Archiv

Artikel Tagged ‘Mietpreise’

Mieten schießen in die Höhe

7. September 2010

Wohnung by flickr, Metro CentricFast 20 Jahre lang sind in Deutschland die Mieten gar nicht oder nur gering gestiegen. Dies soll sich nun laut einer Studie des Immobilien-Marktforschungsinstituts Empirica ändern. Die Tendenz für Mieten in Deutschland sei eindeutig steigend. Die Krise hat eben einiges verändert.

Besonders betroffen von Mieterhöhungen sind die Großstädte. Immer mehr Menschen suchen dort eine Wohnung und meist wohnen sie dort alleine. Es sind zur gleichen Zeit jedoch kaum neue Wohnungen entstanden, so dass die Vermieter für den Mietraum mehr verlangen können.

In Berlin sind innerhalb eines Jahres die Mieten um 14% gestiegen, in Düsseldorf im Schnitt um 13% und in Köln und Bonn um 12%. Auch Hamburg und Frankfurt am Main sind stark betroffen. Im Durchschnitt zahlen neue Mieter 7% mehr als noch vor einem Jahr.

Durchschnittlich zahlt man laut der Studie in allen kreisfreien Städten in Deutschland 5% mehr Miete. Und dies bei steigenden Nebenkosten und Co… Sind wir also gespannt, wie sich die Miettendenz in den nächsten Jahren verändern wird!

Mieten & Vermieten , , ,

Frankfurt am Main ist die zweit teuerste Stadt Deutschlands

25. Mai 2010

Nach einer aktuellen Studie des Immobilienportals immowelt.de ist Frankfurt am Main nach München die zweit teuerste Stadt, wenn es ums Wohnen geht. Die Nettokaltmiete liegt in der Mainmetropole im Schnitt bei 11,08 Euro pro Quadratmeter.

Wer zentral oder in der Nähe des Mainufers wohnen möchte, zahlt im Schnitt rund 12 Euro pro Quadratmeter. Allerdings kann hier der Quadratmeterpreis auch mal schnell auf bis zu 29 Euro hoch klettern.

Am teuersten wohnt man aber im zentrumsnahen Frankfurter Westend: Im südlichen Bereich liegt der durchschnittliche Quadratmeterpreis bei rekordhaften 15,14 Euro und kann, je nach Ausstattung, bis zu 30,83 Euro hoch gehen. Etwas günstiger, aber immer noch zentrumsnah, ist eine Wohnung im ehemaligen Arbeiterbezirk Gutleutviertel: Dort gibt es den Quadratmeter schon ab 6 Euro.

Auch wer Wohneigentum kaufen möchte, muss tiefer in die Tasche greifen: 2.619 Euro zahlt man im Schnitt pro Quadratmeter für eine Eigentumswohnung. Der Durchschnittskaufpreis für ein Einfamilienhaus liegt bei 644.016 Euro.

Miete Frankfurt by luxist

Mieten & Vermieten , , , ,

Immobilienmarkt München: Hohe Preise – Spitzenreiter sind Ein-Zimmer-Wohnungen

21. Mai 2009

Ein-Zimmer-Wohnungen für mehr als 13 Euro Kaltmiete pro Quadratmeter – das ist Alltag auf dem Münchener Immobilienmarkt. Der Marktbericht von Immowelt.de, eines der führenden Immobilienportale, zeigt die Gründe für die hohen Preise: mehr Singles, mehr Erwerbstätige und weniger Kinder.

München verzeichnet eine der höchsten Kaufkraftraten der Republik, dafür müssen die Münchener für Mieten und Wohneigentum tief in die Tasche greifen. Der Marktbericht von Immowelt.de, eines der führenden Immobilienportale, weist zwischen 2008 und 2009 hohe Steigerungen bei den Quadratmeter- und Kaufpreisen aus.

Im ersten Quartal 2009 haben die Ein-Zimmer-Wohnungen die Spitze bei den Mietpreisen übernommen: Stattliche 13,45 Euro pro Quadratmeter kosten kleine Wohnungen im Durchschnitt. Das entspricht einer Steigerung von mehr als 7 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal.

Ein Grund für diesen enormen Anstieg sind die vielen Wochenendpendler, die in München arbeiten und nur einen Ort zum Schlafen benötigen. Außerdem kurbeln immer mehr Single-Haushalte die Nachfrage an: Im Jahr 2008 zogen 70.000 Singles nach München – und nur 50.000 verließen die Bayern-Metropole. Ein-Personen-Haushalte machen damit in München einen Anteil von mehr als 54 Prozent aus (Quelle: Statistisches Amt München).

Ebenfalls stark gestiegen sind die Mieten für Drei- (+7,8 Prozent auf 12,32 Euro) und Vier-Zimmer-Wohnungen (+8,5 Prozent auf 12,54 Euro). Angesichts des geringen Anteils von Haushalten mit Kindern (16,6 Prozent laut Statistischem Amt München), ist diese Entwicklung aber weniger auf neu entdeckten Familiensinn zurückzuführen. Wahrscheinlicher ist eine hohe Nachfrage junger, kinderloser Paare für die Preissteigerung verantwortlich.

Die Mieten für Wohnungen mit fünf oder mehr Zimmern stiegen durchschnittlich nur um 2,7 Prozent. Hier entwickelt sich die Nachfrage also weniger stark.

Auch die Angebotspreise für Kaufimmobilien bewegen sich in München auf sehr hohem Niveau. Für eine Eigentumswohnung mit vier Zimmern zahlt man durchschnittlich 3.589 Euro pro Quadratmeter (+2 Prozent), für drei Zimmer 3.553 Euro (+4,6 Prozent). Stark gefallen ist hingegen der Quadratmeterpreis von Wohnungen mit fünf Zimmern: von 3.917 Euro auf 3.514 Euro (-10,3 Prozent). Der Grund hierfür liegt vor allem in der Erwartung sinkender Nachfrage im Zuge der Wirtschaftskrise.

Wer sich in München ein Haus kaufen möchte, muss über sehr hohe Mittel verfügen. Im Schnitt kostet ein Einfamilienhaus 655.263 Euro. Zum Vergleich: Im bundesdeutschen Durchschnitt sind es nur knapp 250.000 Euro.

Immobilienkauf ,