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Verbraucherschützer: Preisabsprachen bei Waschmitteln?

November 1, 2011

cc by Flickr/ mueritz

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Sogenannte Mogelpackungen sind Verbraucherschützern schon lange ein Dorn im Auge. Die Hersteller reduzieren unbemerkt einfach den Inhalt der Packung, belassen den Preis dabei jedoch beim Alten. So wird es für die Verbraucher immer teurer. Dies soll nun auch bei Wachmitteln der Fall gewesen sein und zwar bei vielen Marken gleichzeitig.

Die Verbraucherzentrale Hamburg hat nach eigenen Angaben in den vergangenen Monaten 24 Waschmittel auf deren Füllmenge untersucht. Davon sei nahezu zeitgleich bei 18 Produkten die Füllmenge von 45 auf 40 Waschladungen verringert worden, was eine unterschwellige Preiserhöhung von 12,5 Prozent darstelle.

Die Verbraucherzentrale vermutet dahinter illegale Preisabsprachen und hat das Kartellamt darüber informiert. Bei den betroffenen Marken handle es sich um die größten Waschmittelsorten in Deutschland. Genannt wurden von den Verbraucherschützern Spee, Ariel, Persil oder Dash. Die Hersteller selbst wollten dazu keine Stellungnahme abgeben.

Auktionen

Verbraucherzentrale warnt vor Live- und Centauktionen im Internet

Februar 16, 2010

In letzter Zeit tauchen immer mehr Auktionsportale auf, die Käufer mit „besonderen Schnäppchen“ locken wollen. Doch bei diesen vermeintlichen Sonderangeboten kann der Schuss schnell nach hinten losgehen, wie aktuell die nordrhein-westfälische Verbraucherzentrale warnt.

Bei sogenannten Liveauktionen bietet der Teilnehmer in unterschiedlichen Centschritten auf das Produkt, nur anders als bei eBay und Co. sind die Gebote nicht kostenlos, sondern kosten jeweils zwischen 10 bis 50 Cent. Bietet man mehrmals fallen schnell hohen Kosten an, die man dann auch zahlen muss, wenn man das Produkt am Ende nicht bekommt.

Und selbst, der es bekommt, muss seine Gebote zahlen und dazu noch eine separate Auktionsgebühr. So wird das Schnäppchen schnell teurer als der Normalpreis. Experten zufolge hätte Käufer bereits das fünffache vom eigentlichen Preis gezahlt.

Bei Centauktionen ist es nicht anders. Hierbei versuchen die Teilnehmer das günstigste Gebot zu erraten. Der Haken dabei, werden Preise doppelt genannt, wird das Gebot nicht gezählt und jedes Gebot kostet natürlich auch hier Geld.

Also, Finger weg von Live- und Centauktionen im Netz!