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Artikel Tagged ‘Haus’

Smart Home: Vernetztes Wohnen der Zukunft

16. Januar 2012
cc by wikimedia/ Jochen Jansen

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Wurden vor ein paar Jahren noch Häuser, in denen sich Heizung, Licht und Co. von einer zentralen Steuerkonsole aus regeln lassen, noch als absolute Zukunftsmusik gewertet, verbreitet sich dieses Prinzip heutzutage rasend schnell. Immer mehr Leute setzen auf das sogenannte Smart Home.

Dabei werden alle wichtigen Elemente des Haushalts über Smartphone oder Tablet Computer gesteuert, egal, wo man sich gerade aufhält. Musste man früher noch entsprechende Leitungen für ein System verlegen lassen, ist dies dank den drahtlos Netzwerken auch nicht mehr nötig. Kunden müssen nur noch in entsprechende Endgeräte investieren.

Dann lässt sich zum Beispiel die Heizung automatisch regeln. So schaltet sie sich zum Beispiel von selbst ab, wenn genug Sonnenlicht über den Sensor gemessen wird. Intelligente Systeme spielen in allen Bereichen von Licht bis hin zu Sicherheitstechnik eine immer entscheidendere Rolle. So lässt sich auch eine Menge Energie durch sie sparen.

Nicht zuletzt könnten solche Geschichten, wie sie vor kurzem ein Australier erlebte, bald zu unserem Alltag gehören: Er selbst war gut 15 Flugstunden von Sydney entfernt im Urlaub. Über eine entsprechende Video-Funktion in seinem Smartphone überprüfte er regelmäßig sein Haus. Bei einer Kontrolle sah er einen Einbrecher in seinen vier Wänden und rief vom Urlaub aus die Polizei, die den Einbrecher schnappte.

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Selbstauskunft: Was muss der Mieter über sich preisgeben?

4. Januar 2012
cc by flickr/ Zeitfixierer

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Will man eine neue Wohnung anmieten, dann will der potentielle Vermieter so einiges wissen. Dieser möchte sich natürlich ein Bild von seinem neuen Mieter verschaffen und feststellen, ob dieser auch zahlungsfähig ist. Der Mieter muss dafür einiges über sich preisgeben. Doch wie viel muss man wirklich über sich verraten?

Von der gesetzlichen Seite her gibt es theoretisch keinerlei Pflicht über sich Auskunft zu erteilen, jedoch sind einige Antworten essentiell für den neuen Vermieter und auch für das Vertrauensverhältnis. Seine Personalien wie Name, Geburtsdatum und bisherige Adresse sollten unbedingt korrekt angegeben werden. Dies gilt auch nach Fragen zum Familienstand oder zur Anzahl der zukünftigen Bewohner.

Informationen zum Arbeitsverhältnis und zum Verdienst gehören auch zu solchen Informationen, die man preisgeben sollte, denn der neue Vermieter benötigt eine gewisse finanzielle Sicherheit. Eine Schufa-Auskunft wird in diesem Zusammenhang ebenfalls immer häufiger verlangt. Dies ist keine Pflicht, jedoch erhöht es natürlich die Chancen die Wohnung am Ende zu bekommen.

Persönliche Fragen, die nicht direkt etwas mit dem Mietverhältnis zu tun haben, wie beispielsweise zu Vorstrafen, Krankheiten, Parteizugehörigkeiten oder Ähnliches haben den Vermieter hingegen nicht zu interessieren. Auch ob der neue Mieter eine Rechtsschutzversicherung hat oder in einem Mietverein ist, ist Privatsache. Hier sollte man am besten gar nicht antworten, denn wer falsche Angaben macht, verletzt das Vertrauensverhältnis und riskiert entsprechende Konsequenzen.

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Falsche Angaben durch Makler: Käufer kann Kaufpreis mindern

3. Oktober 2011
cc by flickr/ Images_of_Money

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Wer sein Haus verkaufen möchte, engagiert dafür häufig einen Makler. Auf Wunsch kann man diesem auch gestatten, Vertragsverhandlungen selbstständig zu führen. Ist dies der Fall, sollte man darauf achten, dass der Makler auch richtige Angaben gegenüber dem potentiellen Käufer macht und auf Mängel hinweist, denn ist dem nicht so kann der Käufer laut eines Urteils des Oberlandesgerichts Stuttgart den Kaufpreis mindern.

In dem konkreten Fall bot ein Makler im Auftrag des Hausbesitzers ein Einfamilienhaus an und war auch für die Verkaufsgespräche zuständig. Im Keller entdeckte der interessierte Kunde ein morsches Regal und eine Wasserpumpe und erkundigte sich daraufhin nach Problemen mit Feuchtigkeit im Keller.

Eine Mitarbeiterin des Maklerbüros erzählte, ohne es offenbar genauer zu wissen, dass es zwar in der Vergangenheit Probleme mit Druckwasser gegeben hätte, diese jedoch durch Bauarbeiten an der Straße beseitigt wurden. Der Interessent kaufte das Haus und prompt kam es zu einem Schaden durch Druckwasser im Keller. Daraufhin minderte er den Kaufpreis.

Die Richter gaben am Ende dem Käufer Recht, denn der Makler habe ihn arglistig getäuscht. Dies sei bei bewusst unwahren Angaben der Fall, was hier eindeutig vorliege. Makler müssten zudem bereits entsprechende Angaben des Verkäufers kritisch hinterfragen, was hier die Mitarbeiterin ebenfalls nicht getan hatte.

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Urteil: Seniorengerechte Wohnung muss nicht automatisch barrierefrei sein

14. September 2011
cc by flickr/ Ed Yourdon

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Das Alter bringt für jeden von uns bestimmte körperliche Beschwerden und Hindernisse mit sich. Doch dies bedeutet nicht, dass alle alten Menschen automatisch in ihrer Bewegung vollkommen eingeschränkt oder sogar behindert sind. So sah es auch das Oberlandesgericht Koblenz und definierte in Teilen in einem Urteil den Begriff „seniorengerechtes Wohnen“.

In dem konkreten Fall ging es um ein Bauunternehmen, das von einem Bauherren gut 17.000 Euro Restlohn einklagte. Der Bauherr hatte diese Zahlung verweigert, da er mit dem Unternehmen den Bau seniorengerechter Wohnungen vereinbart hatte. Jedoch waren die Wohnungen nicht vollkommen barrierefrei, auch fehlten Dinge wie Haltegriffe an den Toiletten.

Die Richter gaben am Ende der Baufirma Recht, denn seniorengerechtes Wohnen würde nicht automatisch heißen, dass die Wohnung auch behindertengerecht sein müsse. Das Befahren der Räume mit einem Rollstuhl oder einem Rollator sei keine zwingende Voraussetzung. Trotz der Probleme die das Alter mit sich bringe, seien nicht alle Menschen in einem höheren Alter gleich körperlich behindert.

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Urteil: Miete erst ab Übergabe des Schlüssels zu zahlen

15. Juli 2011
cc by wikimedia/ Sebastian Hartlaub

cc by wikimedia/ Sebastian Hartlaub

Von dem Moment, in dem man sich für eine Wohnung entscheidet und vielleicht schon einen Mietvertrag abgeschlossen hat, und dem Zeitpunkt, dass man tatsächlich in die Wohnung einziehen kann, kann schon mal eine Weile vergehen. Ab wann ist ein Vermieter jedoch in solch einem Fall berechtigt die Miete zu verlangen? Dies hat ein Urteil des Oberlandesgerichts Düsseldorf geregelt, auf das der Deutsche Anwaltverein hinweist.

In dem konkreten Fall hatte ein Mieter mit einem Vermieter einen mündlichen Mietvertrag im Vorfeld abgeschlossen. Erst einige Monate später bekam er dann den Schlüssel für seine neue Wohnung. Der Vermieter wollte jedoch die Miete für die Zeit ab dem Mietvertrag haben.

Die Richter sahen dies anders: Aus einem Mietvertrag folge nicht automatisch die Zahlungspflicht des Mieters. Erst, wenn der Vermieter dem Mieter unmittelbaren Zugang zur Mietsache verschaffe, müsse gezahlt werden. Dieser Zeitpunkt beginnt in der Regel mit der Schlüsselübergabe zur neuen Wohnung.Die Übergabe muss sowohl der Vermieter und der Mieter belegen können.

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