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Briefkasten mit Paketbox – Wie funktioniert das?

Briefkasten mit Paketbox – Wie funktioniert das?

Waren werden immer öfter online bestellt, es ist bequem, geht schnell und ist oft auch günstiger als der Kauf im Laden. Wer tagsüber arbeitet, hat allerdings kaum eine Chance, seine Pakete auch entgegenzunehmen und muss diese im Zweifelsfall am nächsten Tag in einer Postfiliale abholen. Ein Lösung für dieses Problem kann ein Briefkasten mit Paketbox sein.

DHL hat es vorgemacht und mit seinen Paketkästen Kunden die Möglichkeit gegeben, die Bestellungen nach Hause liefern zu lassen und nicht persönlich zur Annahme da zu sein. Vor der Haustür wurde ein Kasten montiert, für den nur der Besitzer und der Paketbote von DHL einen Schlüssel hatten. Bei Lieferung hat der Paketbote mit seinem Schlüssel den Paketkasten geöffnet und das Paket dort hinterlegt. Der Kunde konnte so abends, wenn er von der Arbeit heimkam, mit seinem Schlüssel das Paket aus dem Kasten entnehmen. 
Der Paketkasten von DHL war allerdings nur für DHL-Pakete gedacht. Wer im Internet bestellt, erhält allerdings Waren von vielen unterschiedlichen Anbietern. Abends liegen also alle DHL-Pakete schön im DHL-Paketkasten, die anderen müssen trotzdem von Nachbarn oder aus Filialen abgeholt werden. Die Konkurrenz hat daher gleich nachgezogen und Paketkästen entwickelt, die von jedem Lieferdienst genutzt werden können. 


Wie funktioniert der heimische Paketkasten?

Ein Paketkasten ist im Prinzip ein sehr großer Briefkasten, der nicht nur Platz für Briefe, sondern auch für Pakete bietet. Denn Briefe werden schließlich auch einfach in den Briefkasten geworfen und nicht persönlich abgegeben. Warum sollte es mit Paketen anders sein?
Es gibt viele unterschiedliche Modelle von Paketkästen und damit auch verschiedenen Methoden, wie wie ein Paketbriefkasten funktioniert. Der Käufer hat die Wahl zwischen freistehenden Paketkästen, Paketboxen, Pakettaschen oder Großraumbriefkästen. Als Eigenheimbesitzer bietet es sich beispielsweise an, eine freistehende Variante auszuprobieren oder einen Paketkasten an der Wand montieren zu lassen. 
Es reicht natürlich nicht, nur einen Paketkasten zu installieren. Er muss auch für Paketzusteller und für Besteller zugänglich sein. Gleichzeitig sollte er aber abschließbar sein, damit niemand die Pakete mitnimmt. Sonst könnten diese auch einfach vor der Tür gelagert werden. 

Deshalb verfügen die Paketkästen über Schließsysteme. Je nach Modell können diese unterschiedlich sein. Es bestehen beispielsweise die Möglichkeiten über einen Chip, Schlüssel oder Code den eigenen Paketkasten zu öffnen. Auch der Paketzusteller braucht natürlich die Möglichkeit, den Paketkasten zu öffnen. Hierfür muss die gewählte Öffnungsmöglichkeit nur dem jeweiligen Anbieter gemeldet werden, egal ob DHL oder UPS. Der Fahrer der jeweiligen Route hat die Möglichkeit zur Öffnung des Paketkastens dann im Fahrzeug dabei. Es muss also nicht für alle möglichen Fahrer ein Schlüssel angefertigt werden. 

Die Montage des Paketkastens

Der Paketkasten sollte gut sichtbar und zugänglich vor dem Haus oder der Wohnung montiert werden. Der Paketzusteller muss ihn gut erreichen und auch sehen können. Beim Kauf des Paketkastens ist meist eine Montageanleitung dabei. Eventuell muss für die Montage auch noch Material hinzugekauft werden, je nach Montageart. Darüber sollte man sich beim Kauf informieren, damit man später nicht noch etwas nachkaufen muss. 
Ebenfalls ein wichtiger Punkt für alle, die nicht im Eigenheim wohnen – ist die Montage am Haus überhaupt erlaubt? Es sollte daher unbedingt beim Vermieter oder bei der Hausverwaltung nachgefragt werden, ob die Montage möglich ist. Ansonsten muss der Paketkasten im Zweifelsfall wieder abmontiert werden und kann dann eventuell auch schon nicht mehr zurückgegeben werden. Deshalb am besten vorher einmal nachfragen.
Wer sich unsicher ist oder die Erlaubnis nicht erhält, kann einen mobilen Paketkasten nutzen. Dieser muss nicht installiert werden und stellt daher keine feste Montage dar, für die eine Zustimmung nötig wäre. Ein Beispiel hier ist eine Pakettasche. Diese wird am Tag der Zustellung einfach an die Wohnungstür gehängt. Nachteil hierbei ist, dass diese natürlich auch von jedem mitgenommen werden können, obwohl sie dann nicht so einfach zu öffnen ist, wenn der passende Schlüssel oder Code nicht vorliegt.

So geht es mit der Zustellung

Ist der richtige Paketkasten gefunden, installiert und die nötigen Zugangscodes oder -schlüsseln weitergegeben, muss nur noch die Zustellung richtig funktionieren. Der Paketzusteller wird den Paketkasten nicht einfach so benutzen. Vorher muss eine Abstellgenehmigung erteilt werden, damit dieser seine Pakete dort abstellen darf. Das muss vorab mit dem Paketdienstleister geklärt werden. Der neu angebrachte Paketkasten kann dann auch als Ablageort hinterlegt werden. Die Zustellung sollte nun reibungslos verlaufen, der Paketzusteller legt die Pakete in den Paketkasten und der Besteller kann diese abends entnehmen.

Sollte der Paketkasten allerdings voll sein oder kann die Zustellung aus anderen Gründen nicht erfolgen, so greift wieder die normale Vorgehensweise. Das Paket wird entweder beim Nachbarn oder in der nächsten Filiale abgegeben und kann dort dann vom Besteller abgeholt werden. 
Für eine reibungslose Zustellung sollte also immer darauf geachtet werden, dass der Paketkasten regelmäßig entleert wird. Auch sollte er groß genug sein, um zum Bestellverhalten des Besitzers zu passen. Die Zugangscodes oder Schlüssel sollten den Zustellern immer aktuell vorliegen. 

Auswahl des richtigen Paketkasten

Es gibt inzwischen eine Vielzahl an unterschiedlichen Paketkästen. Die drei bekanntesten sind der DHL Paketkasten, Paksafe, Frabox und PaketButler. Alle haben ihre Vor- und Nachteile. Beim DHL Paketkasten werden beispielsweise nur DHL Pakete akzeptiert. Es kann also nicht immer garantiert werden, dass wirklich alle Pakete zugestellt werden. Dafür sind Retouren möglich und es ist keine Abstellgenehmigung erforderlich. Es ist eine Mehrfachzustellung möglich und die Kästen sind mit Schloss und Chipkarte gesichert.
Der Paksafe und der PaketButler nehmen Pakete von allen Paketdiensten an. Beim Paksafe sind allerdings keine Retouren möglich. Die Kästen können ohne Werkzeug montiert und auch an der Wohnungstür angebracht werden (das ist beim DHL Paketkasten beides nicht möglich). Ein Nachteil vom Paksafe ist, dass keine Mehrfachzustellung möglich ist. Somit kann immer nur ein Paket zugestellt werden, was doch recht wenig erscheint.

Bei der Frabox ist der größte Vorteil, daß dort Pakete eingeworfen werden können, unabhängig vom Versandunternehmen und auch komplett ohne, daß der Zusteller einen Schlüssel benötigt. Durch ein ausgeklügeltes Sicherheitssystem kann dann nur der Paketbox-Eigentümer die Lieferung entnehmen.

Egal für welchen Anbieter man sich am Ende entscheidet – ein Briefkasten mit Paketbox ist auf jeden Fall eine gute Wahl. Das lästige Paketabholen aus der Filiale oder beim Nachbarn entfällt bei sachgemäßer Nutzung fällig. Die Pakete sind immer direkt beim eigenen Zuhause und können einfach aus der eigenen Paketbox abgeholt werden.







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