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Wärmedämmung

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Energiekosten schon beim Hausbau beachten

Juli 4, 2012

cc by flickr / schwarzerkater

Für energiebewußte Bauherren von heute ist es mittlerweile zur Selbstverständlichkeit geworden, eine effektive Wärmedämmung für Wände, Türen und Fenster einzuplanen. Photovoltaik ist ihnen ein Begriff, da es sich bei einer solchen Anlage um eine, selbst für Laien, nachvollziehbare Energieersparnis handelt. Thermische Solaranlagen hingegen sind bisher weniger populär.
Nicht zuletzt liegt das daran, dass die Ersparnisse dieser Anlagen nicht auf den ersten Blick ersichtlich sind. Dabei ist die Effizienz Thermischer Solaranlagen erstaunlich hoch.

Vewendet man dieses Wärmesystem zur Unterstützung der Warmwasserbereitung für eine 3-köpfige Familie, kann in günstiger Lage von einer Energieersparniss von ca. 500€ jährlich ausgegangen werden. Dazu sind 10qm Flachkolletoren und ein Warmwasserspeicher von 500l notwendig. Hersteller dieser Branche sind durchaus flexibel und stellen Anlagen zur Verfügung, die speziell auf die jeweiligen Bedürfnisse der Bauherren zu geschnitten sind.

Wird die Wärmeanlage mit der Warmwasserbereitung und der Heizungsanlage verbunden, ist auch die Heizfläche entscheidend für den Ertrag. Bei einem Warmwasser/Heizungssystem sinkt zwar der Ertrag auf 17%, die Energieersparniss steigert sich aber auf ca. 600€, dabei ausgehend von wieder 10qm Flachkollektoren, einem Speichervermögen von 800 l und einer Heizfläche von 120qm. Diese Art der Wärmeanlage wird staatlich gefördert und ist daher unter dem Aspekt Wirtschaftlichkeit besonders attraktiv.

Viele Hersteller bieten Thermische Solaranlagen und Photovoltaik in einem Kompaktpaket an. Der Nutzen liegt auf der Hand. In warmen und sonnenintensiven Monaten wird der Bedarf zur Warmwasserbereitung gedeckt, Heizungsbedarf entsteht nicht, überschüssige Energien werden ins Verbundnetz gespeist und verwandeln sich in bares Geld.
Die Kosten dieser Kompaktanlagen liegen zwischen 5700-17200€, amortisieren sich jedoch in der Regel innerhalb der ersten 10 Jahre.

Abgesehen von der Wirtschaftlichkeit dieser Anlagen ist ihr Einsatz ein Gewinn für unseren Planeten. Sonnenenergie belastet weder Klima noch Umwelt und macht einen Bauherren unabhängig von fossilen Brennstoffen oder Atomenergie. Egal, wie sich die Preise auf dem Strommarkt entwickeln, der kluge Bauherr kann jeder Zeit gegensteuern.

Hausbau Renovieren & Sanieren

Privathäuser: Bald neue umfassende Pflichten zur Dämmung?

März 2, 2012

cc by wikimedia/ Engoman23

cc by wikimedia/ Engoman23

Bisher gibt es bestimmte Auflagen zur Wärmedämmung, an die man sich bei Neubauten oder öffentlichen Gebäuden halten muss. Medienberichten zufolge plant das Bundesumweltministerium diese schon bald auch auf Besitzer von Privathäusern auszudehnen. So könnte man zum Beispiel, wenn man umfassende Renovierungsarbeiten durchführt, zu entsprechenden Dämmmaßnahmen verpflichtet werden.

Hausbesitzer könnten also bei der Energiewende noch stärker in die Pflicht genommen werden. Dies geht angeblich aus einem Papier des Bundesumweltministeriums hervor. Auch die Abgasnormen für alte Heizanlagen sollen verschärft werden, so dass mehr bestehende Modelle ausgetauscht werden müssten. Dies soll ebenfalls an entsprechende Dämm-Auflagen geknüpft werden.

Beim Austausch von Heizkesseln oder zentralen Wärmeerzeugern sieht das Ministerium zudem vor, dass ein Anteil von zunächst zehn Prozent des Wärmebedarfs aus erneuerbaren Energien gewonnen wird. Ähnliche Auflagen sollen auch Brennstoffhändler bekommen.

Renovieren Tipps und Tricks

Die Qual der Wahl: Kunststoff- oder Holzfenster?

Februar 27, 2012

cc by flickr/ Scarygami

Viele Hausbesitzer gehen mit dem Umwelttrend und statten ihr Eigenheim mit dem Wichtigsten aus, das es braucht, um besonders nachhaltig zu wohnen und umweltbewusst Energie zu sparen. Allein für die Installation von Solarmodulen auf dem Dach haben sich kürzlich viele Hausbesitzer entschieden, da so langfristig eine ganze Menge an Energiekosten gespart werden und umweltfreundlich gewirtschaftet werden kann.
Als ökologische Maßnahme wird außerdem besonders bei älteren Häusern empfohlen, die Fenster auszutauschen. Alte Fenster haben meist eine sehr schlechte Isolierung und es geht sehr viel Wärme verloren. Wer sein Haus mit neuen Fenstern ausstattet, tut also nicht nur etwas für Umwelt, auch der Geldbeutel wird langfristig geschont. Hat man sich erst einmal für eine Erneuerung entschieden, steht man vor der Qual der Wahl: Besser Holz- oder Kunststofffenster einbauen? Beide Varianten besitzen ihre Vor- und Nachteile und die Entscheidung sollte gut überdacht werden.

Pro und Contra

In Sachen Umweltverträglichkeit liegen Holzfenster natürlich tendenziell weiter vorn im Rennen. Holz ist ein natürlicher Rohstoff und deshalb ökologischer. Allerdings kann das PVC, woraus Kunststofffenster hergestellt sind, recycelt und wiederverwendet werden. Deshalb sind auch sie Teil eines sinnvollen und ökologisch unbedenklichen Wiederverwertungskreislaufs. Beide Fenstervarianten zeichnen sich durch eine sehr gute Wärmedämmung aus. Holz bringt dieses Merkmal schon von Natur aus mit, PVC besitzt ebenfalls die nötigen thermoplastischen Eigenschaften. Worin sich beide Fenster jedoch wiederum unterscheiden ist der Pflegeaufwand. Holzfenster müssen alle paar Jahre wetterfest gemacht und mit speziellen Pflegemitteln bearbeitet werden. Kunststofffenster zeichnet eine sehr lange Haltbarkeit und Wetterresistenz aus, sie benötigen keine Schutzlackierung und sind sehr pflegeleicht.

Kunststofffenster in Holzoptik

Keine Frage – in Sachen Optik haben die Holzfenster die Nase ganz klar vorn. Wer sich jedoch trotzdem von den Kunststofffenstern hat überzeugen lassen, dem soll seine Entscheidung an dieser Stelle nicht zunichte gemacht werden. Es besteht die Möglichkeit, auch Fenster mit Kunststoffrahmen optisch beliebig in ein Haus einzugliedern. Spezielle Fensterfolien ermöglichen genau das, egal ob Holz- oder Aluoptik, die Dekorfolien gibt es in sämtlichen Ausführungen, so dass auch bei der Verwendung von Kunststofffenstern kaum ein Wunsch offen bleibt.