Wer als Hausbesitzer sich eine Solaranlage zulegen möchte, sollte sich überlegen, ob er dies nicht gleich mit nötigen Sanierungsarbeiten verbindet. Dazu rät die Deutsche Energie-Agentur dena. Durch solch eine kluge Bauplanung könne man Geld, Aufwand und Zeit sparen.
Muss zum Beispiel bald das Dach neu eingedeckt werden, können hier die Solarkollektoren gleich mit montiert werden. Oder man entscheidet sich für dachintegrierte Kollektoren. Hierbei spart man an den entsprechenden Stellen die Ziegel.
Steht die Modernisierung der Heizung bald an, bietet sich die Installation einer Solarwärmeanlage an. Dies lohnt sich meist schon, wenn die Heizung älter als 15 Jahre ist. Die Solarwärmeanlagen können außerdem mit modernen Heizungsanlagen kombiniert werden.
Also, am besten so viele Baumaßnahmen wie möglich in Kombination erledigen lassen.
Am Samstag muss die deutsche Elf nun im Viertelfinale gegen Argentinien ran. Spätestens nach dem Sieg gegen England versank fast das ganze Land in einem einzigen Freudentaumel und während die einen im Kleinen feiern, zeigen manche Fans ihre Leidenschaft mit eindrucksvollen Mitteln.
Die ganzen Fähnchen, Flaggen, Girlanden und Hüte sind jedoch nichts gegen diesen Fan aus Rhead-Wiedenbrück in Ostwestfalen. Hans Schalück hüllte gleich sein gesamtes Haus in eine überdimensionale Deutschland-Flagge.
Auf diese Weise will er die Mannschaft unterstützen und ihnen seinen vollen Zuspruch entgegenbringen. Über 180 kg Stoff wurden auf rund 1.000 m² Fläche gespannt. Dafür wurde genäht und genäht und pünktlich zum Spiel gegen England war sie fertig. Naja, und bei dem Spiel hat das verhüllte Haus ja bereits geholfen…
Laut Statistik wechseln rund 4 Millionen Bundesbürger jedes Jahr ihren Wohnort. So zieht also, wenn man diesen Wert hochrechnet, in knapp 20 Jahren ganz Deutschland einmal um. Besonders bei der jungen Generation sind häufige Wohnungswechsel keine Seltenheit mehr.
Laut einer aktuellen Umfrage von Emnid im Auftrag der BHW Bausparkasse rechnet jeder Dritte unter 29 Jahren damit, in den nächsten zwei Jahren umzuziehen. Für 83% spielt dabei die berufliche Karriere die größte Rolle. Keine Frage, wer flexibel ist, hat einen Trumpf in der Hand.
Trotz allem träumen 21% der unter 30-Jährigen bereits von der eigenen Immobilie, eine Zahl, die sich nicht zuletzt durch die Krise verstärkt hat. Immer mehr jüngere Menschen suchen nach Sicherheit und finanzieller Unabhängigkeit und das bietet natürlich die eigene Wohnung oder sogar das eigene Haus.
Das Durchschnittsalter eines Immobilienkäufers in Deutschland liegt bei 40 Jahren. Damit sind wir Schlusslicht in Europa. Dies liegt u.a. daran, dass wir uns beim Kauf einer Immobilie meist möglichst festlegen, sprich das Objekt suchen, in dem man zur Not auch bis zum Lebensende wohnen will. In anderen Ländern sieht dies ganz anders aus. Hier kaufen sie meist in jüngeren Jahren kleinere Immobilien und arbeiten sich zur Größeren hoch.
Vor ein paar Wochen haben wir euch davon berichtet, dass man sich ab sofort nicht nur mit Ikea einrichten kann, sondern auch in ein komplettes Ikea-Fertighaus ziehen kann. Erste Projekte in dieser Richtung werden momentan nach und nach in Wiesbaden, Offenbach und Hofheim errichtet.
Grund genug für die Stiftung Warentest sich die Ikea-Häuser namens Boklok, was soviel wie „Wohn klug“ bedeutet, genauer anzusehen. Das Grundprinzip an sich ist ja nicht falsch: ein modernes Eigenheim nach den neuesten Energiestandards und das auch schon ab 199.000 Euro. Nur leider lassen die Tester an den Reihenhäusern kein gutes Haar.
Zunächst wurde die Bauweise unter die Lupe genommen. So seien einige Wände so konstruiert, dass man keinen Nagel oder eine Schraube einschlagen dürfe oder auch keine zusätzliche Steckdose installieren…
Aber vor allem der Bauvertrag fiel bei den Experten durch: So würden manche Klauseln den Kunden gravierend einschränken. Er müsse sich zum Beispiel dazu verpflichten für 15 Jahre lang bei einem vorgeschriebenen Energieanbieter zu bleiben und dürfe nicht zu einem günstigeren wechseln.
Ikea verlange zudem die komplette Schlussrate für den Bau auf einmal, auch wenn noch Arbeiten ausstehen würden. Die Baufirma behielte sich vor die Bauleistungen, die Pläne oder die Beschreibungen einfach so zu ändern. Die Haftung für Baumängel sei eingeschränkt und ein Fertigungstermin werde auch nicht garantiert.
Ikea zeigte sich zu Gesprächen mit der Stiftung Warentest bereit, könne die Kritik allerdings nicht nachvollziehen. Mal sehen, was hierbei herauskommt oder ob wir alle bald in einem unfertigen Haus wohnen, in dem man keine Bilder an den Wänden aufhängen kann, weil sonst die Konstruktion zusammenbricht…
Das Immobilienportal ImmobilienScout hat 1.069 Menschen nach ihren favorisierten Wohnformen befragt. In welcher Immobilie würden die Bundesbürger am liebsten wohnen?
Das Ergebnis ist nur bedingt überraschend, denn fast ein Drittel aller Befragten träumt vom eigenen Haus. Alle restlichen Wohnformen drängen sich dicht aneinander auf den hinteren Plätzen. Offenbar ist den meisten die Form der Wohnung relativ egal bzw. sie machen hier nur minimale Unterschiede.