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Artikel Tagged ‘Umzug’

Sachen bei Umzug vergessen – Vermieter darf nichts sofort entsorgen

28. Oktober 2011
cc by flickr/ ydnammmm

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Ein Umzug ist für alle Beteiligten mit erheblichem Stress verbunden. Da kann es schon mal passieren, dass Dinge vergessen werden. Entdeckt ein Vermieter diese Gegenstände hat er nicht das Recht sie einfach zu entsorgen. Darauf weist der Mietverein München hin.

Zwei Monate lang müsse das Eigentum aufbewahrt werden. Zudem sollte der Vermieter seinen ehemaligen Mieter darauf aufmerksam machen und ihn bitten, sein Hab und Gut abzuholen. Meist lässt sich die Sache auch so regeln. Kommt der Mieter jedoch nicht den Aufforderungen nach, sollte der Vermieter den Wert schätzen lassen und die Beseitigung der Gegenstände ankündigen.

Reagiert der ehemalige Mieter dann immer noch nicht, können die Dinge auf Kosten des Mieters entsorgt werden. Handelt es sich jedoch um so viele Gegenstände, dass einzelne Räume oder gar die ganze Wohnung nicht mehr zu benutzen ist, kann zudem eine Nutzungsentschädigung vom früheren Mieter eingefordert werden.

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Frühzeitiger Auszug aus Mietwohnung: Wann man keine Miete mehr zahlen muss

12. August 2011
cc by flickr/ ydnammmm

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Wer aus seiner aktuellen Mietwohnung ausziehen muss, hat in der Regel eine Kündigungsfrist von drei Monaten. Nur manchmal ergibt es sich eben, dass man schon vor dem Ende dieser Frist eine neue Bleibe hat, in die man einzieht. Normalerweise hat man in solch einer Situation Pech, denn hier zahlt man meist doppelt Miete, einmal für die alte und einmal für die neue Wohnung. Dies muss aber nicht immer so sein, wie ein Urteil des Kammergerichts Berlin beweist, auf das die „Monatszeitschrift für Deutsches Recht“ hinweist.

In dem konkreten Fall ging es um einen Mieter, der im Laufe des Monats in eine neue Wohnung umzog, obwohl sein Vertrag noch bis zum Monatsende lief. Der Vermieter nutzte den Auszug sofort und begann mit Renovierungsarbeiten in der Wohnung. Gleichzeitig sollte der Mieter auch noch die restliche Miete bis zum Monatsende zahlen.

Die Richter erklärten diese Praxis jedoch für nicht rechtens. Die Miete müssen Mieter nur bis zum Ende des Vertrags zahlen, wenn sie bis dahin auch in der Wohnung wohnen könnten. Durch die Renovierungsarbeiten sei dies nicht mehr der Fall gewesen, somit habe der Vermieter auch keine rechtlichen Ansprüche auf die restliche Miete.

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Auszug aus Mietwohnung: Weiße Wände passé

13. Juni 2011
cc by Flickr/salendron

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Die meisten Mieter kennen es: Sie ziehen aus ihrer alten Wohnung aus und müssen diese nicht nur in einem guten Zustand, sondern meist auch noch mit weißen Wänden übergeben. Letzteres hat der Bundesgerichtshof in Karlsruhe nun für nicht rechtens erklärt.

Alle Klauseln, die das weiße Anstreichen von Wänden vor der Wohnungsübergabe diktieren, sind damit nichtig. Der Vermieter darf dem Mieter also nicht mehr die Farbe diktieren. Die Richter betonten, dass durch solche Klauseln der Mieter unangemessen benachteiligt würde.

Jedoch müsse sicher gestellt sein, dass der Vermieter die Wohnung schnellstmöglich neu vermieten könne. Dazu zähle auch die Farbwahl, wobei es durchaus etliche weitere dezente Farben außer Weiß gebe, die einem großen Interessentenkreis gefallen könnten.

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Deutsche sind Umzugsmuffel

11. April 2011

Wie sieht es bei euch aus? Liebt ihr es in regelmäßigen Abständen eure Sachen zu packen und den Wohnort zu wechseln? Laut einer aktuellen Umfrage des Marktforschungsunternehmens GfK im Auftrag der „Apotheken Umschau“ dürften diese Frage wohl fast alle mit Nein beantworten, denn demnach sind die Deutschen echte Umzugsmuffel.

Insgesamt wurden 1.969 Menschen ab 14 Jahren befragt, ob sie lieber mobil sind und auf wechselnde Wohnsitze stehen oder, ob sie lieber einen festen Ort bevorzugen, an dem sie sich heimisch fühlen. 82,9 Prozent aller Befragten stimmten eindeutig Letzteren zu.

Bei den Über-50-Jährigen ist dieser Anteil besonders hoch. Hier sprechen sich 89,7 Prozent gegen häufige Umzüge aus. Wer nun denkt, es sei ein Phänomen, das nur Ältere betrifft, der irrt sich, denn auch bei den 20 bis 39-Jährigen sagten 72,9 Prozent, dass sie auf keinen Fall ein Nomadenleben führen wollen würden.

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Junge, unverheiratete Paare sind Umzugsmeister

15. Februar 2011
cc by flickr/ avatar-1

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Ein Umzug kann nicht nur für frischen Wind sorgen, sondern bringt auch stets jede Menge Arbeit und Organisationskram mit sich. Da ist das Ergebnis folgender Umfrage des Immobilienportals Immonet nur logisch: Demnach wechseln in Deutschland junge, unverheiratete Paare am meisten ihren Wohnort.

Während nur 34% der Verheirateten und 50% der Singles in den letzten Jahren ihre Umzugskisten gepackt haben, sind es bei den unverheirateten Paare ganze 69%. Sie sind also am mobilsten und flexibelsten, was ja eigentlich auch logisch ist, denn zu Zweit packt man solch einen Umzug auch leichter und wenn dann noch keine Kinder da sind, bindet man sich nicht so schnell an einen Ort.

So wird es auch niemanden wundern, dass je jünger man ist, man umso häufiger umzieht, was auch am Einkommen liegen könnte. Spitzenreiter in Sachen Umzug sind die 18- bis 29-Jährigen. 74% von ihnen haben in den letzten Jahren den Wohnort gewechselt. Bei den 30- bis 39-Jährigen sind es immerhin noch 67%, bei den 40- bis 49-Jährigen 40% und in der Altersgruppe über 60 Jahren möchte nur noch jeder Vierte an einen anderen Ort ziehen.

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