Die Tage werden kürzer und man zieht sich mehr und mehr in die eigenen 4 Wände zurück. Dort sucht man in der kalten Jahreszeit Entspannung und Wärme. Um dieses Ambiente in unser Zuhause zu zaubern, benötigen wir die passenden Farben. Denn Farben wirken durch ihre Schwingungen auf unsere Psyche, unser Wohlbefinden, unseren Alltag.
Genau wie in der Natur und der Mode werden auch bei der Einrichtung im Herbst/Winter die Farben dunkler und gedeckter. Jetzt kommen Erdtöne in allen Facetten ins Spiel: Von Schokobraun bis zu hellem Sandbeige.
Dieses Farbspektrum vermittelt Sicherheit, Geborgenheit und Stabilität. Man verwendet es um die Entspannung, das Wohlbefinden und die Geselligkeit zu steigern. „Deshalb sind dies die optimalen Grundfarben für jedes Wohnzimmer“ sagt die Münchner Farbgestalterin Elke Singler vom Deko-Label trendbilder.de by Sinnea.
Verwendet man ausschließlich diese Farben ohne auflockernde Kontraste zu setzen, fehlt dem Raum Schwung und Dynamik – Die Farben wirken dann bieder und einfallslos.
Deshalb muss man Farbakzente mit Accessoires in den Trendfarben Herbst/Winter 2009/2010 setzten. Das Must-Have schlechthin ist diese Saison Lila. Der Farbton mit der königlichen Aura ist derzeit nicht nur die Lieblingsfarbe der Modeschöpfer. Auch im Wohnbereich wird es nun mystisch. Wer ganz hip ist, schafft sich ein lilafarbenes Designersofa an, wie auf allen bedeutenden Möbelmessen vorgestellt. Wer es etwas dezenter mag verwendet Lila zur Deko: Bilder, Kissen, Decken und Vasen in mysteriösem Lila setzen Farbakzente.
Nicht ganz so dramatisch, aber trotzdem immer noch angesagt sind die Farben Ziegelrot, Brombeer und Orange. Und wer es absolut edel mag, kombiniert dazu Accessoires in dunklen Grüntönen. Das bringt Ruhe und schafft eine wohltuende Atmosphäre. Genau das was wir in der kalten Jahreszeit brauchen.
Dekoration Einrichten, Farben
Für alle, die die Welt bunt lieben, haben wir heute einen Tipp: Wie wäre es denn mal mit einem Design aus Lego-Steinen, bunt zusammengewürfelt und doch irgendwie total schick?
Diese Idee stammt von den Designern Simon Pillard und Philippe Rosetti. Die beiden haben sich ganz einfach eine stinknormale Ikea-Küche genommen und sie mit sage und schreibe 20.000 Legosteinen besetzt. Heraus kam die wohl farbenfrohste Küchenzeile überhaupt. Reine Geschmackssache, aber auf jeden Fall etwas Besonderes.
Das lustige ist, dass durch den Glanz der Steine die gesamte Front fast schon wieder edel ausguckt. Wer sich dafür nun interessiert, kann sie aber auch leicht selber nachbauen: einfach die Kinder mit ein paar Freuden und etlichen Legosteinen einen Tag in die Küche setzen und abends das Werk bewundern oder den Freizeitpark LEGOLAND Deutschland in Günzburg besuchen…
Dekoration, Küchen, Möbel Farben, Ikea, Küche, Lego

Schwarz ist nicht gleich Schwarz: Das Design Kollektiv ECLECTCOLLECT spielt in Ihrer Kollektion "Dark Nights" mit glänzenden und matten Oberflächen in Schwarz
Die Mode hat es wieder vorgemacht, denn hier lag Schwarz und Gelb schon lange im Trend. Anders als in der Politik geht Schwarz aber jetzt keine neuen Koalitionen mit anderen Farben ein. Schwarz ist sich nun selbst genug.
Losgelöst von der politischen Gegenwart tauchen die Designer jetzt alles in Ihre persönliche Lieblingsfarbe Schwarz und begehen eine elegante Feier der Oberflächen. Dieser Trend lebt geradezu von der Vielfalt der Materialien. Mit nur einer Farbe, aber unterschiedlichsten Materialien und Oberflächenstrukturen, steht den Designern eine ganze Palette von Farbtönen und -schattierungen zur Verfügung – von hellstem Grau bis hin zu dunkelstem Anthrazit. Das Cross-over aus Schwarz-Tönen zeigt, wie „farbig“ der Farb-Klassiker daherkommt.
Wie der Phönix aus der Asche entstehen dadurch eine unglaubliche Anzahl neuer, sehr facettenreicher Entwürfe, die durch ihre Oberflächenkontraste spannend und dabei immer elegant sind. Oder wie es Peter Philips, Creative Director der Make-up Kollektion Chanel, über sein limitiertes Make-up “Noir Obscure” ausdrückt: “Es ist die glamouröseste Form des Minimalismus.”
Dekoration Einrichten, Farben, Trend, Wohnen

Fruchtige Farben bringen gute Laune © Flickr/ CurveTo
Frische Farben liegen dieses Jahr auch im Wohnbereich total im Trend. Warum immer nur gediegene, gesetzte oder kontrastreiche Töne? Kombinationen so frisch wie ein Obstkorb sind gefragt. Das versprüht nicht nur gute Laune, sondern taucht den ganzen Raum in ein stets sommerliches oder frühlingshaftes Ambiente.
Wände im hellen Feigenton treffen auf Stühle und einen Tisch in Himbeer und Pflaume. Oder man streicht Teile der Wand oder einzelne Möbelstücke in einem fröhlichen Papayaton, dazu passen am besten Nuancen wie Mango.
Sowieso sollte man sich bei der Kombination der Farben vom jeweiligen Obstkorb inspirieren lassen. Was zur selben Zeit wächst, zur selben Obstgruppe gehört oder aus der selben Region kommt, passt meist auch farblich zusammen. Satte Zitrusfrüchte wie Orange, Zitrone oder auch Kiwi harmonieren beispielsweise perfekt.
Wer nicht gleich einen ganzen Raum umgestalten will, kann auch klein in der Deko einen frischen Wind wehen lassen. Dekorieren Sie beispielsweise Ihren sommerlichen Kaffeetisch mit fruchtigen Tellern und Tassen. Dazu dann noch Blumen und (echte) Früchte der Saison und das Ambiente ist perfekt. Also, wer bei solchen Vitaminbomben fürs Auge nicht gute Laune bekommt…
Dekoration Ambiente, Einrichten, Farben
Umgestaltung wirkt garantiert gegen Frühjahrsmüdigkeit – Frische Farben für den Frühling.
Während die Natur im Frühjahr aufdreht und alles sprießt und gedeiht, passiert bei vielen Menschen genau das Gegenteil: Frühjahrsmüdigkeit macht schlapp und fährt die Leistungsfähigkeit herunter. Die Umgestaltung des Schlafraums kann jetzt helfen und unterstützt Maßnahmen wie Sport und lange Spaziergänge im Freien.
Allzu warme Winterbettdecken sollten nun gegen leichtere ausgetauscht werden, denn nächtliches Schwitzen bei steigenden Temperaturen führt zu unruhigem Schlaf. Gut bewähren sich dabei Decken mit Naturhaarfüllung wie Schurwolle oder Kamelflaumhaar. Das gekräuselte Haar des Schafes kann bis zu 1/3 seines Eigengewichtes an Feuchtigkeit aufnehmen ohne sich nass anzufühlen, das sorgt für ein stets ausgeglichenes Schlafklima. Das feine Haar des Kamels ist leicht und ideal wärmend für die Übergangszeit.
Um morgens fröhlich aufzuwachen hilft ein einfacher Trick: Schöne Bettwäsche in hellen Farben hebt die Laune. Flanell und Biber-Qualitäten sollten jetzt glatten Baumwollbezügen weichen, denn auch sie können für unangenehmes Wärmegefühl sorgen.
Wichtig für den Organismus: alle Materialien sollten streng schadstoffgetestet sein, denn gerade die Umstellung von Warm auf Kalt und die Wechselwirkung zwischen dem winterlichen Schlafhormon Melatonin und dem Glückshormon Serotonin, dass sich mit dem Frühjahrslicht bildet, stressen den Körper und machen ihn anfällig. Eine Orientierung im Siegeldschungel bietet das Gütezeichen ÖkoControl des Verbandes der ökologischen Einrichtungshäuser. Es steht für regelmäßige Kontrollen und Umweltqualität, denn wo immer möglich werden Naturprodukte aus kontrolliert biologischem Anbau bevorzugt.
Wer dann noch mit dem Frühjahrsputz den letzten Staub aus dem Schlafzimmer kehrt und regelmäßig lüftet, der kann durchstarten und gut erholt den Tag beginnen.
ÖkoControl-Produkte erhalten Sie bei ausgewählten Fachhändlern. Weitere Informationen zu dem ÖkoControl-Siegel und eine Liste der Fachhändler finden Sie unter www.oekocontrol.com.
Innenarchitektur Bettwäsche, Farben