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Wohnimmobilienmarkt trotzt Finanzkrise

Immobilienmakler als Berater gefragt

„Auch wenn Pleiten, Kurzarbeit und milliardenschwere Rettungspakete fĂŒr ganze Branchen die Schlagzeilen bestimmen, steckt der Immobilienmarkt nicht in einer Krise“, sagt Thomas Röthig, Regionaldirektor bei RE/MAX Bayern, einer Region des weltweit grĂ¶ĂŸten Immobiliennetzwerks. Gerade der Wohnimmobilienmarkt, auf dem die Netzwerk-Makler zu Hause seien, leide keineswegs.

BestĂ€tigt sieht sich Röthig in seiner Aussage durch Studien renommierter Wirtschafts- und Immobilieninstitute. So verzeichnet der Wohnpreisspiegel 2008/2009 des IVD in den deutschen GroßstĂ€dten steigende Preise fĂŒr Wohneigentum. Im Durchschnitt aller 388 betrachteten Standorte gingen die Werte zwar leicht zurĂŒck, allerdings nur im Rahmen normaler Schwankungen. Zu Ă€hnlichen Ergebnissen kommt die BulwienGesa AG. Das Institut untersuchte die Entwicklung der Immobilien- und Mietpreise 2008 in 125 deutschen StĂ€dten und meldet einen Anstieg um durchschnittlich 1,7 Prozent.
Auch bei auslĂ€ndischen Investoren bleibt Deutschland ein beliebtes Pflaster. In der aktuellen Umfrage der WirtschaftsprĂŒfungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers (PwC) und des Urban Land Institute nach den besten Standorten in Europa landen gleich vier deutsche Metropolen in den Top Ten, MĂŒnchen und Hamburg sogar auf den PlĂ€tzen eins und zwei.

Dennoch mache sich die Verunsicherung der Kunden deutlich bemerkbar, so Röthig: „Wir haben festgestellt, dass ImmobilienkĂ€ufer- wie verkĂ€ufer einen grĂ¶ĂŸeren Beratungsbedarf haben.“ Einerseits möchten EigentĂŒmer plötzlich nicht mehr verkaufen, da sie einen möglichen Wertverfall des Geldes befĂŒrchten. Auf der anderen Seite sei die Nachfrage nach Immobilien gestiegen, da sie in der derzeitigen Situation als sichere Geldanlage gelten.

Mit dieser Entwicklung beschĂ€ftigt sich auch das Magazin RE/MAXjournal in seiner FrĂŒhjahrs-Ausgabe. Es berichtet ĂŒber neue Entwicklungen der Branche und enthĂ€lt dabei wichtige und spannende Informationen fĂŒr Immobilieninteressenten wie fĂŒr -eigentĂŒmer. DarĂŒber hinaus stellt es das weltumspannende Netzwerk mit seinen derzeit rund 100.000 Maklern in 70 LĂ€ndern dar. Beleuchtet werden alle Ebenen von der Europaleitung ĂŒber die deutschsprachigen Regionen und BĂŒros bis hin zu einzelnen Maklern.

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