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Wie kann man mit einem Passivhaus Geld sparen?

1. September 2009

Ein Passivhaus stellt eine besonders energieschonende Bauweise einer Immobilie dar. Unter einem Passivhaus ist eine Immobilie mit einer speziellen LĂŒftungsanlage zu verstehen, die keine herkömmliche Heizungsanlage benötigt. Dies wird durch die optimale WĂ€rmedĂ€mmung des Hauses, das die Grundlage eines Passivhauses darstellt, gewĂ€hrleistet.
Der Namensteil „Passiv“ lĂ€sst sich aufgrund der Tatsache erklĂ€ren, dass ein solcher Haustyp seinen hauptsĂ€chlichen WĂ€rmebedarf aus passiven Quellen bezieht. Hierzu ist beispielsweise die Sonneneinstrahlung zu verstehen. Aus diesem Grund findet man in PassivhĂ€user des Öfteren besonders großflĂ€chige Fenster, die nach SĂŒden ausgerichtet sind, um ein Maximum an Sonnenenergie einfangen zu können.
Die AbwĂ€rme der im Haus befindlichen Personen und elektrischen GerĂ€te ist ebenfalls eine Energiequelle, die bei einem Passivhaus eine große Rolle spielt. Jeder Mensch und jedes GerĂ€t speichert WĂ€rme in sich und gibt diese nach und nach an seine Umwelt ab. Mithilfe einer effektiven LĂŒftungsanlage kann diese Abluft aufgefangen und gleichmĂ€ĂŸig im Inneren des Hauses verteilt werden. Dies macht ein Einsetzen der herkömmlichen Heizungsanlage an vielen Tagen unnötig.

Im Übrigen beschrĂ€nkt sich ein Passivhaus nicht auf einen bestimmten Haustyp. Hinsichtlich Material und GrĂ¶ĂŸe der Immobilie sind dem Hausbauer keinerlei Grenzen gesetzt.

Ein Passivhaus ist durch die in den letzten Jahren stets ansteigenden Energiepreise heutzutage beliebter als jemals zuvor. Viele Menschen entscheiden sich bewusst PRO Umweltschutz und CONTRA hohe Nebenkosten einer Immobilie.
Übrigens können auch bestehende HĂ€user nach den Standards eines Passivhauses umgebaut und saniert werden. Die einmaligen Mehrausgaben hierfĂŒr rechnen sich in der Regel bereits nach kurzer Zeit. Somit wird nicht nur der Umwelt ein Gefallen getan, sondern darĂŒber hinaus auch das Haushaltsbudget des Hausbesitzers deutlich entlastet.

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Was zeichnet umweltbewusstes Bauen aus?

17. August 2009

Viele Menschen möchten heutzutage einen aktiven Beitrag zum Umweltschutz leisten. Dieses Vorhaben erstreckt sich bei vielen Menschen auch auf den Hausbau. Hierbei sollte nicht nur auf die Verwendung von natĂŒrlichen Baustoffen und ungiftigen Substanzen geachtet werden, sondern ebenso auf eine schonende Aufbereitung des BaugrundstĂŒckes. Es ist beispielsweise kaum notwendig, sĂ€mtliche BĂ€ume und StrĂ€ucher vom GrundstĂŒck entfernen zu lassen. Dies nimmt dem GrundstĂŒck nicht nur seine NatĂŒrlichkeit, sondern schadet auch der Umwelt nachhaltig. BĂ€ume spenden Sauerstoff und stellen eine Nische fĂŒr viele Lebewesen dar.

Eines der zentralen Elemente beim umweltbewussten Hausbau ist zweifellos eine optimale WĂ€rmedĂ€mmung der AußenwĂ€nde. Nichts ist umweltbelastender als das Produzieren von WĂ€rme, die ungewollt und ungenutzt aus dem Inneren des Hauses austreten kann. Aus diesem Grund werden moderne FertighĂ€user einem Blower-Door-Test unterzogen. Hierbei wird die GebĂ€udehĂŒlle der entsprechenden Immobilie auf Leckagen und WĂ€rmebrĂŒcken untersucht, die fĂŒr das ungewollte Austreten von WĂ€rme verantwortlich sind. Bei diesem Verfahren wird eine bestimmte Menge Sauerstoff in das Innere des Hauses geleitet und protokolliert, wie viel dieser Menge sich nach Ablauf einer bestimmten Frist noch im Inneren des Hauses befindet. Die Messergebnisse werden hierauf mithilfe von Computerprogrammen ausgewertet und mit Sollwerten verglichen.

Wenn die Grundlage einer optimalen WĂ€rmedĂ€mmung geschaffen ist, kann der Hausbesitzer bereits sicher sein, dass die anfallenden Nebenkosten in aller Regel weit unter den ĂŒblichen Kosten liegen werden. Hierbei spielt das Energiebewusstsein der Hausbewohner natĂŒrlich eine entscheidende Rolle. Es ist dem Umweltschutz – und dem Geldbeutel – natĂŒrlich förderlich, wenn möglichst wenig Energie verbraucht wird. Energie sparen sollte somit zu einem der Meilensteine eines jeden Hausbewohners gehören.

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