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War frĂŒher noch auf den eigenen vier WĂ€nden vor allem WeiĂ angesagt, so ist man inzwischen schon fast out, wenn man nicht ein wenig farbliche Akzente in den WohnrĂ€umen setzt (es sei denn natĂŒrlich man entscheidet sich fĂŒr eine moderne und elegante Einrichtung komplett in weiĂ oder in schwarz-weiĂ).
So darf man laut den aktuellen Trends vor allem in diesem Jahr absolut Mut zur Farbe beweisen, denn die richtigen Töne an den WĂ€nden sorgen auch bei uns selbst fĂŒr Wohlbefinden. Dabei sollte man aber die Farben den Funktionen des Raums anpassen, denn jede Farbe hat eine andere Wirkung auf uns.
Warme und krĂ€ftige Farben, wie Orange, Gelb oder Rosa eignen sich perfekt fĂŒr KĂŒche und Essbereich. Sie wirken heiter, fördern die Stimmung und die Kommunikation und machen Lust auf Genuss. Komplett gegenteilig sieht es logischerweise im Schlafzimmer aus, wo man zu kalten Farben greifen sollte. Blautöne wirken beispielsweise entspannend und helfen uns zu beruhigen.
Zarte Töne sind fĂŒr den Arbeitsbereich angesagt, da sie nicht so schnell ablenken. Ein sanftes GrĂŒn fördert gleichzeitig noch die KreativitĂ€t und die Regeneration. Wichtig ist bei Farben an den WĂ€nden natĂŒrlich grundsĂ€tzlich sie auf die EinrichtungsgegenstĂ€nde abzustimmen, damit sich spĂ€ter nichts beiĂt.
Wandgestaltung Farben, Tipps, Trend

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Die richtige Wandfarbe bzw. die perfekte Tapete macht im Grunde das Raumklima aus. So muss man schon lĂ€ngst nicht mehr nur auf den Klassiker weiĂe Raufasertapete setzen. Diese Zeiten sind eindeutig vorbei und werden in diesem Jahr endgĂŒltig gebrochen!
Die Tapeten-Trends 2011 sind alles, aber nur nicht langweilig und ânormalâ. In Sachen Farben darf man in diesem Jahr ruhig aus den Vollen schöpfen und mehr als mutig sein, denn grelle Farben sind, wenn es nach den Designern geht, absolut in. Am besten werden diese Farben noch in einem Raum gemischt, so dass Neon-GrĂŒn auf ein knalliges Rot treffen kann. Color-Blocking nennen das dann die Experten.
Wer es nicht ganz so farbig, aber trotzdem ausgefallen mag, setzt 2011 auf Tapeten, die natĂŒrliche Strukturen nachahmen oder auf die dreidimensionale Effekte gedruckt sind. Ab jetzt sehen Tapeten aus wie Schiefer, Marmor, Backstein oder auch Leder und Papier.
Die Gestalter legen dabei immer mehr Wert auf IndividualitĂ€t. Tapeten mĂŒssen auch nicht mehr nur lĂ€ngs an die WĂ€nde geklebt werden, sondern, wenn es passt, ruhig mal quer. Diese Streifentapeten werden durch grafische Strukturen wie Rauten oder Kuben ergĂ€nzt.
Also, die WĂ€nde ĂŒberraschen in diesem Jahr auf jeden Fall! NatĂŒrlich sollte man sich vor einer Rundum-Erneuerung fragen, ob das gerade trendige Design auch einem selbst und den Möbeln entspricht.
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Waren in den letzten Jahren vor allem helle und warme Töne angesagt, werden die Wohnfarben im nĂ€chsten Jahr wohl etwas dezenter und kĂŒhler. Dies versprechen nun die Veranstalter der Internationalen Möbelmesse IMM cologne, die vom 18. bis zum 23. Januar stattfinden wird.
Ein kaltes Grau oder ein zurĂŒckhaltendes GrĂŒn werden einem hellem Rot oder Beerenblau gegenĂŒbergestellt. Es geht also durchaus farblich zu, jedoch weniger auffĂ€llig. WĂ€hrend die Farben sich 2011 eher zurĂŒcknehmen, werden die Möbel selbst ein wenig gewagter.
Federleichte Kunststoffkreationen und schrille Möbel sind durchaus erlaubt. Besonders letztere spiegeln fĂŒr die Experten die âkulturelle Verunsicherungâ wider. Wer sich nicht verunsichern lĂ€sst und lieber klare und bodenstĂ€ndige Dinge mag, liegt im nĂ€chsten Jahr aber genauso im Trend: Naturmaterialien stehen groben Werkstoffen wie Metall gegenĂŒber. Naja, da dĂŒrfte doch fĂŒr jeden etwas dabei sein und wenn nicht: Man muss ja auch nicht jedem Trend hinterherlaufen!
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Wie es scheint, hat es schon seine GrĂŒnde, warum die meisten Menschen helle WĂ€nde bevorzugen, denn diese lassen den Raum optisch höher erscheinen. Man fĂŒhlt sich also nicht so schnell eingeengt.
Dies bestÀtigt nun eine Studie am Psychologischen Institut der Johannes Gutenberg UniversitÀt in Mainz. Die Forscher untersuchten dabei den Einfluss von Helligkeit von WÀnden, Decke und Boden. Zum einen belegten sie eben, dass helle WÀnde von uns Menschen als höher wahrgenommen werden.
Zum anderen widerlegten sie aber auch das, was viele Architekten seit Jahren predigen und zwar, dass auch eine helle Decke fĂŒr den optischen Eindruck von mehr Höhe sorgt. Dies ist laut der Wissenschaftler nicht der Fall.
Also, wer viel Wert auf hohe RĂ€ume legt, bei der Wandfarbe auf helle Töne achten und dafĂŒr lieber je nach Geschmack Boden und Decke in einem krĂ€ftigeren oder dunkleren Ton wĂ€hlen.
Weitere Fragen zur Raumgestaltung und -wirkung können auf Hiogi geklÀrt werden.
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In fast jedem Mietvertrag sind Klauseln enthalten, die dem Mieter vorschreiben wie und vor allem in welchen AbstĂ€nden er bestimmte Bereiche der Wohnung zu renovieren bzw. zu streichen hat. Vieler dieser Klauseln wurden aber inzwischen gerichtlich fĂŒr ungĂŒltig erklĂ€rt. Nur leider widersprechen sich hier viele Urteile und Mieter und Vermieter sind verwirrt.
Zum Beispiel die Frage, in welcher Farbe man die TĂŒren und Fensterrahmen streichen darf. Der Vermieter gibt hier meist WeiĂ vor, doch dies schrĂ€nkt laut eines Urteils des BGH den Mieter in seinem persönlichen Lebensbereich ein und muss daher nicht sein!
Ăhnlich verhĂ€lt es sich auch mit bestimmten Fristen, in denen in bestimmten Teile der Wohnung Schönheitsreparaturen durchgefĂŒhrt werden mĂŒssen. Die Gerichte sind sich weitestgehend einig, dass die Pflicht vom eigentlichen Zustand der RĂ€ume abhĂ€ngt. Jedoch werden folgende Fristen fĂŒr sinnvoll gehalten: KĂŒche und Bad: alle drei Jahre; Wohn- und SchlafrĂ€ume, Toilette, Flur: alle fĂŒnf Jahre; andere NebenrĂ€ume: alle sieben Jahre.
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