Raumdüfte: Weniger ist mehr

12. September 2011
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cc by flickr/ goaliej54

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Im Handel wird man von dem Angebot an Raumdüften ja fast erschlagen: von Sprays oder Aromalampen über spezielle Stecker bis hin zu Räucherstäbchen oder Duftkerzen gibt es scheinbar alles, was unsere eigenen vier Wände in einen angenehmen Duft hüllen soll. Doch bei Raumdüften gilt es auch einiges zu beachten. In der Regel ist hier weniger eindeutig mehr.

Gerüche lassen nicht nur unsere Räume herrlich duften, sondern beeinflussen auch die Stimmung. Daher sollte man sich unbedingt informieren, welche Düfte für welche Stimmung geeignet sind. Lavendel beruhigt zum Beispiel und ist daher ideal fürs Schlafzimmer. Zitrusdüfte wie Zitrone oder Limette wirken hingegen anregend und gehören somit ins Arbeitszimmer.

Ein weiterer wichtiger Punkt ist, dass das Gehirn nach gut 15 Minuten den Geruchssinn abstellt, wenn keine besonderen neuen Reize hinzukommen. So nehmen viele an, dass der Duft verflogen sei und legen noch einmal nach, doch dies kann schnell zu viel zu viel Geruch führen und nicht nur unangenehm für andere werden, sondern auch Kopfschmerzen und andere Begleiterscheinungen nach sich ziehen.

Viele Raumerfrsicher und -düfte enthalten auch chemische Inhaltsstoffe, die besonders für Allergiker alles andere als gut sind. Sie reizen die Atemwege und Schleimhäute und führen so zu juckenden Nasen oder brennenden Augen. Am besten ist es auf natürlich Duftquellen wie Potpourris aus getrockneten Früchten oder Blüten oder auf getrocknete Kräuter zu setzen. Diese duften nicht so stark und man weiß, was drin ist.

Generell sollten auch Duftöle möglichst sparsam eingesetzt werden. Zwei bis drei Tropfen Öl in einer Duftlampe reichen vollkommen aus! Auf das Lüften zwischendurch darf natürlich auch nicht verzichtet werden!

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