Wer in einem Mietshaus mit Zentral- oder FernwĂ€rmeheizung wohnt, der sollte ganz genau seine Heizkostenabrechnung prĂŒfen, denn es kommt offenbar hĂ€ufiger vor, dass Vermieter nicht nach dem eigentlichen Verbrauch abrechnen, sondern pauschal einfach die Abschlagszahlungen an den Versorger in Rechnung stellen. Darauf weist aktuell der Deutsche Mieterbund nach einem entsprechenden Urteil des Bundesgerichtshofs hin.
In dem Fall ging es um eine Mieterin, die sich geweigert hatte, eine pauschale Nachzahlung fĂŒr die Heizkosten zu zahlen. Der Vermieter habe nach den Vorauszahlungen die Kosten errechnet und nicht nach dem eigentlichen Verbrauch.
Am Ende gaben die Richter der Mieterin Recht. Eine Abrechnung anhand von Vorauszahlungen könne in den Augen des Bundesgerichtshofs zu Ungerechtigkeiten fĂŒhren. Entscheidend sei der eigentliche Verbrauch. Daher raten die Experten vom Deutschen Mieterbund nun, bei der Heizkostenabrechnung darauf zu achten, ob der eigentliche Verbrauch angegeben sei. Ist dies nicht der Fall sollte man ihn erfragen. Stutzig sollten Mieter zudem werden, wenn sich die Zahlung zum vorherigen Jahr nicht geĂ€ndert habe oder der Betrag sehr glatt sei.
Kinder lieben es herumzutoben und gehen daher natĂŒrlich mit Möbeln ganz anders um als wir Erwachsene. Daher sollten die Möbel fĂŒr Kinder ganz besonders stabil, strapazierfĂ€hig und leicht zu reinigen sein. Hier steht definitiv FunktionalitĂ€t vor bloĂem Design, wobei die Möbel natĂŒrlich bunt sein und den Kindern gefallen sollten.
Bei Gitterbetten achten Eltern darauf, dass der Abstand der StĂ€be minimal 4,5 und maximal 6,5 Zentimeter betrĂ€gt, denn sonst können sich die Kleinen einklemmen oder eben durchrutschen. Etagenbetten mĂŒssen stabil stehen und gut befestigt sein. Zudem ist natĂŒrlich ein GelĂ€nder am oberen Bett sinnvoll.
Spitze Kanten gehören nicht ins Kinderzimmer. Abgerundete Ecken sind sehr wichtig. Zudem raten Experten meist eher zu einzelnen Möbeln, die sich variabel einsetzen und verschieben lassen. Kommoden mit groĂen Schubladen und Kisten fĂŒr Spielzeug sind fĂŒr Kinder besser als eine Schrankwand im Zimmer. GĂŒtesiegel geben beim Kauf Auskunft darĂŒber, dass die StĂŒcke geprĂŒft sind und keine Schadstoffe enthalten.
Besonders alle, die in der Stadt leben, wissen wie sehr man sich dort ab und an nach ein bisschen GrĂŒn und einem StĂŒck Natur sehnen kann. Zimmer- und Balkonpflanzen sind hier eine gute, wenn auch natĂŒrlich keine vergleichbare Abhilfe. Es geht jedoch auch noch ein bisschen pfiffiger wie einige Aussteller auf der Möbelmesse IMM Cologne in den vergangenen Tagen zeigten.
Dabei waren bepflanzbare Möbel der letzte Schrei. Dabei handelt es sich schlicht und ergreifend um MöbelstĂŒcke, von der KĂŒchenzeile bis hin zum Bett, in die ein Pflanzkasten integriert ist. Dieser simple Effekt erzielt am Ende eine tolle Wirkung!
So lassen sich die KĂŒchenkrĂ€uter mitten in der Kochinsel hochziehen. Oder aber man holt sich ein StĂŒck Rasen an das Kopfteil des Bettes. Eine kleine Palme in der Couch sorgt fĂŒr eine entspannte AtmosphĂ€re. Generell werden Pflanzen wieder als lebendes Deko-Element entdeckt. So kann man sich ein Bild aus Gras an die Wand hĂ€ngen oder unbehandelte Holzblöcke samt Moos und Pflanzen ins Wohnzimmer stellen. Ein Trend, den wir sehr schön finden!
Wir alle kennen das Fairtrade-Siegel aus dem Bereich Lebensmittel. Das Zeichen der Organisation TransFair stellt sicher, dass die Erzeugnisse aus Betrieben kommen, wo nach strengen sozialen, ökonomischen und ökologischen Standards gearbeitet wird. Nach und nach soll dies auch auf andere Bereiche ausgeweitet werden. Dazu gehören ab jetzt auch Möbel.
Auf der Möbelmesse IMM Cologne stellte die Organisation zusammen mit dem Forest Stewardship Council (FSC) das Fairtrade-Siegel fĂŒr Holzmöbel vor. Dabei steht im Vordergrund, dass das Holz aus WĂ€ldern kommt, die nachhaltig bewirtschaftet werden und nicht einfach sinn- und bedenkenlos abgeholzt werden. Zudem bekommen die Waldbetriebe und Arbeiter faire Löhne und sollen so an den Einnahmen am Weltmarkt beteiligt werden.
Noch tragen sehr wenige Möbel das Fairtrade- und das FSC-Siegel, doch bei Lebensmitteln hat man ja auch klein angefangen und nun gibt es zahlreiche Produkte, die nach diesen Standards gefertigt werden. Ein sehr guter Anfang und ich denke es dauert nicht mehr lange, bis man beim Shopping fĂŒr Wohnzimmermöbel auf www.fashionforhome.de und anderen groĂen Online-Möbelseiten die entsprechenden Logos und Filtermöglichkeiten findet.
Eigentlich ist es ja schon ein Widerspruch in sich, individuelle Konzepte einfach zum Trend zu erklĂ€ren. Doch genau dies hört man in den letzten Jahren immer hĂ€ufiger. Online ist es in, sich seine Produkte selbst zusammenzustellen, vom neuen Schuh bis hin zum MĂŒsli. Dies ist nun auch endgĂŒltig in der Möbelbranche angekommen, wie sich laut eines Vorabberichts auf der Möbelmesse IMM in Köln vom 16. bis zum 22. Januar 2012 zeigen wird.
Zu den gröĂten Möbel-Trends 2012 zĂ€hlt mit Sicherheit das Zauberwort IndividualitĂ€t. Immer mehr Hersteller bemĂŒhen sich, den Kunden bei der Auswahl des MöbelstĂŒcks gewisse Gestaltungsmöglichkeiten zu bieten. Dies gilt fĂŒr eigentlich alle Bereiche, vom Regal bis zum Sofa. So sucht man sich nicht mehr nur einen Bezug aus, sondern bestimmt, wie gewisse Lehnen bei der Couch angeordnet sind. Ja, sogar die Sitztiefe ist zum Teil an die WĂŒnsche der Kunden anpassbar. So gibt es auch EinzelstĂŒcke wie die gröĂte Katze der Welt.
Zudem mĂŒssen die MöbelstĂŒcke am besten noch möglichst flexibel sein, das heiĂt so oft wie möglich umgebaut werden können. Wenn einem zum Beispiel ein Regal zu langweilig ist, können einzelne Kuben oder Bretter nach belieben ausgetauscht oder neu ausgerichtet werden. Tische oder Ăhnliches mĂŒssen sich immer wieder neu verschieben lassen können, so dass zum Beispiel neue Formen entstehen. 2012 spielen also viel KreativitĂ€t und gestalterischer Eigensinn entscheidende Rollen.