Stiftung Warentest nimmt Fernseher unter die Lupe

11. Dezember 2012
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cc by wikimedia/ Lindi44

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Fernseher sind beliebte Weihnachtsgeschenke und werden daher auch in diesem Jahr wieder fleißig gekauft. Aus diesem Grund hat sich die Stiftung Warentest für ihr Heft „test Spezial“ über 80 TV-Geräte näher angesehen und kommt dabei zu dem erfreulichen Schluss, dass man noch nie zuvor „mehr Fernsehen fürs Geld“ bekam.

Das Preis-Leistungs-Verhältnis sei deutlich besser geworden und Fernseher aus der Mittelklasse würden vollkommen ausreichen. Wer nicht unbedingt alle möglichen Zusatzfunktionen wie Sprach- oder Gestensteuerung und eine Kamera für Videotelefonate brauche, der erhalte schon ziemlich viel für sein Geld.

Beim Kauf raten die Experten der Stiftung Warentest zunächst einmal zuhause genau Maß zu nehmen, denn in den meisten Haushalten würden immer noch Schränke und Regale die Größe der Geräte bestimmen. Nicht, dass man bei den immer größer werdenden Bilddiagonalen am Ende zuhause eine böse Überraschung erlebt. In Sachen Abstand gelte zudem die Faustregel, dass bei hochauflösenden Geräten die Entfernung die Bilddiagonale mal drei betragen sollte. Bei schwacheren Auflösungen empfiehlt die Stiftung Warentest sogar einen fünf- oder sechsfachen Diagonalen Abstand.

Smart-TV-Funktionen und einen Internetanschluss bekomme man inzwischen bereits bei günstigeren Fernsehern. Bei 3D schnitten passive Polarisationsbrillen am besten ab. Verzichten könne man hingegen getrost auf 4-K- oder Quad-Full-HD-Geräte, denn es werde in absehbarer Zeit kein TV-Programm in dieser Auflösung ausgestrahlt werden. Auch die OLED-Technologie müsse jetzt noch nicht Einzug in deutsche Wohnzimmer halten.

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