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Artikel Tagged ‘Reparaturen’

Reparaturen am Dach

6. Mai 2009

So mancher Hausbesitzer schwingt beizeiten gerne einmal selbst den Hammer oder steigt beherzt aufs Dach, um dort verschiedenste Reparaturen in Eigenregie durchzuführen. Dagegen ist prinzipiell nichts einzuwenden, solange es sich dabei um reine Schönheitsmaßnahmen handelt. “Geht es jedoch um weiterführende Arbeiten auf dem Dach, sollte man diese besser professionellen Dachhandwerkern überlassen – und zwar im eigenen Interesse”, wie die Experten von dach.de, dem führenden Online-Portal rund ums Thema Dach betonen. Denn Fehler bei der Ausführung zeigten sich oft erst nach Jahren.

So holt beispielsweise bereits die Erreichbarkeit des Arbeitsplatzes viele Do-it-Yourselfer auf den Boden der Tatsachen zurück. Denn welcher Heimwerker verfügt schon über ein sicheres Gerüst? Wohl kaum einer! Doch ohne die notwendigen Sicherheitsvorkehrungen wird das Arbeiten in luftiger Höhe schnell zum unkalkulierbaren Risiko. Ist man erst einmal oben, werden die Probleme für den Laien auch nicht kleiner: Wer weiß schon, in welcher Windlastzone sein Haus liegt und welche Windsogsicherungen die Fachregeln des Dachdeckerhandwerks hier vorschreiben?

Noch problematischer wird es bei der Asbestsanierung. Hier heißt es ganz eindeutig für den Laien: Hände weg! “Das ist ein ganz klarer Fall für einen Fachmann mit Spezialausrüstung”, betonen die dach.de-Experten. Schließlich ist Asbest krebserregend und darf laut Gesetz nur von einem dazu qualifizierten und zertifizierten Handwerksbetrieb beseitigt werden.

Auch mit der Wahl des richtigen Eindeckungsmaterials für die vorhandene Dachneigung sind Laien in der Regel überfordert. Angefangen bei der Anzahl der Lüfterziegel bis hin zur Anbringung der Dachrinnen mit entsprechendem Traufblech – nur die Wenigsten wissen, wie solch grundlegende Details korrekt auszuführen sind. Und wer kann schon mit Sicherheit sagen, ob die gewählte Eindeckung auch für die Unterkonstruktion geeignet ist? Wo bisher ein leichtes Wellplattendach als Eindeckung diente, wird der Dachstuhl wohl kaum ohne weiteres eine schwere Dacheindeckung tragen können.

Profiwissen ist auch gefragt, wenn es um die Anlegung einer regensicheren Durchdringung des Unterdachs und der Dämmung geht. Denn bei unsachgemäßer Verarbeitung kann Regen- und Stauwasser mitunter jahrelang unbemerkt in Kamineinfassungen oder Eindeckrahmen von Dachfenstern eindringen. Wird der Fehler schließlich bemerkt, ist eine umfassende, teure Sanierung meist unvermeidbar. In diesem Fall hat sich das vermeidlich kostengünstigere Selbermachen beileibe nicht gelohnt, sondern – ganz im Gegenteil – teure Mehrkosten verursacht.

“Handelt es sich dagegen um den Dachgeschossausbau, kann der Laie durchaus selbst Hand anlegen, beispielsweise bei der Zwischensparrendämmung”, räumen die Experten von dach.de ein. Vorausgesetzt natürlich, der motivierte Heimwerker weiß, was er tut. Denn auch hier kann schon der kleinste Fehler weit reichende Folgen nach sich ziehen, wie z.B. einen zugigen Dachraum oder krankmachenden Schimmel. Schließlich können selbst die hochwertigsten Werkstoffe und Bauteile rund ums Dach nur funktionieren, wenn sie absolut fehlerfrei eingebaut wurden.

“Es leuchtet ein, dass ein ausgebildeter Dachhandwerker wesentlich mehr Kompetenz und Erfahrung im Umgang mit einer fachgerechten Dämmung sowie der optimalen Ausführung aller Details besitzt als ein ungeübter Heimwerker”, geben die dach.de-Experten zu bedenken. Dies zeigt sich bereits beim angeblich kinderleichten Einbau eines Dachwohnfensters. Werden hier z.B. beim Anschluss der Dämmung Fehler gemacht, drohen schleichende Feuchtigkeitsschäden bis hin zur Schimmelbildung. “Im Zweifelsfall also besser gleich einen kompetenten Dachprofi beauftragen – das schont Nerven, Geld und Gesundheit!”, so das Fazit der Experten von dach.de.

Modernisierung, Renovieren ,

Jetzt die letzten Winterschäden beheben

12. Februar 2009
Damit Haus und Gartenmöbel schön bleiben, müssen sie für das Frühjahr fit gemacht werden. Foto: Max Bahr

Damit Haus und Gartenmöbel schön bleiben, müssen sie für das Frühjahr fit gemacht werden. Foto: Max Bahr

Die ersten warmen Frühlingstage sind nicht mehr fern – bald ist es Zeit, das Eigenheim gründlich auf Winterschäden zu untersuchen / Denn kleine Handgriffe können helfen, Energie sowie hohe Folgekosten für aufwendige Reparaturen zu sparen
Damit Haus und Gartenmöbel schön bleiben, müssen sie für das Frühjahr fit gemacht werden. 

Der eiskalte Winter, Regen und Stürme haben in den vergangenen Monaten so manchem Dach und so mancher Fassade übel mitgespielt. Lose oder verschobene Ziegel können eine Folge sein, die nicht immer von außen sichtbar ist. Daher sollten Dachbauteile immer auch von innen kontrolliert werden, damit kein Wasser eindringen kann, rät das Immobilienportal Immowelt.de. Denn ist das Dach nicht mehr dicht, führt dies auf Dauer zu Schädigungen der Konstruktion und der Wärmedämmung. Darüber hinaus sollten Hausbesitzer auch auf die Einfassungsbleche entlang des Kamins und – falls vorhanden – der Gauben achten.

Naturgemäß sammelt sich zudem über den Winter viel Dreck in Regenrinnen und Abflussrohren. Die Reinigung von Laub und Schmutz sollte beim Haus-Check nicht vergessen werden. Denn sind die Regenrinnen verstopft, sucht sich das Wasser seinen Weg über die Hauswände. Feuchtigkeit dringt in den Putz ein. Generell sollte die Außenhaut des Hauses sehr genau auf neue Risse oder sich vergrößernde Haarrisse untersucht werden, empfiehlt Immowelt.de. Auch ein abblätternder oder schattig werdender Anstrich sowie hohl klingender Putz sind Indizien für eindringende Feuchtigkeit. Damit kein dauerhafter Schaden angerichtet wird, sollte hier besser ein Fachmann nachsehen.

Besonders betroffen von Nässe und Kälte sind auch Holzbauteile am Haus, wie Terrassen oder Balkone. Diese sollten jetzt besonders auch in den Fugen vom Winterdreck und Moos befreit und auf Risse überprüft werden. Finden sich gesprungene Stellen, ist es ratsam, das Holz dort nachzuschleifen, berichtet Immowelt.de. Parallel sollten rostig gewordene Metallteile, die mit Holz in Verbindung kommen, ausgetauscht werden.

Bevor die Sonnensaison richtig losgehen kann, brauchen auch die Gartenmöbel noch ein kleines Pflegeprogramm. Holztische und Stühle können mit Holzlasuren und -ölen farblich aufgefrischt werden. Aluminium- oder Edelstahlmöbel sollten auf Flugrost untersucht werden, der mit einer kleinen Bürste entfernt werden kann, rät Immowelt.de. Bei schmiedeeisernen Möbeln ist auf den Überzugslack zu achten. Hat dieser Risse, kann Rost entstehen. Daher sollten beschädigte Stellen gleich mit Schleifpapier behandelt und dann der Lack ausgebessert werden.

Immobilienpflege