieder. Dementsprechend unterschiedlich sind auch die Kreditraten. Die genauen Informationen und Kosten für die jeweilige Region, kann man auf der Seite von Stiftung Warentest in einer detaillierten Karte einsehen…

Immobilienkauf

Immobilienmarkt München: Hohe Preise – Spitzenreiter sind Ein-Zimmer-Wohnungen

Mai 21, 2009

Ein-Zimmer-Wohnungen für mehr als 13 Euro Kaltmiete pro Quadratmeter – das ist Alltag auf dem Münchener Immobilienmarkt. Der Marktbericht von Immowelt.de, eines der führenden Immobilienportale, zeigt die Gründe für die hohen Preise: mehr Singles, mehr Erwerbstätige und weniger Kinder.

München verzeichnet eine der höchsten Kaufkraftraten der Republik, dafür müssen die Münchener für Mieten und Wohneigentum tief in die Tasche greifen. Der Marktbericht von Immowelt.de, eines der führenden Immobilienportale, weist zwischen 2008 und 2009 hohe Steigerungen bei den Quadratmeter- und Kaufpreisen aus.

Im ersten Quartal 2009 haben die Ein-Zimmer-Wohnungen die Spitze bei den Mietpreisen übernommen: Stattliche 13,45 Euro pro Quadratmeter kosten kleine Wohnungen im Durchschnitt. Das entspricht einer Steigerung von mehr als 7 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal.

Ein Grund für diesen enormen Anstieg sind die vielen Wochenendpendler, die in München arbeiten und nur einen Ort zum Schlafen benötigen. Außerdem kurbeln immer mehr Single-Haushalte die Nachfrage an: Im Jahr 2008 zogen 70.000 Singles nach München – und nur 50.000 verließen die Bayern-Metropole. Ein-Personen-Haushalte machen damit in München einen Anteil von mehr als 54 Prozent aus (Quelle: Statistisches Amt München).

Ebenfalls stark gestiegen sind die Mieten für Drei- (+7,8 Prozent auf 12,32 Euro) und Vier-Zimmer-Wohnungen (+8,5 Prozent auf 12,54 Euro). Angesichts des geringen Anteils von Haushalten mit Kindern (16,6 Prozent laut Statistischem Amt München), ist diese Entwicklung aber weniger auf neu entdeckten Familiensinn zurückzuführen. Wahrscheinlicher ist eine hohe Nachfrage junger, kinderloser Paare für die Preissteigerung verantwortlich.

Die Mieten für Wohnungen mit fünf oder mehr Zimmern stiegen durchschnittlich nur um 2,7 Prozent. Hier entwickelt sich die Nachfrage also weniger stark.

Auch die Angebotspreise für Kaufimmobilien bewegen sich in München auf sehr hohem Niveau. Für eine Eigentumswohnung mit vier Zimmern zahlt man durchschnittlich 3.589 Euro pro Quadratmeter (+2 Prozent), für drei Zimmer 3.553 Euro (+4,6 Prozent). Stark gefallen ist hingegen der Quadratmeterpreis von Wohnungen mit fünf Zimmern: von 3.917 Euro auf 3.514 Euro (-10,3 Prozent). Der Grund hierfür liegt vor allem in der Erwartung sinkender Nachfrage im Zuge der Wirtschaftskrise.

Wer sich in München ein Haus kaufen möchte, muss über sehr hohe Mittel verfügen. Im Schnitt kostet ein Einfamilienhaus 655.263 Euro. Zum Vergleich: Im bundesdeutschen Durchschnitt sind es nur knapp 250.000 Euro.