
cc by wikimedia/ Elmondo
Wir alle kennen die Gegenstände und Geräte, die zwar in unserem Besitz sind, die wir aber so gut wie nie oder eben nur sehr selten brauchen. Diese kommen bei den meisten wohl in den eigenen Keller, wo sie dann auf ihren Einsatz oder eben die nächste Entrümpelung warten. Doch nicht jedes Haus hat auch einen Keller und vor allem immer mehr Neubauten werden ohne einen für beispielsweise die Mieter gebaut.
Daher ist es kein Wunder, dass aktuell ein System zu uns herüberschwappt, das in den USA oder in Großbritannien gang und gäbe ist. Selfstorage nennt sich dieses Prinzip, zu Deutsch Selbstlagerung. Dabei mietet man sich für längere oder auch kürzere Zeit eine feste Box, in der man dann seine Sachen verstauen kann.
Bisher musste man hierzulande auf teure Garagen oder Lagerräume zurückgreifen, die meist bis zu 150 Euro im Monat kosten und nicht selten außerhalb in Gewerbegebieten liegen. Die Selfstorage-Mieteinheiten liegen hingegen meist in der Nähe der Wohngebiete und kosten rund 29 Euro im Monat, wobei sich je nach Länge die Raten auch verringern können.
So ein Selfstorage-Lager hat in der Regel mindestens von 6 bis 22 Uhr geöffnet und die einzelnen Boxen werden beheizt und belüftet. Nur verderbliche Ware, Illegales, Brennbares, Übelriechendes oder natürlich Tiere dürfen nicht in die Box. Ansonsten kann man hier günstig seine Dinge zwischenparken, die einen machen dies vorübergehend, die anderen über Jahre. In immer mehr deutschen Städten finden sich solche Selfstorage-Lager.
Mieten & Vermieten Selfstorage, Tipps, Trend
Wie sieht es bei euch aus? Liebt ihr es in regelmäßigen Abständen eure Sachen zu packen und den Wohnort zu wechseln? Laut einer aktuellen Umfrage des Marktforschungsunternehmens GfK im Auftrag der „Apotheken Umschau“ dürften diese Frage wohl fast alle mit Nein beantworten, denn demnach sind die Deutschen echte Umzugsmuffel.
Insgesamt wurden 1.969 Menschen ab 14 Jahren befragt, ob sie lieber mobil sind und auf wechselnde Wohnsitze stehen oder, ob sie lieber einen festen Ort bevorzugen, an dem sie sich heimisch fühlen. 82,9 Prozent aller Befragten stimmten eindeutig Letzteren zu.
Bei den Über-50-Jährigen ist dieser Anteil besonders hoch. Hier sprechen sich 89,7 Prozent gegen häufige Umzüge aus. Wer nun denkt, es sei ein Phänomen, das nur Ältere betrifft, der irrt sich, denn auch bei den 20 bis 39-Jährigen sagten 72,9 Prozent, dass sie auf keinen Fall ein Nomadenleben führen wollen würden.
Mieten & Vermieten Immobilien, Umfrage, Umzug

cc by flickr/ avatar-1
Ein Umzug kann nicht nur für frischen Wind sorgen, sondern bringt auch stets jede Menge Arbeit und Organisationskram mit sich. Da ist das Ergebnis folgender Umfrage des Immobilienportals Immonet nur logisch: Demnach wechseln in Deutschland junge, unverheiratete Paare am meisten ihren Wohnort.
Während nur 34% der Verheirateten und 50% der Singles in den letzten Jahren ihre Umzugskisten gepackt haben, sind es bei den unverheirateten Paare ganze 69%. Sie sind also am mobilsten und flexibelsten, was ja eigentlich auch logisch ist, denn zu Zweit packt man solch einen Umzug auch leichter und wenn dann noch keine Kinder da sind, bindet man sich nicht so schnell an einen Ort.
So wird es auch niemanden wundern, dass je jünger man ist, man umso häufiger umzieht, was auch am Einkommen liegen könnte. Spitzenreiter in Sachen Umzug sind die 18- bis 29-Jährigen. 74% von ihnen haben in den letzten Jahren den Wohnort gewechselt. Bei den 30- bis 39-Jährigen sind es immerhin noch 67%, bei den 40- bis 49-Jährigen 40% und in der Altersgruppe über 60 Jahren möchte nur noch jeder Vierte an einen anderen Ort ziehen.
Mieten & Vermieten Immobilien, Studie, Umzug
Fast 20 Jahre lang sind in Deutschland die Mieten gar nicht oder nur gering gestiegen. Dies soll sich nun laut einer Studie des Immobilien-Marktforschungsinstituts Empirica ändern. Die Tendenz für Mieten in Deutschland sei eindeutig steigend. Die Krise hat eben einiges verändert.
Besonders betroffen von Mieterhöhungen sind die Großstädte. Immer mehr Menschen suchen dort eine Wohnung und meist wohnen sie dort alleine. Es sind zur gleichen Zeit jedoch kaum neue Wohnungen entstanden, so dass die Vermieter für den Mietraum mehr verlangen können.
In Berlin sind innerhalb eines Jahres die Mieten um 14% gestiegen, in Düsseldorf im Schnitt um 13% und in Köln und Bonn um 12%. Auch Hamburg und Frankfurt am Main sind stark betroffen. Im Durchschnitt zahlen neue Mieter 7% mehr als noch vor einem Jahr.
Durchschnittlich zahlt man laut der Studie in allen kreisfreien Städten in Deutschland 5% mehr Miete. Und dies bei steigenden Nebenkosten und Co… Sind wir also gespannt, wie sich die Miettendenz in den nächsten Jahren verändern wird!
Mieten & Vermieten Mieten, Mietpreise, Mietspiegel, Preissteigerung
Immer wieder kommt es vor, dass Vermieter die Miete erhöhen und dies anhand von Verbesserungsmaßnahmen festsetzen, die der Mieter selbst eingebaut hat. Er wird also doppelt zur Kasse gebeten. Dem schob der Bundesgerichtshof nun einen Riegel vor.
In dem konkreten Fall ging es um einen Mieter, der 1976 auf eigene Kosten das Badezimmer und eine Sammelheizung in die Wohnung eingebaut hatte. 2008 wollte die Vermieterin nun die Miete erhöhen und zwar anhand des Mietspiegels mit Bad und Sammelheizung.
Die Richter des Bundesgerichtshofs erklärten dies nun für unrechtmäßig. Verbesserungen, die Mieter auf eigene Kosten vorgenommen haben, dürfen nicht in die Mietberechnung einfließen. Der Deutsche Mieterbund zeigte sich sehr erfreut über dieses Urteil, da nun Vermieter, die eine unsanierte Wohnung vermieten, auch nur Miete für eben eine unsanierte Wohnung verlangen könnten.
Immobilienrecht, Mieten & Vermieten Immobilien, Mieten, Mietrecht, Urteil