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Lärm

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Welcher Bodenbelag ist der Beste?

August 28, 2013

cc by flickr / Christian Spannagel

Bodenbeläge sind ein wichtiger Bestandteil eines Wohnraumes, denn sie tragen zur Atmosphäre eines Raumes bei und verkleiden natürlich auch den eigentlichen Boden, der wenig komfortabel ist. Dabei gibt es allerdings eine große Auswahl mit jeweiligen Vor- und Nachteilen, die in folgendem Artikel erörtert werden.

Teppichboden

Der Teppichboden ist ein klassischer Bodenbelag. Es gibt ihn in den unterschiedlichsten Farben, mit Mustern und ohne Muster, aber auch aus verschiedenen Materialien. So ist es möglich, einen ganz flachen, büroartigen Teppich zu erwerben, oder aber auch einen luxuriösen und flauschigen Teppich aus hochwertigem Material. Aus diesem Grund lässt sich pauschal nichts über die Leichtigkeit der Pflege sagen, da die Materialien sehr unterschiedlich sind. Die große Auswahl ist allerdings ein erster Vorteil. Gekauft wird Teppich meist in Quadratmetern und auf einer Rolle. Insgesamt lässt sich der Boden verhältnismäßig einfach verlegen, da entsprechende Besonderheiten von Kanten und Rundungen einfach mit einem Messer zugeschnitten werden können. Ein Nachteil ist allerdings die Strapazierfähigkeit, denn ein Teppich kann nicht gewaschen werden und hartnäckige Flecken und Verschmutzungen lassen sich nur schwer entfernen.

Laminat

Laminat ist eine sehr gute Alternative zu Holzböden, denn sie sind sich optisch sehr ähnlich, allerdings ist Laminat wesentlich günstiger. Es ist in verschiedenen Optiken erhältlich und auch die farbliche Vielfalt kommt dabei nicht zu kurz. Allerdings verursacht Laminat laute Geräusche beim Laufen, das vor allem für die Nachbarn zum Problem werden kann. Hier ist es möglich eine Trittschalldämmung bei Laminat-Vertrieb.de zu erwerben, um diesem Problem entgegen zu wirken. Ein Nachteil von Laminat ist, dass es vor allem unter rollenden Stühlen und natürlich auch unter Feuchtigkeit sehr schnell und vor allem sichtbar leidet.

Holzböden

Holzböden haben den Vorteil, dass sie ein sehr heimisches und gemütliches Wohngefühl verursachen. Die Optik ist dabei noch etwas besser als bei Laminat. Hier ist aber allerdings eine hohe Empfindlichkeit gegenüber Feuchtigkeit gegeben, aber auch die Kratzfestigkeit ist bei vielen Sorten nicht unbedingt gegeben. Ein Pluspunkt ist allerdings, dass Kratzer mit entsprechendem Werkzeug wieder ausgearbeitet werden können, sodass diese danach nicht mehr sichtbar sind.

Mieten & Vermieten

Mietminderung wegen Straßenlärm?

Dezember 20, 2012
cc by flickr/ Wonderlane

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In vielen deutschen Städten gehören Baustellen zum Dauerzustand. Dürfen Mieter jedoch die Miete mindern, wenn der Geräuschpegel von draußen für einen gewissen Zeitraum zunimmt? Mit solch einem Fall musste sich der Bundesgerichtshof befassen und hat dabei deutlich die Rechte der Vermieter gestärkt.

Konkret ging es dabei um einen Mieter in der Berliner Schlossallee, über die aufgrund von Bauarbeiten der Hauptverkehr umgeleitet wurde. Der Mieter hatte daraufhin die Miete gemindert, was der Vermieter nicht akzeptieren wollte. Die Richter des Bundesgerichtshofs entschieden im Sinne des Vermieters und verpflichteten den Mieter zur Nachzahlung der einbehaltenen 1.400 Euro.

Für eine entsprechende Mietminderung hätte bei Vertragsabschluss die geringe Lärmbelästigung als Bedingung gelten und der Vermieter hätte dies bestätigen müssen. Zudem sei die Lärmbelästigung durch den Verkehr noch im zumutbaren Rahmen gewesen. Lärmbelästigung aufgrund von Straßenbau gehöre zum allgemeinen Lebensrisiko. Die Grenze werde jedoch deutlich überschritten, wenn die Arbeiten länger als sechs Monate dauern würden.

Mieten & Vermieten

Kuriose Fälle vor Gericht: Kein Schadenersatz aufgrund von Sturmklingeln

September 11, 2012
cc by flickr/ Horst Schulte

cc by flickr/ Horst Schulte

Bei so manch einem Fall staunt man immer wieder, weshalb Menschen vor Gericht ziehen. Streitfälle zwischen Mietern und Vermietern sind hier ein gutes Beispiel. So berichtet die Deutsche Anwaltauskunft über ein Urteil des Amtsgerichts München, bei dem eine Mieterin sich weigerte die Wohnung zu räumen und stattdessen aufgrund von Sturmklingeln die Vermieterin verklagte.

Konkret hatte in dem Fall eine Vermieterin Streit mit einer Mieterin. Letztere wurde schließlich aufgrund von Mietrückständen fristlos gekündigt. Die Mieterin weigerte sich jedoch die Wohnung zu räumen und verschanzte sich nahezu darin. Die Tochter der Vermieterin versuchte ihr immer wieder persönlich Schreiben zu überreichen. Da die Mieterin die Tür nicht öffnete, klingelte sie mehrmals Sturm.

Anstatt irgendwann das Feld zu räumen, sagte die Mieterin, dass der auf diese Weise entstandene psychische Druck sie schwer belasten würde und ihr deshalb Schadenersatz in Höhe von 15.000 Euro zustehe. Wie so manch einer bereits erwartet hat, lehnten die Richter ab und erklärten die fristlose Kündigung für wirksam. Die Frau muss nun also die Wohnung räumen. Dabei betonten die Richter zudem, dass das Übergeben von Schriftstücken an der Wohnungstür kein Eingriff in die Privatsphäre ist und auch Sturmklingeln falle nicht darunter. Die Frau hätte die Tür ja auch einfach öffnen können.

Nachbarn

Läuten der Kirchenglocke: Anwohner müssen damit leben

August 3, 2012
cc by wikimedia/ Andreasdziewior

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Während die einen das Läuten der Kirchenglocke als Ausdruck einer lang gepflegten Tradition sehen, gibt es heutzutage immer mehr Menschen, die sich auf der anderen Seite an dem lauten Geräusch stören. Die „Neue juristische Wochenschrift“ weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass laut einem Urteil des Verwaltungsgerichtshofs Baden-Württemberg Anwohner mit dem Läuten leben müssen.

In dem konkreten Fall ging es um einen Mann, der direkt an einer Kirche wohnte, bei der jeden Morgen, auch werktags, um sechs Uhr die Glocken für zwei Minuten läuteten. Der Mann fühlt sich davon stark bei seiner Meditation gestört und hatte daher versucht den Pfarrer zu überreden, auf das Läuten unter der Woche zu verzichten. Dieser weigerte sich und der Fall landete vor Gericht.

Die Richter entschieden am Ende im Sinne der Kirche, denn erstens würde der Lärmschutz in der Nacht ab sechs Uhr morgens enden und zweitens überschreite die Glocke nicht die gesetzlich festgelegten Grenzwerte. Zudem müsse man bedenken, dass die Glocken in der Gemeinde bereits seit mehreren hundert Jahren eingesetzt werden und somit das Bild der Gemeinde seit langem prägen würden.

Hausbau Möbel & Dekoration Renovieren & Sanieren

Schlafzimmer – Bereits bei der Planung die Lage bedenken

Juni 10, 2012

cc by geograph.co.uk

Eines der wichtigsten Räume im Haus ist das Schlafzimmer. Es dient als privater Rückzugsort und sollte eine Oase der Entspannung sein, damit man Ruhe und Kraft tanken kann, um den schwierigen Begebenheiten des Alltags zu begegnen.

Daher ist eine gute Planung beim Hausbau unerlässlich.

Ein besonders wichtiger Punkt ist die Lage im Haus selbst. Das Schlafzimmer sollte Richtung Osten ausgelegt sein, so wird man von der Morgensonne geweckt und der Raum heizt sich im Sommer nicht in der Mittags- oder Nachmittagssonne zu sehr auf. In der Nähe des Raumes sollten sich außerdem Kinderzimmer und das Badezimmer befinden.

Aber am wichtigsten: Das Schlafzimmer sollte nach Möglichkeit nie Richtung Straße gebaut werden, da der Lärm der Fahrzeuge keinen ruhigen und erholsamen Schlaf ermöglicht.
Vorab sollte auch geklärt werden, ob das Schlafzimmer als reines Schlafzimmer dienen soll, oder eher einem Mehrzweckraum. Bei der Nutzung als Mehrzweckraum ist es von Vorteil den Raum mit Nischen zu versehen und Kleiderschränke als Raumteiler zu nutzen, so dass man im Schlafbereich immer noch das Wohlfühl-Gefühl hat.
Schränke sollte funktional und praktisch sein, aber nicht zu überdimensioniert, so dass das sie nicht den ganzen Raum für sich einnehmen. Der wichtigste Aspekt in einem schönen Schlafzimmer ist das Bett. Auch dies sollte man bei der Planung des Hausbaus mit einschließen. Es ist wichtig einen Statiker zu Rate zu ziehen, für den Fall daß man sich später ein Wasserbett holen möchte.

Um sich in seinem Schlafzimmer wohl zu fühlen dürfen passende Decken, Kissen und auch die passende Bettwäsche nicht fehlen. Gerade Kissen laden nicht nur zum Schlafen ein. Sie sind dekorativ, lassen den Raum weicher und wärmer wirken, und machen ihn so gemütlicher. Mittlerweile haben Versandhandel sogar spezielle Dekokissen im Angebot, die die Atmosphäre im Zimmer gemütlich machen. Die Wäsche sollte auf die Farben des Schlafzimmers abgestimmt sein, damit dieser Raum eine einheitliche Atmosphäre ausstrahlt und man sich auf sein Bett freut. So kann man sich zur Ruhe betten und einen erholsamen frischen Schlaf genießen.

Mieten & Vermieten

Mieter müssen Lärm vom Wochenmarkt dulden!

Mai 8, 2012
cc by wikimedia/ Gérard Lorenz

cc by wikimedia/ Gérard Lorenz

Ein Wochenmarkt mitten in der Stadt ist im Prinzip eine schöne Sache und zieht regelmäßig etliche Menschen aufgrund der besonderen Atmosphäre an. Viele Anwohner, die die Geräusche eines solchen Marktes direkt mitbekommen, finden dies meist jedoch weniger entspannend. Jedoch mindert dieser Lärm nicht den Wohnwert an sich. Dies geht aus einem Urteil des Landgerichts Berlin hervor, auf das der Eigentümerverband Haus & Grund hinweist.

In dem konkreten Fall wollte ein Vermieter die Miete erhöhen. Der Mieter weigerte sich jedoch das Mehr an Kosten zu zahlen. Als Grund nannte er unter anderem, dass die Geräusche vom Wochenmarkt sowie unzureichende Elektroinstallation und eine nicht zeitgemäße Wärmedämmung eine solche Mieterhöhung nicht rechtfertigen würden.

Die Richter sahen dies jedoch anders. Ein Wochenmarkt bilde die übliche Geräuschkulisse in dieser Wohnlage. Daher müssen Mieter den Lärm hinnehmen. Vorwürfe bezüglich der Dämmung und der Leitungen müssten konkret nachgewiesen werden. Bei Altbauten seien die Anforderungen jedoch meist nicht so hoch wie bei Neubauten.

Nachbarn

Lärmende Jugendliche auf dem Spielplatz

April 25, 2012
cc by wikimedia/ Dirk Schneider

cc by wikimedia/ Dirk Schneider

Wer neben oder in unmittelbarer Nähe eines Spielplatzes wohnt, der muss natürlich mit Kindergeschrei rechnen. Dass die Kleinen dort toben und ausgelassen spielen können, ist eine Selbstverständlichkeit. Gehen die Kinder jedoch am Abend langsam, so kommt es an vielen Orten vor, dass Jugendliche oder auch junge Erwachsene den Spielplatz als Ort für ihre kleinen Parties nutzen. Dies muss laut eines Urteils des Verwaltungsgerichtshofs Mannheim von Anwohnern nicht geduldet werden.

Die Richter bezeichneten Kinderlärm auch außerhalb der Öffnungszeiten eines Spielplatzes als in Ordnung. Diesen müssten Anwohner als „sozialadäquat hinnehmen“. Anders sehe der Fall jedoch bei Jugendlichen oder Erwachsenen aus. Sie würden den Spielplatz für ihre Zwecke missbrauchen.

Daher hätten Anwohner in solch einem Fall das Recht sich zu beschweren. Es handle sich hierbei um „unzumutbare Lärmbelästigung“. Ein Spielplatz ist eben in erster Linie für Kinder gedacht! Sitzen die Jugendlichen jedoch abends oder nachts leise auf dem Gelände und unterhalten sich, werden wohl die wenigsten etwas dagegen haben.

Mieten & Vermieten Mietrecht

Hausverbot gegen laute Besucher?

März 6, 2012

cc by flickr/ lisaclarke

cc by flickr/ lisaclarke

Lärm gehört sicherlich zu den häufigsten Ursachen von Nachbarschaftsstreit. Meist lassen sich solche Störungen schnell durch ein Gespräch beseitigen. Was jedoch, wenn der Lärm immer dann auftritt, wenn ein bestimmter Besucher einen der Nachbarn besucht? Als Wohnungseigentümerschaft darf man gegen diesen nicht einfach so ein Hausverbot verhängen. Dies geht aus einem Urteil des Landgerichts Koblenz hervor, über das die Fachzeitschrift „NJW-Rechtsprechungs-Report Zivilrecht“ berichtet.

In dem konkreten Fall ging es um eine Wohnungseigentümergemeinschaft, die sich durch den Besuch von einer bestimmten Person gestört fühlte. Es handelte sich dabei um einen guten Freund einer Eigentümerin, der nach Angaben der einzelnen Parteien regelmäßig für Lärm im Haus verantwortlich war. Die Eigentümergemeinschaft sprach gegen ihn schließlich ein Hausverbot aus, gegen das sich die betroffene Eigentümerin vor Gericht werte.

Die Richter waren am Ende der Ansicht, dass man nicht einfach gegen den Besuch eines Bewohners ein Hausverbot verhängen könne, selbst dann wenn er im Verdacht stehe für Lärm zu sorgen. Ein entsprechendes Verbot sei nur als allerletztes Mittel möglich, wenn alle anderen Methoden ausgeschöpft seien. Letzteres konnte die Eigentümergemeinschaft jedoch nicht nachweisen.

Mieten & Vermieten

BGH: Miete kürzen bei lärmenden Gästen in der Ferienwohnung

März 2, 2012
cc by flickr/ thomaswanhoff

cc by flickr/ thomaswanhoff

Es ist ein Problem mit dem momentan etliche Mieter zum Beispiel in Berlin zu kämpfen haben. Vermieter haben erkannt, dass die Vermietung von Ferienwohnungen ja viel lukrativer ist und so finden sich mitten in normalen Wohnhäusern immer mehr Ferienwohnungen. Läuft all dies in einem normalen Rahmen ab, dann ist dies sicherlich noch zu ertragen. Jedoch sind nicht alle Gäste immer so gesittet und ruhig, denn schließlich haben sie ja Urlaub!

So werden in einigen Wohnhäusern Nacht für Nacht Partys von den Bewohnern von Ferienwohnungen gefeiert. Müll wird im Hausflur verteilt oder Mieter werden von orientierungslosen Touristen aus dem Schlaf geklingelt. In Berlin-Mitte zog ein Mieter vor Gericht, da er deswegen die Miete gemindert und vom Vermieter daraufhin gekündigt wurde.

Der Bundesgerichtshof hat nun entschieden, dass Mieter in solchen Fällen die Miete kürzen dürfen! Natürlich gilt dies nicht, wenn sich die Feriengäste von der Lautstärke und dem Benehmen her wie „normale“ Mieter verhalten. Finden jedoch zum Beispiel ständig Partys statt und der Lärm ist kaum zu ertragen, ist eine Mietminderung in solchen Fällen rechtens.

Nachbarn

Lärm bei den Nachbarn: Vermieter in der Pflicht

Februar 1, 2012
cc by flickr/ lilli2de

cc by flickr/ lilli2de

Besonders in Großstädten können einige ein Lied über laute Nachbarn singen. Was passiert jedoch, wenn der Lärm fortwährend vom Nachbargrundstück und nicht aus dem eigenen Haus kommt? Auch hier haben Mieter das Recht die Miete zu mindern, denn der Vermieter ist in der Pflicht. Dies geht aus einem Urteil des Amtsgerichts Berlin-Wedding hervor.

In dem konkreten Fall war die Lage, als die Mieter in ihre Wohnungen einzogen, noch ruhig. Doch dann kam das benachbarte Hostel auf die Idee, einen Stromgenerator in den angrenzenden Innenhof zu stellen. Dieser tönte auch nachts noch in einer Lautstärke, der mit dem Geräusch eines laufenden LKW-Motors vergleichbar war.

Die Mieter in dem Haus neben dem Hostel verlangten daraufhin von ihrem Vermieter zu handeln, doch dieser unternahm zunächst nichts. Die Mieter wehrten sich weiter und der Fall landete vor Gericht. Die Richter sahen hier durchaus den Vermieter in der Pflicht. Zudem hätten Mieter in solch einem Fall das Recht die Miete für die Dauer des Lärms um 20 Prozent zu mindern. Der Lärm auf dem Nachbargrundstück versetze auch alle umliegenden Wohnungen nicht mehr in ihren vertragsgemäßen Zustand. Der Vermieter könne daher von seinem gesetzlichen Abwehrrecht Gebrauch machen.