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Schimmel

Second Hand

Matratzenkauf auch gebraucht?

Juni 5, 2012

cc by flickr/ Lars Ploughman

Matratzen sind wichtig für das Wohlfühlbefinden. Vor allem sollten Matratzen immer hygienisch sein, da durch den Schweiß oder zu wenig Belüftung der Matratze Bakterien und Krankheitserreger entstehen können.
Man kann viele Gebrauchsgegenstände gebraucht kaufen, doch bei Matratzen ist dies nicht ratsam. Sie können in keiner Waschmaschine gewaschen werden und oftmals befinden sich nicht nur Bakterien, sondern auch Schimmel in einer Matratze.
Wenn eine gebrauchte Matratze gekauft wird, sollte man zumindest darauf achten, dass diese wenig verwendet wurde. Jeder Mensch weist ein anderes Schlafverhalten auf, wie er liegt und vor allem an welchen Stellen eine Matratze besonders stark beansprucht wird.

Daher ist vor dem Kauf auch die richtige Matratzenüberprüfung besonders wichtig. Wenn schon gewisse weiche Stellen vorhanden sind oder die Matratze sogar bereits gebogen ist, sollten Sie diese auf keinen Fall kaufen.
Matratzenhersteller bieten oft auch ab Lager Verkäufe an, dort können Sie eine neue Matratze mit ein paar Schönheitsfehlern preisgünstiger erwerben, doch Sie haben einen Vorteil – die Matratze ist neu und es ist noch niemand oben gelegen.

Auch die Möglichkeit einer Ratenzahlung wird bereits von vielen Möbelhäusern angeboten, gerade wenn Sie eine Gesundheitsmatratze benötigen. Gesundheitsmatratzen kosten bereits mindestens 500 Euro und noch mehr.
Gesundheitsmatratzen sollten auf keinen Fall gebraucht gekauft werden, da die Produkte ständig weiterentwickelt werden und die Modelle für entspannten Schlafkomfort ständig verbessert werden.
Ein Tipp ist auch auf jeden Fall bei gebrauchten Matratzen auf diverse Flecken zu achten und Matratzenschoner zu verwenden, damit sie mehr Lagen zwischen Ihrer Haut und der Matratze haben. Matratzenschoner können in der Waschmaschine bei 90 Grad gewaschen werden und dadurch erhalten Sie sich einen gewissen Hygienestandard.

Fazit: Es ist besser sich z.B. im Versandhaus oder Fachhandel eine neue Matratze anzuschaffen, als seinen Körper möglichen Gesundheitsrisiken durch Bakterien oder Schimmel auszusetzen!

Immobilienpflege

Kampf dem Schimmel im Bad

April 30, 2012
cc by flickr/ KellyK

cc by flickr/ KellyK

Selbst der größte Pferdenarr freut sich wenig, wenn der Schimmel im Badezimmer wiehert. Hier einige gute Tipps zur Vorbeugung und Beseitigung des Problems.

Schimmelsporen lieben es feucht und warm. Damit sie sich bei uns erst gar nicht wohlfühlen, muss regelmäßig, besonders natürlich nach jedem Duschen oder Baden gelüftet werden. Die Außentemperatur sollte dabei niedriger sein als die Temperatur im Bad. Keinesfalls jedoch über die geöffnete Badezimmertür die Feuchtigkeit in die restliche Wohnung leiten!

Außerdem sollte man es sich angewöhnen, gleich nach dem Duschen die nassen Fliesen und Wände trocken zu reiben, was gleichzeitig Schimmel bekämpft und Fliesen zum Strahlen bringt.

Haben sich die Schimmelsporen bereits festgesetzt, so kann man ihnen mit Spiritus, Zitronensäure oder reiner Essigessenz zu Leibe rücken. Empfindliche Fliesen oder Armaturen dabei schützen. Profis empfehlen gleich den Griff zu speziellen Anti-Schimmel-Mitteln, erhältlich in allen Baumärkten.

Behandelte Fugen lassen sich mit „Fugen neu“ in weiß und anderen Farbtönen wieder auffrischen. Die Lieblingsfuge der Schimmelpilze ist die Dichtung zwischen Wanne und Wand, aus der sich die Sporen kaum entfernen lassen. Hier hilft nur eine komplette Erneuerung. Zunächst wird das alte Material gründlich entfernt, mit Brennspiritus entfettet und trocken gewischt. Klebestreifen zum Schutz der Umgebung am oberen und unteren Rand so anbringen, dass ungefähr 5 mm für die Fuge frei bleiben. Eventuell für eine bessere Haftung mit Primer vorstreichen und dann die spezielle Anti-Schimmel-Silikonmasse auftragen. Mit dem Zeigefinger, den man ab und an in Spülmittel tunkt, oder einem Spatel lässt sich die Fuge gut glätten. Dann sofort die Klebestreifen im spitzen Winkel vorsichtig abziehen. Eine Rosskur, die sich aber wirklich lohnt!!!

Viel Spaß beim pferdefreien Badevergnügen!

Immobilienpflege

Ursache für Schimmel suchen

April 14, 2012
cc by wikimedia/ Infrogmation

cc by wikimedia/ Infrogmation

Viele Haushalte in Deutschland haben mit Schimmelbefall zu kämpfen. Dieser ist in kleiner Form meist noch kein Grund zur Sorge. Man kann den Schimmel, sobald man ihn entdeckt, mit Spiritus abwischen, solange er noch nicht zu große Ausmaße angenommen hat. Damit ist die Sache jedoch noch nicht erledigt, denn damit er nicht immer wieder kommt, gilt es die Ursache für den Befall zu finden.

Oft liegt dies an Mängeln beim Bau, die oft leider versteckt auftreten. Feuchte Wände können ein weiterer Grund sein, wie auch eine ungleichmäßige Dämmung oder eine schlechte Qualität der Bausubstanzen. Kommt der Schimmel nach dem einmaligen Entfernen nicht mehr wieder, bleibt es meist nur bei diesem einen Mal.

Es kann jedoch auch sein, dass er immer wiederkehrt. Dann sollte man unbedingt einen Fachmann zu Rate ziehen, der nicht nur nach der Ursache forscht, sondern oft auch bestimmt, um welche Sorte Schimmel es sich handelt. Dadurch lässt sich die ideale Methode zur Beseitigung herausfinden.

Mieten & Vermieten Mieten/Vermieten

Auch bei Altbau: Vermieter muss Schimmel beseitigen

November 15, 2011

cc by flickr/ onnola

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Schimmel in den eigenen vier Wänden ist nicht nur eine unschöne Sache, sondern kann auch schnell gefährlich für die Gesundheit werden. Als Mieter kann man aufgrund eines solchen Mangels die Miete mindern und vom Vermieter die Beseitigung verlangen. Doch leider zeigen sich in diesem Fall nicht immer alle Vermieter einsichtig.

Nach einem Urteil des Amtsgerichts Berlin-Wedding, auf das die Zeitschrift das Grundeigentum hinweist, kann sich ein Vermieter auch nicht mit der Begründung, dass es sich um einen Altbau handle, herausreden.

In dem konkreten Fall ging es um eine Wohnung in einem Altbau aus dem Jahr 1938. In der Küche hatte sich Schimmel gebildet. Der Mieter minderte daraufhin die Miete und verlangte vom Vermieter den Schimmel zu entfernen. Dieser weigerte sich jedoch und gab als Begründung an, dass es als das Haus gebaut wurde noch keine Regelungen für Wärme- und Feuchtigkeitsschutz gab. Dies habe zu baulichen Mängeln geführt.

Die Richter ließen dieses Argument nicht gelten. Zwar konnten an dem Gebäude bauliche Mängel nachgewiesen werden, doch könne man sich heutzutage bei einem Altbau nicht mehr auf den Zeitpunkt des Hausbaus berufen. Es handle sich um einen Mangel, den der Vermieter beheben muss, denn entscheidend sei der Zeitpunkt, an dem der Mietvertrag unterzeichnet wurde.

Mieten & Vermieten Mietrecht

Gefährdung durch Schimmel: Mieter trägt Beweislast

Juni 21, 2011

cc by wikimedia/ Infrogmation

cc by wikimedia/ Infrogmation

Schimmel in den eigenen vier Wänden sieht nicht nur unschön aus, sondern ist meist auch gesundheitsgefährdend. Daher hat der Mieter das Recht die Miete zu mindern, doch muss er hier laut einem Urteil des Kammergerichts Berlin die Gefährdung für seine Gesundheit beweisen sowie Art und Konzentration der Schimmelsporen nachweisen. Darauf weist die Arbeitsgemeinschaft Mietrecht und Immobilien im Deutschen Anwaltverein hin.

In dem konkreten Fall ging es um den Mieter einer Gaststätte mit Pension. Der Keller und die Küche der Gaststätte waren großflächig mit Schimmel befallen. Da dies gesundheitsgefährdend sei und zudem die Krebserkrankung des Mieters mitverursacht habe, verweigerte dieser wiederholt die Mietzahlung. Der Vermieter sprach daraufhin die fristlose Kündigung aus.

Die Richter gaben dem Vermieter Recht, da die Begründung des Mieters zu pauschal sei. Er müsse konkrete Beweise bringen und genau aufzeigen, worin der Mangel bestehe, der den Gebrauch der Räumlichkeiten beeinträchtige.

Dekoration Immobilienpflege

Energieeffizente Häuser: Vorsicht vor Schimmel!

Juni 1, 2011

cc by wikimedia/ Handwerker

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Aktuell entscheiden sich immer mehr Menschen dafür ihre Häuser nach aktuellen Energiestandards zu sanieren bzw. aufzurüsten. Dies ist generell eine gute Sache, denn es schont die Umwelt und ist auch langfristig gut für den eigenen Geldbeutel. Jedoch sollte man nach dem Umbau auch einiges beachten.

So weist aktuell der TÜV Rheinland daraufhin, dass sich in enegieeffizienten Häusern auch schnell Schimmel bilden kann. Alte Gebäude würden sich durch undichte Stellen an Fenstern, Dächern oder Kaminen in der Regel selbst belüften.

Dies fällt jedoch durch die Sanierung weg, so dass man nun noch mehr auf ausreichendes Lüften achten muss. Am besten solle man mehrmals täglich stoßlüften. Die Umstellung des Lüftverhaltens könne Schimmelbildung verhindern.

Mieten & Vermieten Mietrecht

Schimmel: Vermieter muss für Beseitigung sorgen

Mai 10, 2011

cc by wikimedia/ Infrogmation

cc by wikimedia/ Infrogmation

Wenn sich Schimmel in den eigenen vier Wänden bildet, ist dies nicht nur unschön, sondern kann auch schnell zu einem gesundheitlichen Risiko werden. Für die Beseitigung von Schimmel hat in der Regel der Vermieter zu sorgen. Dies gilt laut einem Urteil des Amtsgerichts Berlin-Mitte, auf das der Deutsche Anwaltverein hinweist, auch, wenn der Schimmel schon bei der Übernahme der Wohnung zu sehen war.

In dem konkreten Fall hatte ein Mieter schon bei der Begehung der Wohnung Schimmel entdeckt. Der Vermieter versicherte jedoch, dass die Quelle des Schimmels bereits beseitigt worden sei, es fehle nur noch der Anstrich. Daraufhin unterschrieb der Mieter den Mietvertrag, doch der Schimmel breitete sich in den folgenden Monaten weiter aus.

Der Vermieter weigerte sich jedoch für den Schaden aufzukommen, denn die Wohnung sei ja nach der Besichtigung so vom Mieter übernommen worden. Der Fall landete vor Gericht und der Mieter bekam Recht. Aus der Vereinbarung „ Die Wohnung wird wie besichtigt übernommen“ ließe sich nicht ableiten, dass man eine feuchte Wohnung vereinbart habe. Zudem kenne der Mieter die Ursachen für die Feuchtigkeit nicht, so dass er den Umfang des weiteren Problems nicht ermessen könne.

Mieten & Vermieten Sicherheit

Schimmel auch schon in Neubauten

März 21, 2011

cc by flickr/ jphinthe

cc by flickr/ jphinthe

Schimmel ist der Alptraum eines jeden Hausbesitzers und -bewohners. Dieser sieht nicht nur unschön aus, sondern ist vor allem gesundheitsschädlich. Wer denkt, Schimmel sei nur ein Problem von älteren Bauten, der irrt, denn immer häufiger berichten Experten von Schimmelbildung bereits in Neubauten.

Schon vor der der Fertigstellung des Hauses wird es so bereits unbewohnbar. Dies geschieht leider in den meisten Fällen durch Unachtsamkeit der Bauherren und/oder des Bauunternehmens. Durch Verputz- oder Estricharbeiten gelangt Feuchtigkeit und Wasser von außen in das Haus. Steigt die Luftfeuchtigkeit dann langfristig über 70 Prozent, kann der Schimmel sich ungehindert ausbreiten.

Um dies zu vermeiden ist es wichtig, nicht schon frühzeitig Fenster und Außentüren einzubauen, was aufgrund von Regen oder Kälte leider immer wieder zu früh gemacht wird. Darauf sollten Bauherren also ein Auge haben. Sind Fenster und Türen bereits eingebaut, ist regelmäßiges Lüften bzw. Heizen sehr wichtig.

Immobilienpflege

Urteil: Wie viel Lüften gegen Schimmel in der Wohnung?

November 25, 2010
cc by flickr/ JoshSemans

cc by flickr/ JoshSemans

Dass man regelmäßig die Wohnung lüften sollte, ist für die meisten eine Sachen der Selbstverständlichkeit. Zu wenig lüften kann ein Grund für Schimmel sein, muss es aber nicht. Jedoch berufen sich Vermieter gerne auf das Argument, der Mieter würde zu wenig lüften, um am Ende nichts gegen den Schimmelbefall tun zu müssen.

Ein Urteil des Amtsgerichts München hat nun festgelegt, wie häufig Mieter in der Wohnung verpflichtet sind zu lüften. In dem konkreten Fall ging es im eine Mieterin, in deren Wohnung sich der Schimmel zum Teil bis auf eine Fläche von 80 cm an den Wänden ausgebreitet hatte. Sie forderte die Vermieterin dazu auf, den Schimmelbefall zu begutachten. So wurde lediglich die Feuchtigkeit gemessen und der Mieterin eine Broschüre für richtiges Lüften überreicht.

Die Mieterin hatte jedoch mindestens zweimal am Tag die Fenster geöffnet und zog vor Gericht. Ein Gerichtssachverständiger prüfte nun ebenfalls den Schimmel in der Wohnung und stellte fest, dass die Feuchtigkeit in den Räumen nur mit ununterbrochenem Lüften zu beseitigen wäre.

Die Richter waren der Überzeugung, dass man dies jedoch keinem Mieter zumuten müsse. Morgens und abends die Fenster öffnen reiche aus, denn Mieter müssten schließlich auch ihrer Arbeit nachkommen.

Immobilienpflege

So beugt man Schimmel in der Wohnung vor

August 3, 2010

Aquarium by picasa, ReinhartSchimmel in den eigenen vier Wänden ist nicht nur unansehnlich und eklig, sondern vor allem auch gesundheitsschädlich. Zu viel Feuchtigkeit in der Wohnung ist eine der Hauptursachen für Schimmel an Wänden, Fenstern und Co. Was kann man also tun, damit Schimmel gar nicht erst entsteht?

Regelmäßiges Lüften ist das Wichtigste. Es reichen schon viele Personen in einem Raum aus. Denn diese können durch ein starkes Schwitzen und aufgrund von Atem eine hohe Feuchtigkeit in Räumen produzieren. Daher ist ein regelmäßiges Stoßlüften zu jeder Jahreszeit sehr wichtig.

Bei Räumen, die eh zu Feuchtigkeit neigen, sollte niemals nasse Wäsche bei geschlossenen Fenstern getrocknet werden. Tropfnasse Wäsche sondert bis zu einem halben Liter Wasser pro Stunde ab, geschleuderte Wäsche 0,2 Liter. Schleudern der Wäsche ist also ebenfalls das A und O. Komplett nasse Wäsche niemals in geschlossenen Räumen zum Trocknen aushängen!

Ein weiterer Punkt, den viele Tierfreunde übersehen, ist, dass ein Aquarium Schimmel enorm begünstigen kann und eine der häufigsten Ursachen für Schimmel in der Wohnung ist. Daher sollte man sein Aquarium immer abdecken, damit nicht so viel Wasser verdunstet.