Geöltes Parkett

31. Dezember 2010
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Parkett ist ein sehr beliebter Bodenbelag im ganzen Haus: natürlich, warm, optisch ansprechend und pflegeleicht. Nur: wie sieht es mit der Versiegelung aus? Lack oder Öl? Öl oder Wachs?

Da scheiden sich erfahrungsgemäß sie Geister. Die einen schwören auf Lack, die anderen würden ihren geölten Boden um nichts in der Welt wieder eintauschen.

Ein geölter Parkettboden hat aber viele Vorteile: Das Holz behält seine natürliche Optik und wird nicht „versiegelt“ und somit zugeklebt. Die Poren bleiben offen, das Holz kann atmen – es „lebt“.Geölter Parkettboden ist wärmer und – wenn man ein paar Kleinigkeiten beachtet – langlebiger und unempfindlicher als lackiertes Parkett.

Bei der Pflege allerdings sollte man folgendes beachten: Niemals mit Microfasertüchern wischen – diese würden ja das Öl entfernen. Normalerweise wird geöltes Parkett einmal in 2 – 4 Wochen nass gewischt. Ins Wischwasser kommt ein zum Parkett passendes Pflegeöl, so dass die pflegende und schützende Ölschicht nach und nach immer robuster wird. Meist wird noch ein 2. Eimer mit klarem Wasser benötigt um nicht das Schmutzwasser immer wieder aufzubringen. Kratzer fallen weniger auf – schließlich gibt es keine versiegelte Oberfläche, die verletzt werden könnte. Flecken sollten möglichst gleich beseitigt werden – wenn allerdings doch mal was zurückbleibt, kann man einen geölten Boden problemlos stellenweise abschleifen und nachölen.

Geöltes Parkett besticht immer wieder durch die natürliche Optik und durch einen elden matten Look – oder bei Verwendung von Wachs durch einen leichten matten Glanz.

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