Immer mehr Menschen zieht es in die StĂ€dte und die Anzahl der Single-Haushalte wĂ€chst dort immer weiter. In vielen dieser Wohnungen herrscht akuter Platzmangel und es wird hĂ€ufiger umgezogen. Hinzu kommt auch noch, dass sich immer mehr Leute schneller neu einrichten, da die Industrie in immer kĂŒrzeren AbstĂ€nden neue Trends kreiert. So war eine Tendenz auf der Möbelmesse IMM cologne allgegenwĂ€rtig: Flexibel mĂŒssen die Möbel der Zukunft sein.
Das bedeutet zum einen, dass die StĂŒcke möglichst schnell und leicht auf- und abbaubar sein mĂŒssen. Zusammengelegt nehmen sie im Idealfall möglichst wenig Platz weg und sind dabei noch leicht zu transportieren. So sah man auf der Möbelmesse zum Beispiel einen Sessel, der sich kinderleicht aus nur einem einzigen StĂŒck zusammenfalten lassen konnte. Zudem kehren Schrankkoffer als Ersatz fĂŒr den Kleiderschrank zurĂŒck.
Die FlexibilitĂ€t gilt jedoch auch fĂŒr die eigenen vier WĂ€nde selbst. Beliebt sind MöbelstĂŒcke, die man bei Nicht-Gebrauch einfach und schnell möglichst unsichtbar verstauen kann. StĂŒhle sollten so klappbar sein, dass sie verschwinden und dabei wenig Platz wegnehmen. Gerne werden sie auch aufgehĂ€ngt. Allround-Möbel, die man flexibel in allen RĂ€umen je nach Bedarf einsetzen kann, sind ebenso beliebt wie Regale, die sich immer wieder neu zusammenstellen lassen.
Besonders alle, die in der Stadt leben, wissen wie sehr man sich dort ab und an nach ein bisschen GrĂŒn und einem StĂŒck Natur sehnen kann. Zimmer- und Balkonpflanzen sind hier eine gute, wenn auch natĂŒrlich keine vergleichbare Abhilfe. Es geht jedoch auch noch ein bisschen pfiffiger wie einige Aussteller auf der Möbelmesse IMM Cologne in den vergangenen Tagen zeigten.
Dabei waren bepflanzbare Möbel der letzte Schrei. Dabei handelt es sich schlicht und ergreifend um MöbelstĂŒcke, von der KĂŒchenzeile bis hin zum Bett, in die ein Pflanzkasten integriert ist. Dieser simple Effekt erzielt am Ende eine tolle Wirkung!
So lassen sich die KĂŒchenkrĂ€uter mitten in der Kochinsel hochziehen. Oder aber man holt sich ein StĂŒck Rasen an das Kopfteil des Bettes. Eine kleine Palme in der Couch sorgt fĂŒr eine entspannte AtmosphĂ€re. Generell werden Pflanzen wieder als lebendes Deko-Element entdeckt. So kann man sich ein Bild aus Gras an die Wand hĂ€ngen oder unbehandelte Holzblöcke samt Moos und Pflanzen ins Wohnzimmer stellen. Ein Trend, den wir sehr schön finden!
Farbenfroh und natĂŒrlich, so wird das FrĂŒhjahr 2012, wenn es nach H&M geht. Das schwedische Unternehmen konzentriert sich bekanntlich schon seit lĂ€ngerem nicht nur auf Mode, sondern auch auf Wohnaccessoires. Dabei werden oft die aktuellen Modetrends auf die Einrichtung ĂŒbertragen. Dies gilt auch fĂŒr den kommenden FrĂŒhling.
Bunte KissenbezĂŒge, BettbezĂŒge oder HandtĂŒcher in Farben wie Pink, GrĂŒn, Gelb oder Orange treffen auf leichte, natĂŒrliche und fast schon neutrale Töne wie Sand, Grau oder WeiĂ. Das Ganze wird durch leichte florale Nuancen ergĂ€nzt. Dieses Thema wird bei den Mustern aufgenommen: Grafische Muster wie Zick-Zack oder Polka Dots stehen BlĂŒten- oder Fruchtprints gegenĂŒber.
Laut H&M soll dies den FrĂŒhling einlĂ€uten und das sanfte Licht dieser Jahreszeit widerspiegeln. Alles fĂ€llt ziemlich romantisch und verspielt aus und erinnert teilweise an die 50er Jahre oder an den französischen Landhausstil. Wer es hell, freundlich und romantisch mag, wird bei den Wohnaccessoires von H&M auf jeden Fall auf seine Kosten kommen.
Betreten wir ein Haus oder eine Wohnung, dann ist die Diele logischerweise das, was wir als erstes sehen. Hier verschafft man sich den ersten Eindruck von dem Zuhause und daher sollte man diesen Raum, auch wenn er nur klein ist möglichst freundlich und einladend gestalten. Manchmal ist dies jedoch leichter gesagt als getan, denn der Schnitt von Dielen lĂ€sst einem in der Regel nur wenig Platz fĂŒr gestalterische Freiheit.
Trotzdem kann man mit ein paar Tricks fĂŒr ein angenehmes Ambiente sorgen. Helligkeit ist generell der erste Trick, mit dem man die Diele bzw. den Flur nicht nur gröĂer, sondern auch einladender wirken lĂ€sst. Der Raum sollte gut beleuchtet sein, aber gleichzeitig nicht zu grell sein. Kleine Spots schaffen AtmosphĂ€re. Dementsprechend greift man am besten zu möglichst hellen Wand- und Bodenfarben und setzt hier und da durch dunklere Nuancen kleine Akzente.
Bei den Möbeln wĂ€hlt man am besten viele kleine, anstatt mit einem groĂen Garderobenschrank den Raum zu erschlagen. Kleidung, Schuhe und Co. sollten geschickt versteckt werden zum Beispiel hinter SchiebetĂŒren, damit der Flur nicht zum Klamottenlager wird. GröĂere Spiegel sorgen generell fĂŒr optische Weite.
Den 1. Advent haben wir bereits hinter uns und spĂ€testens am kommenden Wochenende werden sich die meisten sicherlich an die Deko fĂŒr Weihnachten machen. Dabei gibt es natĂŒrlich auch in diesem Jahr wieder ein paar Trends.
Bei der Deko geht es entweder glamourös, ungewöhnlich oder aber sehr traditionell zu. Kitschige, ĂŒberladene und bunte BĂ€ume im US-amerikanischen Stil sind eindeutig out. Viele besinnen sich wieder auf gute alte Dekoelemente wie Strohsterne, rote Ăpfel oder Bienenwachskerzen. Wer es lieber klar und elegant möchte, der kombiniert Silber mit Liliatönen.
Es geht aber auch besonders: In diesem Jahr sind Vögel als Christbaumschmuck, allen voran Eulen gefragt. Die Lichter am Weihnachtsbaum sollten möglichst einen schönen Rotton haben, die die WÀrme des Feuers nachahmen. Dazu gibt es mittlerweile sogar stromsparende LED-Lichterketten, die aussehen wie Kerzen und sogar zum Teil aus Wachs bestehen.