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Fassadenreinigung: Das müssen Sie wissen

Früher oder später ist es so weit: Die Fassade Ihres Hauses muss gereinigt werden. Im schlimmsten Fall haben sich Vandalen über Ihr Heim hergemacht oder die Fassade wurde einfach über die Jahre in Mitleidenschaft gezogen. So oder so stehen Sie nun vor der Frage, wie die Fassadenreinigung am besten angegangen wird. Sollen Sie eine Firma beauftragen und die Pflege somit in sicheren Händen wissen? Oder möchten Sie die Reinigung selbst in die Hand nehmen? Grundsätzlich ist beides möglich, jedoch sind auch hier einige Dinge zu beachten. Wir klären auf!

Lässt sich die Fassadenreinigung selber durchführen?
Ja, die Fassadenreinigung kann auch vom Besitzer in Eigenregie durchgeführt werden. Nichtsdestotrotz muss abgewogen werden, ob sich dies rentiert. Denn an erster Stelle muss gesagt werden, dass Sie hierfür ein gewisses Maß an Vorkenntnissen beziehungsweise handwerklichem Geschick benötigen. Gearbeitet wird nämlich in der Regel mit einem Hochdruckreiniger sowie mit Fassadenreinigungsmittel.
Während Sie beides ganz einfach im Baumarkt bekommen, ist für die Handhabung des Hochdruckreinigers Übung notwendig. Gerade bei älteren Häusern sind die verputzen Fugen zwischen den einzelnen Klinkern anfällig für Risse und Schäden. Der Hochdruckreiniger ist bei unsachgemäßer Anwendung also durchaus zu schweren Folgen imstande.

Besondere Vorsicht ist in Sachen Fassadenreinigung in Eigenregie außerdem hinsichtlich der Beschaffung der Fassade gefragt. Denn bei der Reinigung von Beton müssen spezielle Fassadenreiniger angewendet werden, welche aus einer Mischung aus Phosphorsäure und Wasser bestehen. Und was passiert mit dem Restwasser? Dieses darf keinesfalls einfach weggespült werden, da es sich hier um umwelt- und gesundheitsschädliche Chemikalien handelt. Sie müssen es demnach fachgerecht entsorgen, wodurch zusätzlicher Aufwand entsteht.

Vor- und Nachteile der Fassadenreinigung in Eigenregie
Unter dem Strich gehen Sie mit der Fassadenreinigung in Eigenregie einige Risiken ein. Denn der schwierigste und wichtigste Punkt beginnt bei der Erfassung der Fassadenstruktur. Genau hierfür wird jedoch ein Profi benötigt – andernfalls sind Schäden am Bau, aber auch Verletzungen an Ihnen möglich. So halten manche Fassaden gar bis zu 500 bar aus, während andere schon beim geringsten Druck Schäden erleiden. Es geht daher keinesfalls nur um die einfache Beseitigung von Flecken, Fett, Schimmel und Co.

Der Vorteil der Fassadenreinigung in Eigenregie liegt jedoch auf der Hand: Sie ist günstiger. Immerhin bekommen Sie Hochdruckreiniger bereits unter 100 Euro im Baumarkt. Möchten Sie noch mehr Geld sparen, lassen sich diese gar ausleihen. Der Aufwand sowie die Risiken, die dahinter stecken, sind es jedoch nur in den wenigsten Fällen wert. In diesem Sinne fehlt es Ihnen womöglich an zusätzlichem Equipment, während Sie infolgedessen auch das Reinigungswasser fachgerecht entsorgen müssen. Etwaige Schäden an den Verfugungen kosten Sie darüber hinaus Reparatur und weitere Bauarbeiten.

Einzige Ausnahme: Fassadenreinigung beim Neubau
Die Fassadenreinigung in Eigenregie an Altbauten ist niemals empfohlen. Hier bestehen in der Regel schon Defekte an der Struktur, welche durch falsche Durchführungen weiterhin verstärkt werden. Geht es jedoch um die Reinigung von Neubauten, ist die Selbstdurchführung in Erwägung zu ziehen. Gerade Algen und Moos bekommen Sie oft mit einem einfachen Wasserstrahl sowie Schrubben weg. Doch Vorsicht bei Schimmel! Auch wenn sich dieser oberflächlich im Handumdrehen entfernen lässt, können die Sporen schon weitaus tiefer in die Bausubstanz eingedrungen sein. In diesem Fall drohen gesundheitliche und bautechnische Risiken. Unabhängig von Neu- oder Altbau sollte bei Schimmelbefall also stets der Experte kontaktiert werden.

Tipps für die Fassadenreinigung
Haben Sie sich dazu entschieden, die Fassadenreinigung an Ihrem Neubau selbst durchzuführen, gibt es ein paar Tipps zu beachten.
Tipp 1: Arbeiten Sie zu zweit. Dies ist insbesondere dann wichtig, wenn auch ein oberes Stockwerk gereinigt werden muss. Ab Fassaden im zweiten Stock sollten jedoch Profis wie die Fassadenreinigung Remscheid übernehmen, um etwaige Verletzungsrisiken Ihrerseits zu minimieren.
Tipp 2: Reinigen Sie nach Regentagen. Durch die Feuchtigkeit, welche beim Regen entsteht, lassen sich Schmutzpartikel einfacher entfernen und die Reinigung wird erleichtert.
Tipp 3: Bestimmen Sie die Fassadenstruktur. Handelt es sich um Ihr Eigenheim, werden Sie diese wohl bereits kennen. Nichtsdestotrotz rentiert es sich hier, sich zu informieren und gegebenenfalls beim Experten anzurufen.

Fassadenreinigung beim Profi
Übernimmt der Profi die Fassadenreinigung dürfen Sie mit einwandfreien Ergebnissen rechnen. Handelt es sich daher um einen Altbau, verfügen Sie über kein Know-how, fehlen Ihnen die Informationen oder möchten Sie einfach Aufwand sparen, ist die Arbeit vom Experten immer gefragt. Dieser setzt hier überdies nicht ausschließlich auf das Verfahren mit Hochdruckreiniger. Stattdessen kommen unterschiedlichste Methoden zum Einsatz, welche mitunter umweltfreundlicher sind.

Dazu zählen neben chemischen Verfahren also mechanische, wie:
– Wasserdruckverfahren
– Dampfstrahlverfahren
– Trockenstrahlverfahren
– Laserstrahlverfahren
– Niederdruckstrahlverfahren

Der Experte weiß in diesem Sinne genau, welches Verfahren für welche Fassade, aber auch für welche Art von Schmutz angewendet werden kann.

Vorteile der Fassadenreinigung beim Experten
Kurzum ist die Fassadenreinigung durch den Profi sicher und zuverlässig. Ihre Fassade trägt daher sicherlich keine Schäden davon und wird fachgerecht behandelt. Gleichzeitig haben Sie keinen Aufwand zu tätigen und profitieren bei einem Einfamilienhaus in der Regel nach eintägiger Arbeit vom Profi von einer glänzenden Fassade. Bei Schimmelbefall und Co weiß der Experte darüber hinaus Rat und auch weitere Behandlungen, wie eine Imprägnierung, werden direkt von ihm durchgeführt.

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