Tag durchsuchen

WG

Mieten & Vermieten

Wohnen für Studenten

November 16, 2011
Studentenwohnheim

Studentenwohnheim - flickr/Art Institute of Portland

Neben den großen Fragen „Studiere ich das Richtige?“ und „Was mache ich heute Abend?“ ist wohl auch „Wo soll ich wohnen?“ eines der wichtigsten Themen für Studenten. Die zunehmende Zahl der Studenten bedeutet auch eine erhöhte Nachfrage an passenden Plätzen zum Wohnen. Auch gesellschaftliche Umstellungen wie das Ende eines verpflichtenden Wehr- und Zivildienstes oder die Umstellung auf ein achtjähriges Gymnasium, wie vor kurzem in Bayern, führen dazu, dass innerhalb eines Jahrgangs mehr Studenten an die Unis strömen und auch Wohnungen suchen.
Natürlich können viele von ihnen weiterhin zu Hause wohnen, wodurch sie Geld sparen und auch weitere Vorzüge des Elternhauses genießen können. Die Geldfrage ist ja meist einer der zentralen Aspekte, wenn es für Studenten darum geht, wo sie wohnen sollen. Doch spezifisch studentisches Wohnen ist noch mit anderen Anforderungen verknüpft. Zum Einen wäre da die Lage. Da Studenten häufig kein eigenes Auto haben, ist eine gute Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel für die tägliche Fahrt zur Universität wichtig. Manche haben auch das Glück, dass sie in Uninähe wohnen und deshalb das ganze Jahr über problemlos auch zu Fuß hingehen können.

 

Wohnen nach verschiedenen Modellen
Ob Studenten wirklich ein Luxusleben voller Partys führen, sei dahingestellt. Höchstwahrscheinlich werden die meisten aber irgendwann einmal eine große Feier mit Freunden veranstalten oder nach einer langen Nacht spät heimkommen. Deshalb macht es Sinn, in einem Haus zu wohnen, wo sich die Nachbarn darüber nicht allzu schnell aufregen.
Hin und wieder trifft man Kommilitonen, die zur Untermiete bei älteren Menschen wohnen. Dies mag vielleicht aus finanzieller und sozialer Sicht empfehlenswert scheinen, kann aber auch Einschränkungen in der Freizeitgestaltung mit sich bringen, zumal wenn man Gäste jedes Mal erst bei Mitbewohnern anmelden muss. Das Zusammenleben in einer Wohngemeinschaft mit anderen Studenten gestaltet sich da oft schon wesentlich einfacher. Eine andere beliebte Möglichkeit ist das Wohnen in Studentenwohnheime. Doch auch diese Wohnformen haben ihre Tücken, wie z.B. die Reinigung von Gemeinschaftsflächen wie Bad und Küche.

Mieten & Vermieten Mietrecht

Untermiete: Vermieter vorher um Erlaubnis fragen!

Juli 5, 2011

cc by flickr/ ydnammmm

cc by flickr/ ydnammmm

Dass man sich in seine Wohnung noch einen Untermieter hinein nimmt, ist in Deutschland keine Seltenheit. Meist ist dies die Basis für viele Wohngemeinschaften und ein sehr gutes Mittel, wenn einem alleine die Wohnung zu teuer wird. Bevor man dies tut, sollte man jedoch unbedingt den Vermieter um Erlaubnis fragen. Darauf weist aktuell der Mieterverein München hin.

Untervermieten ist grundsätzlich nur mit dem Einverständnis des Vermieters erlaubt, vor allem wenn man die gesamte Wohnung an einen anderen vermieten möchte. Dies kann der Vermieter ohne weitere Begründungen verbieten.

Anders sieht der Fall dann aus, wenn nur ein Teil der Wohnung untervemietet werden soll. Bei guten Gründen kann der Vermieter dies nicht einfach so ablehnen, jedoch muss man ihn natürlich im Vorfeld informieren. Beispiele für solche Begründungen wären, der Preis der Wohnung oder dass man einfach nicht mehr alleine wohnen möchte.

Möchte man seine Eltern oder seine Kinder in die Wohnung holen, braucht man keine extra Erlaubnis des Vermieters. Ist der Vermieter generell mit der Untermiete nicht einverstanden und zeigt er sich uneinsichtig, kann der Mieter natürlich innerhalb einer Frist von drei Monaten kündigen.

Mieten & Vermieten

WG: Senioren treffen auf Studenten

Mai 25, 2011
cc by wikimedia/ Candida Performa

cc by wikimedia/ Candida Performa

Ein großes Problem unserer Zeit ist es den richtigen Weg und vor allem Platz für sich im Alter zu finden. Dabei ist die Pflege natürlich ein großes Thema, doch eben nicht für jeden Senioren. Viele sind auch im höheren Alter noch fit, aber benötigen eben bei manchen alltäglichen Handgriffen ein wenig Hilfe. So manch einer ist im Alter aber einfach nur einsam und freut sich ab und an über ein bisschen Gesellschaft.

Für die junge Generation, vor allem für Studenten, ist es häufig schwierig eine günstige Bleibe zu finden. Daher entwickeln sich in immer mehr deutschen Städten ganz neue WG-Formen. Dabei ziehen Studenten bei älteren Menschen ein. Die Jüngeren erhalten so ein Zimmer zum Spottpreis und kümmern sich hier und da mal um die Älteren.

Auf jeden Fall ein tolles Projekt, für das man jedoch natürlich gemacht sein muss. Nicht jeder wird als Student auf laute Partys in der eigenen Wohnung verzichten wollen. Aber es gibt doch auch genug andere. Hier ist in jedem Fall beiden Seiten geholfen, Jung wie auch Alt.

Mieten & Vermieten Wohnungssuche

Anzahl der Haushalte wächst – Deutsche leben vor allem alleine oder zu zweit

April 5, 2011

cc by wikimedia/ Ich selber

cc by wikimedia/ Ich selber

In den letzten Jahren ist die Anzahl der Haushalte in Deutschland stetig gewachsen. Dies liegt aber nicht daran, dass die Bevölkerung zunimmt, sondern eher im Gegenteil. Die Anzahl an Familien mit mindestens drei Personen, die gemeinsam in einem Haushalt leben, nimmt immer weiter ab, so dass die meisten Deutschen alleine oder zu zweit wohnen.

Dies ist ein aktuelles Ergebnis des Statistischen Bundesamts, das es vergangene Woche mitteilte. Die Experten rechnen damit, dass dieser Trend noch bis zum Jahr 2015 anhält. In den kommenden Jahren werden wir also immer mehr Haushalte bekommen, in denen jeweils weniger Menschen leben. Dies wird sich wohl auch auf die Wohnungssituation widerspiegeln, so dass das Finden der eigenen vier Wände immer schwieriger werden könnte.

2009 lebten in rund drei Vierteln aller Haushalte ein oder zwei Personen, bis zum Jahr 2030 soll dies für vier von fünf Wohnungen gelten. Besonders stark zeichnet sich dies in den Stadtstaaten ab. Schon heute ist in Bremen, Hamburg und Berlin jeder zweite Haushalt ein Single-Haushalt.. Laut den Statistikern soll dieser Wert in den kommenden Jahren in Bremen auf 54%, in Hamburg auf 55% und in Berlin auf 58% ansteigen.

Übrigens, für alle allein lebenden Personen: Warum nicht mal wieder ein spannendes Buch lesen? Buchzusammenfassungen zu diversen Themen gibt es bei Liviato.

Mieten & Vermieten Wohngemeinschaft & WGs

Wohngemeinschaften – Was es zu beachten gibt

September 9, 2010

Zunächst einmal: Was genau ist eine Wohngemeinschaft? In einer Wohngemeinschaft leben zwei, oder sogar noch mehr Personen, die nicht in einer festen Beziehung zueinander stehen (Partnerschaft, Verwandschaft), in der selben Wohnung (normalerweise eine Mietwohnung). Eine Wohngemeinschaft macht vor allem Sinn für junge Leute, die eine eigene Wohnung nicht finanzieren können, oder in Gesellschaft leben wollen aber keinen Partner haben. Eher selten sind Wohngemeinschaften unter Freunden, nur um Zeit miteinander zu verbringen, aber auch das gibt es.

Nun wie gründet man eine Wohngemeinschaft?
Im Prinzip genauso wie man einen normalen Mietvertrag abschließt! Der Vermieter einigt sich mit den Mietern auf eine Mietsumme, ob kalt oder warm und was alles sonst noch zu beachten ist. Einziger Unterschied ist, dass auch die Mieter untereinander einen Vertrag abschließen können, in dem geregelt ist, wer welche Aufgaben übernimmt und sich um was kümmert. Das bietet der Vorteil, dass der Vermieter immer sofort weiß bei welchen Problemen er sich an welchen Mieter wenden muss. Diese vertragliche Regelung ist zwar nicht zwingend, aber von Vorteil, falls es Streitigkeiten oder Ähnliches geben sollte. Im Normalfall wird die Miete durch die Anzahl der Personen geteilt und dann dementsprechend ausgezahlt, so dass jeder den gleichen Beitrag bezahlt. Aber auch hier gibt es die Möglichkeit einer ungleichen Aufteilung, wobei die schwächere Partei dann eben mehr im Haushalt machen muss. Ein weiterer wichtiger Punkt ist zu klären, ob der Mietpartner Untermieter oder Mitmieter ist.

Nun zur Findung eines Wohnpartners:
Wohngemeinschaften entstehen nicht immer geplant, wodurch es dazu kommen kann, dass man sich seinen Mietpartner suchen muss und ihn wahrscheinlich dann erst kennen lernt. Gerade hier ist es besonders wichtig ALLES vertraglich zu regeln (Von Besitztümern bei Auflösung bis zum Putzen des Bades), da man seinen Mietpartner nicht oder nicht gut genug kennt. Die beste Lösung ist natürlich einen guten Freund oder eine gute Freundin zu haben, die man schon lange kennt, da man hier auf jeden Fall bessere Grundvorraussetzungen für eine harmonische Wohngemscheinschaft hat.

Und damit schon zur nächsten Kategorie, den Tipps für eine funktionierende Gemeinschaft:
Wie in allen Gemeinschaften ist es sehr wichtig, dass es klare Regeln bezüglich Aufgabenverteilung, Benehmen und Privatssphäre gibt. Dinge wie „Wer kocht“, „Was benutzen wir zusammen“, „Wer entsorgt die Weinflaschen von letzter Nacht“ oder „Wer bringt den Müll runter“ müssen vor der Beziehung der Wohnung geklärt sein.

Am wichtigsten ist, egal ob man sich vorher kennt oder erst noch kennenlernen muss, dass man sich versteht und auf einer Wellenlänge ist, denn nur so können beide Mietpartner auf Dauer zufrieden sein.