Tipps zur Auswahl eines geeigneten Altenheimes

2. September 2011
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Achtung Altenheim

Achtung Altenheim - flickr/schoschie

Mit dem Alter geht einher, dass man plötzlich auf zusätzliche Hilfe angewiesen ist. Ist diese Hilfe sogar wichtig für das Leben im Alltag, bietet sich die Unterbringung in einem Altenheim an. Hier sind die Auswahl und die Unterschiede zwischen den Heimen allerdings sehr groß, was die Auswahl nicht sehr leicht gestaltet. Einige Internetplattformen, wie geborgen-im-alter.de mit über 25000 Einträgen für Altenheime, wohnen-im-alter.de oder seniorplace.de, die zusätzlich noch umfassende Informationen bieten, sind ideal als Start- und Orientierungshilfe.

Um trotz eingeschränkter Selbstständigkeit nicht die Lebensfreude und Privatsphäre auf der Strecke zu lassen, gibt es verschiedene Möglichkeiten des Wohnens im Alter. So werden beispielsweise Senioren-WGs immer beliebter. Bei entsprechenden Projekten kann auch für Pflegepatienten eine entsprechende Organisation getroffen werden, damit sie optimal versorgt werden und dabei nicht das Gefühl der Selbstständigkeit einbüßen müssen.

Eine weitere Alternative bietet das Betreute Wohnen. Die entsprechenden Maßnahmen für eventuelle Wohnungsanpassungsmaßnahmen werden im Normalfall von der Pflegeversicherung übernommen. Hierbei kann es sich zum Beispiel um das Absenken von Türschwellen handeln, um die Wohnung behindertengerecht zu gestalten.

Altenheime unterscheiden sich besonders in Ausstattung und Kosten, manche sind auch auf bestimmte medizinische Fachbereiche spezialisiert. Hier lohnt es sich zu vergleichen, einerseits um Kosten zu sparen, andererseits um die bestmögliche Unterbringung zu gewährleisten, damit die Einbußen an Gewohnheiten im Alltag und an Geborgenheit nicht überhand gewinnen. Schließlich geht es hier um ein neues Zuhause.

Gerade im Krankheitsfall, beispielsweise bei Demenz, starker Zuckerkrankheit und / oder bei der Einstufung in eine Pflegestufe durch den medizinischen Dienst ist die Unterbringung in einem Heim meist die beste Entscheidung. Je nach Pflegestufe gibt es hier durch die Pflegeversicherung als Zahlungsträger die Möglichkeit, Kosten erschwinglicher zu machen.

Bei älteren Menschen, die nur bedingt auf Hilfe angewiesen sind, lohnt es sich, darauf zu achten, ob das Altenheim „aktivierende Pflege“ anbietet. Diese zielt auf die Selbstständigkeit des zu Pflegenden ab und sorgt mit Hilfe stetiger Kommunikation für die Sicherung von Freiraum, Unabhängigkeit und Selbstvertrauen bei optimaler Versorgung.

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