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Feuchtigkeit

Handwerker

Bauwerkstrockenlegung – eine Arbeit für Profis

August 8, 2012

cc by geograph.co.uk / Anthony Park

Feuchtigkeit und Nässe am Bau können gravierende Folgen haben. Sie reichen von partiellem Schimmelbefall bis hin zur Schwächung der Bausubstanz. Schon ein relativ kleiner Schaden kann unter Umständen eine massive Ursache haben – und das nicht unbedingt direkt und offensichtlich, sondern oft zunächst nur sehr schleichend und mit monate- oder jahrelanger Verzögerung. In solchen Fällen ist jedenfalls professioneller Rat und professionelle Hilfe von Nöten. Die unter http://kk-ingbau.de/leistungen/bauwerkstrockenlegung/ erreichbare Firma bietet ein profundes und fundiertes Programm an Maßnahmen auf diesem Gebiet.

Woher kommt die Feuchtigkeit?

Nässe und Feuchtigkeit am und im Bau kann sehr verschiedene Ursachen haben. Unterschieden werden die Art und Weise des Eindringens von Wasser. Gemäuer an viel befahrenen Straßen bekommt viel Spritzwasser ab. Undichte Rohre oder Dächer verursachen Sickerwasser. Des Weiteren kann Wasser auf Grund der Kapilarwirkung in Mauern aufsteigen. Oft ist auch Kondenswasser Ursache für bisweilen ausgedehnte Schäden. Eingeschwemmte Salze in der Bausubstanz ziehen Wasser an und binden es. Zu guter Letzt ist der natürliche Wasserdruck des Grundwassers zu nennen. Dieser erfordert oft weit reichende Sanierungsmaßnahmen.

Nie wieder feuchte Wände!

So vielfältig und verschiedenartig das Auftreten von Feuchtigkeit und Nässe am Bau ist, so ausgeklügelt und differenziert sollten die Methoden ihrer Bekämpfung sein. Mit der schnellen Beseitigung der Ursache ist es meist nicht getan. Sicher ist ein undichtes Rohr oder Dache schnell repariert, aber der entstandene Wasserschaden muss fachmännisch beseitigt werden, um spätere Schimmelbildung zu verhindern. Sehr viel umfangreicher sind die Lösungen für eindringendes Grundwasser oder aufsteigende Feuchtigkeit. Auch die Vermeidung von Kondenswasser ist nur durch ein professionelles Konzept und dessen Ausführung zu erreichen. Hier bietet die oben genannte Firma bestes Know-how und fachmännische Problemlösung für jegliche Ursache an.

Handwerker & Reparaturen Mieten & Vermieten

Der Altbau ist nicht ganz dicht – Was kann man selbst tun?

Oktober 4, 2011

cc by flickr/ HamburgerJung

cc by flickr/ HamburgerJung

Das richtige Dämmen und Dichten von Wohnräumen ist in den letzten Jahren zu einem großen Thema geworden. Immer mehr beschäftigen sich mit der Energie, die durch eine schlechte Isolierung von beispielsweise Fenster und Türen einfach verloren geht. Besonders Altbauten sind hierfür sehr anfällig. Durch ein paar einfache Handgriffe kann man hier jedoch schon viel erreichen.

Für Fenster sind selbstklebende Dichtungsbänder, die man in jedem Baumarkt bekommt ideal. Diese sind leicht zu montieren. Besonders gut eignen sich sogenannte Lippendichtungen, dünne Schläuche mit einem Hohlraum.

Zugluft unter der Tür kann man beispielsweise mit Bürstendichtungen aufhalten. Diese sind ebenfalls anzukleben und in vielen Farben passend zur Tür erhältlich. Für festere Lösungen muss man natürlich den Vermieter um Erlaubnis fragen. Gut gedämmte Räume müssen übrigens dringend regelmäßig gelüftet werden, da bei ihnen die Gefahr für Schimmelbildung größer ist.

Mieten & Vermieten Mietrecht

Keine Mietminderung bei Feuchtigkeit im Keller

April 19, 2011

cc by wikimedia/ Machinenjunge

cc by wikimedia/ Machinenjunge

Mit der Mietminderung ist das ja immer so eine Sache. Natürlich muss der Mieter für sein Recht einstehen und kann bei deutlichen Mängeln die Miete kürzen. Nur wann ein Mangel ein Mangel ist, sorgt in Deutschland immer wieder für Streitereien. So weist der Eigentümerverband Haus & Grund aktuell darauf hin, dass ein feuchter Keller kein Grund für eine Mietminderung ist. Dies geht aus einem Urteil des Landgerichts Berlin hervor.

In dem aktuellen Fall war der Keller eines Mieters so feucht, dass er nach eigenen Angaben dort keine Gegenstände lagern konnte. Deshalb zahlte er weniger Miete. Der Fall landete vor Gericht, doch die Richter sahen die Sache anders und verurteilten den Mieter zu einer Nachzahlung.

Der Hauptgrund dafür war, dass er die Feuchtigkeit im Keller nicht glaubhaft belegen konnte. Um die Miete zu kürzen, müsse ein Mieter genau nachweisen, dass die Feuchtigkeit besonders stark ist. Bei Altbauten müsse man beispielsweise mit einer gewissen Nässe und Feuchtigkeit rechnen. Nur in wirklich schwerwiegenden Fällen, die zudem noch belegbar sind, kann ein feuchter Keller also ein Grund für eine Mietminderung sein.

Hausbau

Tropfenbildung am Dachfenster ade

März 14, 2009

tropenbildung-fensterBeschlagene, feuchte Fensterscheiben sind ein Ärgernis für Mieter und Eigentümer: Denn neben dem getrübten Ausblick leiden auch die Holzfensterrahmen unter der Nässe. Folgeschäden wie Schimmelbildung sind zudem nicht auszuschließen. Doch es gibt Maßnahmen, dieses Problem in den Griff zu bekommen – sei es schon in der Planung, also vor dem Einbau von Fenstern, oder durch richtiges Lüften während der Nutzung.

Die Ursache für die Tropfen am Fenster ist meist in der Raumluft enthaltenes Wasser, das sich an der kühleren Fensterscheibe ablagert. Die Begriffe, die dieses Phänomen beschreiben, sind variantenreich: von Kondens- über Schwitz- bis hin zu Tauwasser innen. Maßgeblich für die Entstehung sind Temperatur und Feuchtigkeit der Raumluft im Bereich des Dachfensters. Je wärmer die Luft ist, desto mehr Wasser kann sie aufnehmen.

Sinkt die Temperatur, kann es sein, dass die Luft die Feuchtigkeit als Kondenswasser wieder abgibt. In einer Wohnung tritt diese physikalische Gesetzmäßigkeit häufig zuerst an den Fenstern auf. Der Grund dafür ist, dass die Feuchtigkeit als erstes an den kältesten Stellen auskondensiert.

Bei älteren Wohnungen sind dies oft Fenster, die noch keine Dämmwerte des heutigen hohen Standards aufweisen.

Aus den Ursachen ergeben sich zwei Ansatzpunkte zur Vermeidung von Kondenswasser: Reduzieren der Luftfeuchtigkeit im Innern der Wohnung und Erhöhen der Temperatur im Bereich des Fensters. Letzteres sollte man am besten schon bei der Planung einer Dachwohnung berücksichtigen. Der Dachfensterhersteller VELUX empfiehlt Bauherren, einen Heizkörper unter dem Fenster zu platzieren und auf optimale Bedingungen für die Luftzirkulation speziell im unteren Fensterbereich zu achten. Die bestmögliche Warmluftführung vom Heizkörper über die Fensterscheibe wird bei einem senkrechten Innenfutter und unterbrochener Fensterbank erreicht (siehe dazu auch Grafik Warmluftführung). So wird ein zu starkes Abkühlen der Fensterscheibe verhindert und das Risiko der Kondenswasserbildung sinkt. In den kalten Monaten sollten die Heizkörper schwach, aber ständig in Betrieb sein, so dass stetig warme Luft die Fensterscheiben auf Temperatur hält und sie weniger beschlagen. Auch der Austausch alter Scheiben gegen neue mit gutem Wärmedämmwert, die weniger Wärme aus dem Raum lassen, kann die Kondenswasserbildung weiter vermindern.

Einer hohen Luftfeuchtigkeit im Raum begegnen Mieter oder Eigentümer am einfachsten mit ausreichendem Lüften. Denn ein regelmäßiger Austausch der warmen, feuchten Innenluft gegen frische, trockene Außenluft verhindert, dass Wasser aus der Raumluft austritt. Dies wird angesichts immer besser isolierter und gedämmter Häuser zunehmend wichtiger. Während früher der notwendige Luftaustausch oft durch undichte Fugen oder Ritzen des Gebäudes praktisch automatisch erfolgte, müssen Bewohner heute selbst dafür Sorge tragen. Schon drei bis vier Mal am Tag die Fenster öffnen und jeweils für fünf Minuten auf Durchzug halten, empfehlen Experten als angemessen. Dabei helfen steuerbare Dachfenster von VELUX. Mieter und Eigentümer können mit einer Fernbedienung individuelle Abläufe festlegen, die den Expertenrat berücksichtigen. Die Fenster öffnen und schließen sich auch dann, wenn die Bewohner nicht zu Hause sind oder einfach das Lüften vergessen. Es genügt, den Ablauf einmal einzugeben, um jeden Tag für ausreichend Luftaustausch zu sorgen.