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Mieten & Vermieten Mieten/Vermieten

Mietnomaden: Vermieter sollten nicht zu leichtgläubig sein

Oktober 25, 2011

cc by flickr/ steinhobelgruen

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In den Medien hört man immer wieder von Fällen von Mietnomaden. Vor allem für kleinere private Vermieter werden diese schnell zu einem großen Problem. Man bekommt sie nur schwer aus der Wohnung heraus, es bleibt oft die Miete aus und am Ende ist womöglich in der Wohnung noch ein erheblicher Schaden entstanden. Finanziell kann dies die Existenz von privaten Vermietern bedrohen.

Leider können sich Vermieter nicht komplett vor Mietnomaden schützen, jedoch kann man natürlich einige Maßnahmen zur Absicherung ergreifen. Vermieter sollten auf keinen Fall zu leichtgläubig sein und sich genau die Person ansehen, der man die Wohnung überlassen möchte.

Eine aktuelle Einkommensbescheinigung können Vermieter genauso verlangen wie eine Schufa-Selbstauskunft oder eine Erklärung des Vormieters über die Mietschuldenfreiheit. Eine Mietsicherung in Höhe von drei Monatsmieten ist ebenfalls üblich. Eine gute Mietausfallversicherung kann den Schutz erweitern.

Am Ende leiden jedoch nicht nur die Vermieter unter diesem Phänomen, sondern auch indirekt die ehrlichen Mieter, da sie bei der Suche nach einer Wohnung immer mehr durchleuchtet werden und mehr von sich preisgeben müssen.

Mieten & Vermieten Mietrecht

Deutscher Mieterbund: 90% der Mietverträge mit unwirksamen Klauseln!

Juli 19, 2011

cc by flickr/ steinhobelgruen

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Immer wieder hört man von Klauseln in Mietverträgen, die der aktuellen Rechtssprechung nach unwirksam sind. Die aktuellen Zahlen des Deutschen Mieterbundes in diesem Bereich, werden jedoch bei so manch einem für eine Überraschung sorgen, denn die Experten gehen davon aus, dass in ganzen 90 Prozent aller Mietverträge in Deutschland unwirksame Klauseln enthalten sind!

Dies bedeute, dass in über 19 Millionen Mietverträgen Regelungen stehen, die entweder gegen das Gesetz verstoßen oder bei denen der Mieter übermäßig benachteiligt wird. Am häufigsten treffe dies auf Klauseln zu Renovierungen und Schönheitsreparaturen zu. So darf ein Vermieter seinem Mieter beispielsweise nicht vorschreiben, in welcher Farbe die Wände zu streichen sind.

Unwirksame Regelungen findet man aber auch oft in Bereichen der Tierhaltung, der Mieterrechte oder der Kündigungsfristen. Grundsätzlich sei dies nicht nur der Fall bei selbst entworfenen Mietverträgen von Einzelvermietern, sondern auch bei Musterverträgen oder Formularverträgen von großen Wohnungsunternehmen, Hauseigentümervereinen und Co.

Der Deutsche Mieterbund rät daher allen Mietern vor der Unterzeichnung des Mietvertrags diesen von einem Experten prüfen zu lassen. Erweist sich eine Klausel als unwirksam, tritt an deren Stelle die gesetzliche Regelung.

Mieten & Vermieten Mietrecht

BGH: Wohnung muss nicht zum Wohnen genutzt werden

Juli 12, 2011

cc by flickr/ ydnammmm

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Für die meisten ist es ziemlich selbstverständlich, dass wenn eine Wohnung gemietet wird, man diese auch zum Wohnen benutzt. In manchen Fällen hat man jedoch auch anderes mit den Räumlichkeiten vor, was nun in einem Urteil des Bundesgerichtshofs, auf das der Deutsche Mieterbund hinweist, erlaubt wurde.

In einer Wohnung muss nicht zwangsläufig gewohnt werden, sie kann dem Mieter auch einfach nur als Lagerraum oder Ähnliches dienen. In dem konkreten Fall hatte ein Mann eine Wohnung gemietet und daneben noch einmal drei Räume, in denen er Hausrat lagerte. Dieser stammte zum großen Teil aus einer Erbschaft. Er wollte die Dinge nach und nach loswerden und empfing daher interessierte Käufer zur Besichtigung.

Der Vermieter warf dem Mieter vor, die Mietsache vertragswidrig zu gebrauchen und zudem übe er dort eine geschäftliche Tätigkeit aus. Die Richter des BGH sahen dies anders: Das Einlagern und Verkaufen von Hausrat verstößt nicht gegen den Mietvertrag. Hausrat sei üblich in Wohnungen, wobei deren Anordnung dem Mieter überlassen sei. Zudem sei der einzelne Verkauf von Gegenständen noch lange keine geschäftliche Tätigkeit.

Mieten & Vermieten Mietrecht

Untermiete: Vermieter vorher um Erlaubnis fragen!

Juli 5, 2011

cc by flickr/ ydnammmm

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Dass man sich in seine Wohnung noch einen Untermieter hinein nimmt, ist in Deutschland keine Seltenheit. Meist ist dies die Basis für viele Wohngemeinschaften und ein sehr gutes Mittel, wenn einem alleine die Wohnung zu teuer wird. Bevor man dies tut, sollte man jedoch unbedingt den Vermieter um Erlaubnis fragen. Darauf weist aktuell der Mieterverein München hin.

Untervermieten ist grundsätzlich nur mit dem Einverständnis des Vermieters erlaubt, vor allem wenn man die gesamte Wohnung an einen anderen vermieten möchte. Dies kann der Vermieter ohne weitere Begründungen verbieten.

Anders sieht der Fall dann aus, wenn nur ein Teil der Wohnung untervemietet werden soll. Bei guten Gründen kann der Vermieter dies nicht einfach so ablehnen, jedoch muss man ihn natürlich im Vorfeld informieren. Beispiele für solche Begründungen wären, der Preis der Wohnung oder dass man einfach nicht mehr alleine wohnen möchte.

Möchte man seine Eltern oder seine Kinder in die Wohnung holen, braucht man keine extra Erlaubnis des Vermieters. Ist der Vermieter generell mit der Untermiete nicht einverstanden und zeigt er sich uneinsichtig, kann der Mieter natürlich innerhalb einer Frist von drei Monaten kündigen.

Mieten & Vermieten Mietrecht

Schimmel: Vermieter muss für Beseitigung sorgen

Mai 10, 2011

cc by wikimedia/ Infrogmation

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Wenn sich Schimmel in den eigenen vier Wänden bildet, ist dies nicht nur unschön, sondern kann auch schnell zu einem gesundheitlichen Risiko werden. Für die Beseitigung von Schimmel hat in der Regel der Vermieter zu sorgen. Dies gilt laut einem Urteil des Amtsgerichts Berlin-Mitte, auf das der Deutsche Anwaltverein hinweist, auch, wenn der Schimmel schon bei der Übernahme der Wohnung zu sehen war.

In dem konkreten Fall hatte ein Mieter schon bei der Begehung der Wohnung Schimmel entdeckt. Der Vermieter versicherte jedoch, dass die Quelle des Schimmels bereits beseitigt worden sei, es fehle nur noch der Anstrich. Daraufhin unterschrieb der Mieter den Mietvertrag, doch der Schimmel breitete sich in den folgenden Monaten weiter aus.

Der Vermieter weigerte sich jedoch für den Schaden aufzukommen, denn die Wohnung sei ja nach der Besichtigung so vom Mieter übernommen worden. Der Fall landete vor Gericht und der Mieter bekam Recht. Aus der Vereinbarung „ Die Wohnung wird wie besichtigt übernommen“ ließe sich nicht ableiten, dass man eine feuchte Wohnung vereinbart habe. Zudem kenne der Mieter die Ursachen für die Feuchtigkeit nicht, so dass er den Umfang des weiteren Problems nicht ermessen könne.

Mieten & Vermieten Mieten/Vermieten

Mieten: München bleibt teuerste Stadt Deutschlands

April 26, 2011

cc by wikimedia/ Brendel

cc by wikimedia/ Brendel

Allgemein ist bekannt, dass München in Sachen Wohnen nicht gerade günstig ist. Dies scheint auch so zu bleiben, denn nach einer Umfrage zu den durchschnittlichen Mietpreisen des Immobilienportals ImmobilienScout24 für das Jahr 2010, ist und bleibt München das teuerste Pflaster Deutschlands.

Pro Quadratmeter zahlten im vergangenen Jahr die Mieter in München im Schnitt 12,64 Euro. Dies ist dreimal soviel wie die Einwohner der günstigsten deutschen Städte zahlten. Im oberfränkischen Hof und im sächsischen Plauen kostete der Quadratmeter die Mieter 4,21 Euro.

Die zweitteuerste Stadt Deutschlands, was die Mieten angeht, ist übrigens Frankfurt am Main. Hier zahlen Einwohner für einen Quadratmeter 10,93 Euro. Experten rechnen in diesem Bereich auch in den kommenden Jahren mit keinen allzu großen Änderungen.

Mieten & Vermieten Wohnungssuche

Anzahl der Haushalte wächst – Deutsche leben vor allem alleine oder zu zweit

April 5, 2011

cc by wikimedia/ Ich selber

cc by wikimedia/ Ich selber

In den letzten Jahren ist die Anzahl der Haushalte in Deutschland stetig gewachsen. Dies liegt aber nicht daran, dass die Bevölkerung zunimmt, sondern eher im Gegenteil. Die Anzahl an Familien mit mindestens drei Personen, die gemeinsam in einem Haushalt leben, nimmt immer weiter ab, so dass die meisten Deutschen alleine oder zu zweit wohnen.

Dies ist ein aktuelles Ergebnis des Statistischen Bundesamts, das es vergangene Woche mitteilte. Die Experten rechnen damit, dass dieser Trend noch bis zum Jahr 2015 anhält. In den kommenden Jahren werden wir also immer mehr Haushalte bekommen, in denen jeweils weniger Menschen leben. Dies wird sich wohl auch auf die Wohnungssituation widerspiegeln, so dass das Finden der eigenen vier Wände immer schwieriger werden könnte.

2009 lebten in rund drei Vierteln aller Haushalte ein oder zwei Personen, bis zum Jahr 2030 soll dies für vier von fünf Wohnungen gelten. Besonders stark zeichnet sich dies in den Stadtstaaten ab. Schon heute ist in Bremen, Hamburg und Berlin jeder zweite Haushalt ein Single-Haushalt.. Laut den Statistikern soll dieser Wert in den kommenden Jahren in Bremen auf 54%, in Hamburg auf 55% und in Berlin auf 58% ansteigen.

Übrigens, für alle allein lebenden Personen: Warum nicht mal wieder ein spannendes Buch lesen? Buchzusammenfassungen zu diversen Themen gibt es bei Liviato.

Mieten & Vermieten Wohnungssuche

Ende einer Wohnungsuche

Juli 1, 2010

Tipps für die Wohnungssuche.

Machen sie sich Liste, in der sie ihre Anforderung an ihre zukünftige Wohnung festhalten.
Wichtige Fragen sollten sie vor Beginn der Wohnungssuche für sich oder mit ihrem Partner oder Familienmitglieder beantworten. Welche Wohnung können sie sich leisten? Wie viele Zimmer bzw. wie viel Quadratmeter benötigen sie?
Welchen Stadtteil bevorzugen sie? Wollen sie ländlich oder stadtnah wohnen? Wie ist die Infrastruktur, gibt es eine gute Bus und Bahnverbindung? Gibt es einen Kiosk, einen Bäcker oder ärztliche Versorgen in naher Umgebung?
Für Familien ist eine schnelle Reichweite von Schulen und Kindergärten sehr wichtig.

All diese Details können sich sehr stark auf dem Mietpreis spiegeln und zu großen Preisdifferenzen führen. Wenn sie sich über ihre Anforderung bewusst werden, kann die suche beginnen.
Es gibt zahlreiche Suchmedien, sie können das Internet nutzen, hier gibt es diverse Webseiten, mit einfach zu bedienenden Suchmaschinen. Sie geben ihre Anforderungen ein, die Suchmaschine schlägt ihnen einige Immobilienobjekte vor.

Eine konventionell, klassische Art, ist die Wohnungssuche in der Zeitung. Die Wohnungsbeschreibung ist meist sehr kurz gefasst, vergleichen sie ihre Liste mit den Angaben. Falls sie weitere Fragen haben, scheuen sie sich nicht den Bekanntmachenden anzurufen und ihre Fragen zu stellen oder einen Besichtigungstermin zu vereinbaren.

Sie können aber auch als Wohnungssuchender einen Aufruf in die Zeitung inserieren. Sie sollten darauf achten, dass sie Wichtige Informationen kurz und präzise zusammenfassen, vergessen sie nicht ihre Rufnummer oder ein Postfach anzugeben.

Eine weitere Möglichkeit die Wohnungssuche zu beenden, ist das Aufsuchen eines Maklers. Ein Makler vermittelt seinen Kunden eine Immobilie.

Sie teilen dem Makler ihre Wünsche mit und dieser begibt sich für sie auf die Suche nach einer passenden Immobilie.
Vor allem ratsam an Wohnungssuchende mit Zeitmangel, oder jene die den bequemen Weg bevorzugen.
Sie müssen sich jedoch im klaren sein, dass ein Makler eine Courtage erheben kann, die bei Mietwohnungen bis zu 2,38% der Kaltmiete, bei einem Wohnungskauf bis zu 6% des Kaufpreises betragen kann. Die Provision oder auch Courtage genannt, wird vom Makler selbst frei vereinbart. Ebenfalls beachten sollten Sie die Heizkosten. Ist die Wohnung nicht mit einer modernen Heizung ausgestattet, kostet Sie das einen ordentlichen Betrag extra.

Wenn sie sich nun für einen Weg oder auch mehrere entschiedenen haben und das passende Objekt entdeckt haben, setzten sich als nächstes mit dem Vermieter in Verbindung, vereinbaren sie einen Besichtigungstermin.
Es ist ratsam das Zielobjekt bei ausreichendem Tageslicht unter die Lupe zu nehmen. Wenn ihnen die Wohnung zusagt und sich der Vermieter für sie entscheidet, sind sie nach Vertragsabschluß endlich an ihrem Ziel gelangt.

Richten sie nun ihre Wohnung nach ihrem Geschmack ein und fühlen sie sich wohl in ihrem neuen Zuhause.