Jetzt die letzten Winterschäden beheben

12. Februar 2009
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Damit Haus und Gartenmöbel schön bleiben, müssen sie für das Frühjahr fit gemacht werden. Foto: Max Bahr

Damit Haus und Gartenmöbel schön bleiben, müssen sie für das Frühjahr fit gemacht werden. Foto: Max Bahr

Die ersten warmen Frühlingstage sind nicht mehr fern – bald ist es Zeit, das Eigenheim gründlich auf Winterschäden zu untersuchen / Denn kleine Handgriffe können helfen, Energie sowie hohe Folgekosten für aufwendige Reparaturen zu sparen
Damit Haus und Gartenmöbel schön bleiben, müssen sie für das Frühjahr fit gemacht werden. 

Der eiskalte Winter, Regen und Stürme haben in den vergangenen Monaten so manchem Dach und so mancher Fassade übel mitgespielt. Lose oder verschobene Ziegel können eine Folge sein, die nicht immer von außen sichtbar ist. Daher sollten Dachbauteile immer auch von innen kontrolliert werden, damit kein Wasser eindringen kann, rät das Immobilienportal Immowelt.de. Denn ist das Dach nicht mehr dicht, führt dies auf Dauer zu Schädigungen der Konstruktion und der Wärmedämmung. Darüber hinaus sollten Hausbesitzer auch auf die Einfassungsbleche entlang des Kamins und – falls vorhanden – der Gauben achten.

Naturgemäß sammelt sich zudem über den Winter viel Dreck in Regenrinnen und Abflussrohren. Die Reinigung von Laub und Schmutz sollte beim Haus-Check nicht vergessen werden. Denn sind die Regenrinnen verstopft, sucht sich das Wasser seinen Weg über die Hauswände. Feuchtigkeit dringt in den Putz ein. Generell sollte die Außenhaut des Hauses sehr genau auf neue Risse oder sich vergrößernde Haarrisse untersucht werden, empfiehlt Immowelt.de. Auch ein abblätternder oder schattig werdender Anstrich sowie hohl klingender Putz sind Indizien für eindringende Feuchtigkeit. Damit kein dauerhafter Schaden angerichtet wird, sollte hier besser ein Fachmann nachsehen.

Besonders betroffen von Nässe und Kälte sind auch Holzbauteile am Haus, wie Terrassen oder Balkone. Diese sollten jetzt besonders auch in den Fugen vom Winterdreck und Moos befreit und auf Risse überprüft werden. Finden sich gesprungene Stellen, ist es ratsam, das Holz dort nachzuschleifen, berichtet Immowelt.de. Parallel sollten rostig gewordene Metallteile, die mit Holz in Verbindung kommen, ausgetauscht werden.

Bevor die Sonnensaison richtig losgehen kann, brauchen auch die Gartenmöbel noch ein kleines Pflegeprogramm. Holztische und Stühle können mit Holzlasuren und -ölen farblich aufgefrischt werden. Aluminium- oder Edelstahlmöbel sollten auf Flugrost untersucht werden, der mit einer kleinen Bürste entfernt werden kann, rät Immowelt.de. Bei schmiedeeisernen Möbeln ist auf den Überzugslack zu achten. Hat dieser Risse, kann Rost entstehen. Daher sollten beschädigte Stellen gleich mit Schleifpapier behandelt und dann der Lack ausgebessert werden.

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