Besonders alle, die in der Stadt leben, wissen wie sehr man sich dort ab und an nach ein bisschen GrĂŒn und einem StĂŒck Natur sehnen kann. Zimmer- und Balkonpflanzen sind hier eine gute, wenn auch natĂŒrlich keine vergleichbare Abhilfe. Es geht jedoch auch noch ein bisschen pfiffiger wie einige Aussteller auf der Möbelmesse IMM Cologne in den vergangenen Tagen zeigten.
Dabei waren bepflanzbare Möbel der letzte Schrei. Dabei handelt es sich schlicht und ergreifend um MöbelstĂŒcke, von der KĂŒchenzeile bis hin zum Bett, in die ein Pflanzkasten integriert ist. Dieser simple Effekt erzielt am Ende eine tolle Wirkung!
So lassen sich die KĂŒchenkrĂ€uter mitten in der Kochinsel hochziehen. Oder aber man holt sich ein StĂŒck Rasen an das Kopfteil des Bettes. Eine kleine Palme in der Couch sorgt fĂŒr eine entspannte AtmosphĂ€re. Generell werden Pflanzen wieder als lebendes Deko-Element entdeckt. So kann man sich ein Bild aus Gras an die Wand hĂ€ngen oder unbehandelte Holzblöcke samt Moos und Pflanzen ins Wohnzimmer stellen. Ein Trend, den wir sehr schön finden!
Vor allem uns Stadtmenschen kann manchmal die Natur mehr als fehlen. Wir starren den ganzen Tag auf BetonwĂ€nde, verbringen die meiste Zeit in geschlossenen RĂ€umen und auf den StraĂen herrscht Hektik und dichter Verkehr. Kein Wunder, dass wir uns immer mehr nach natĂŒrlichen RĂŒckzugsrĂ€umen sehnen.
Da sich nicht jeder ein kleines Wochenendhaus auf dem Land oder eine Dachterrasse mit ĂŒppiger Bepflanzung leisten kann, experimentieren Designer seit lĂ€ngerem wie man Pflanzen besser in das Wohnkonzept integrieren kann. NatĂŒrlich können wir auf die bewĂ€hrten Topfpflanzen zurĂŒckgreifen, doch es geht auch bedeutend origineller.
So findet man schon jetzt vereinzelt im Handel Sitzmöbel, in die beispielsweise ein kleines Beet integriert ist. BĂ€nke oder Sofas haben Aussparungen, in denen kleine BĂ€ume oder Palmen Platz finden oder um groĂe BlumenkĂŒbel sind einfach Sitzgelegenheiten gruppiert. Die Pflanzen rĂŒcken in urbanen Wohnungen eindeutig wieder mehr in den Fokus. Es gibt inzwischen sogar bereits Bilder, in denen statt Fotos Gras, BlĂ€tter oder andere Pflanzen zu finden sind. Diese leben sogar noch und mĂŒssen regelmĂ€Ăig gegossen werden. Dies ist erst der Anfang von einer ganz neuen Art zu wohnen!
Der Herbst hat uns in den vergangenen Tagen ein wahres Traumwetter beschert, doch so langsam bewegen wir uns dann doch auf die nicht so sonnigen und warmen Tage des Jahres zu. Der Herbst bringt fĂŒr viele einiges an Arbeit mit sich. Dazu gehört auch, dass Hausbesitzer dazu verpflichtet sind, Laub auf dem eigenen GrundstĂŒck und vor allem auf dem Gehweg davor zu entfernen.
Die Verkehrssicherungspflicht kommt also nicht erst im Winter mit dem Schnee zu tragen, sondern bereits im Herbst mit den herabfallenden BlĂ€ttern. Rutscht ein FuĂgĂ€nger beispielsweise auf nassem Laub vor der eigenen HaustĂŒr aus und man hat im Vorfeld nicht dafĂŒr gesorgt, dass die BlĂ€tter entfernt wurden, haftet der EigentĂŒmer fĂŒr den Schaden.
Laub von BĂ€umen auf der StraĂe wird in der Regel von der örtlichen StraĂenreinigung beseitigt, nur mĂŒssten GrundstĂŒckeigentĂŒmer es am besten bereits vorher zu Haufen zusammenfegen, damit es Gullys und StraĂenrinnen nicht verstopft. FĂŒr das Entsorgen des Laubs von eigenen BĂ€umen eignet sich am besten der Kompost oder man verwendet es als Frostschutz fĂŒr die Pflanzen. Ein Winterquartier fĂŒr Igel ist bei einigen auch beliebt.
Auf der Suche nach dem idealen Weihnachtsgeschenk fĂŒr Bekannte mit einem grĂŒnen Daumen? Dann solltet ihr mal auf folgender Homepage vorbeischauen. Was es dort gibt? Na Kibonus natĂŒrlich! Noch nie davon gehört? Dann wird es aber Zeit!
Kibonus sind im Prinzip kleine BĂ€umchen, die auf einer Mooskugel wachsen. Sie bleiben auch ziemlich klein, da sie ihre Wurzeln logischerweise nicht ausbreiten können. Wasser nehmen sie ĂŒber die Mooskugel auf, die es dann in einem Granulat speichert.
Ausnahmsweise mal eine echte Alternative zur schnöden Topfpflanze oder dem klassischen Bonsai. Die kultigen Kibonus gibt es in allen mögliche Variantionen, zu Weihnachten natĂŒrlich auch als Tannenbaum…
Einfach mal im Onlineshop vorbeischauen. Dort gibt es so manches zu entdecken!
Jaja, besonders in den letzten Jahren erleben wir immer wieder Technik oder Möbel, die direkt aus irgendwelche Science Fiction Romanen stammen könnten. Dieser Gedanke schoss uns auch beim Anblick dieses ganz besonderen Lufterfrischers durch den Kopf.
Aktuelle Messungen haben ergeben, dass meisten die Luft in RĂ€umen um 40% mehr belastet ist als die AuĂenluft. Das liegt nicht nur an den eigenen AusdĂŒnstungen, sondern auch an Chemie in Möbeln, im Essen, in Putzmitteln, in der Technik etc.
Findige Designer und Wissenschaftler in den USA haben sich nun zusammegesetzt und ĂŒberlegt wie man die Luft in den RĂ€umen auf natĂŒrlichem Wege filtern kann. Ganz klar, Pflanzen sind die Antwort! Daher haben sie gleich mal einen Drachenbaum oder eine Aloe in einen Kasten gesperrt, ein Filtersystem darum gebaut, in das die gesamte Pflanze samt Wurzeln mit einbezogen wird und voilĂ …
Diese patentierte System leistet nachweislich einen guten Beitrag fĂŒr ein besseres Raumklima. Das Ganze verbraucht auch nur sehr wenig Strom und muss ansonsten nur gegossen werden. Andrea Air nennt sich das System und ist momentan fĂŒr 199 Dollar zu haben.
Eigentlich ganz pfiffig, nur irgendwie schade, dass irgendwie so langsam alle möglichen Horrorvisionen aus besagten BĂŒchern wahr zu werden scheinen…