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Bloom: Moderne Designermöbel fĂŒr Kinder

1. MĂ€rz 2011

Wenn man an Baby- oder Kindermöbel denkt, dann haben die meisten wohl etwas kitschige Möbel mit viel Holz im Kopf. Doch es geht auch anders. FĂŒr alle Eltern, die so viel Wert auf ihren modernen Designermöbel-Stil in Wohnzimmer oder Esszimmer legen, dass sie diesen nicht durch unpassende Kindermöbel brechen wollen ;-) , gibt es stylishe Kindermöbel zum Beispiel aus dem Hause Bloom.

Diese haben mit den sonstigen Möbeln fĂŒr Kinder und Babys wenig gemein, denn sie sehen eher aus wie umfunktionierte Möbel fĂŒr Erwachsene. Und tatsĂ€chlich kommen bei Bloom vor allem Materialien und Designs zum Einsatz, die man auch bei den Möbeln von Mami und Papi findet.

Gleichzeitig garantiert das Unternehmen aber absolute Sicherheit und besten Komfort fĂŒr das Kind. Es sollen Möbel sein bei denen Styling und der praktische Gedanke kein Widerspruch sind. Nun ja, sicherlich Möbel, ĂŒber die man sich streiten kann, aber gibt es auf der anderen Seite ĂŒberhaupt irgendwelche Modelle, die allen gefallen?

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Designermöbel Klassiker

1. Juli 2010
Eames Stuhl

Eames Stuhl

Dass Designermöbel oft mehr sind als ein einfaches MöbelstĂŒck, vielmehr ein modisches Statement, das exzellenten Einrichtungsgeschmack beweist, ist hinlĂ€nglich bekannt.

Die Möbel von Charles Eames, einem der bekanntesten Möbeldesigner ĂŒberhaupt, legen den Schwerpunkt auf funktionelle Eleganz. Obwohl im Nachkriegsamerika Baumaterial knapp war, konnte Eames doch, unter anderem im Auftrag der Bundesregierung, innovative und hochwertige Möbel schaffen.

Der Gewinner des Wettbewerbs “Organic Design in Home Furnishings” wurde im Jahr 1940 Leiter der Kunstakademie fĂŒr Industriedesign, wo er seine spĂ€tere Frau Ray Kaiser kennenlernte.

DarĂŒber hinaus war Eames der erse Designer, der Dampf zum Formen von Schichtholz einsetzte, die daraus entstandenen MöbelentwĂŒrfe ordnete er seiner “Plywood Group” zu. SpĂ€ter wandte er sich der Arbeit mit Materialien wie Fiberglas und Aluminium zu.
Das grĂ¶ĂŸte, herausragendste Produkt, das bis heute AktualitĂ€t zeigt, ist der Lounge Chair. Gemeinsam mit seiner Frau Ray interpretierte er den bekannten Clubsessel völlig neu, und schuf, durch den Einsatz von drei ineinander liegenden Schichtholzschalen, ein neuartiges und entspannendes SitzgefĂŒhl.

Optimale Federkraft wurde durch den Einsatz von Hartgummischeiben erzielt, den von ihm so genannten “Shockmounts”. Die selbe Technik wurde auch in den Armlehnen eingesetzt und das Sitzpolster mit Daunen gefĂŒllt, wodurch der Lunge Chair flexibel und anpassungsfĂ€hig wurde. Das aus Aludruckguss bestehende Fußteil war dreh- und somit höhenverstellbar, der dazugehörige Ottomane konnte als Fußhocker verwendet werden. Charles Eames’ ursprĂŒngliche Fassung des Stuhls, den er seit 1956 aus Palisander fertigte, wurde in den 80er Jahren kurzfristig durch Kirschholz ersetzt, da dieser Zeiten ein Einfuhrverbot fĂŒr Tropenhölzer den Zugang zu Palisander unmöglich machte. Mittlerweile ist der Lounge Chair wieder aus Palisander erhĂ€ltlich und der Möbelvertrieb Herman Miller, fĂŒr den Eames den Lounge Chair entwickelte, stellt diesen noch immer auf dieselbe Weise her.

WĂ€hrend seiner Arbeit an Sofas und bequemen StĂŒhlen fĂŒhrte Eames die LĂ€ngsnĂ€hte des Bezugsstoffes an der Sitzkante ein, was ein Durchsitzen der Möbel verlangsamte und so die Langlebigkeit seiner Möbel erhöhte.

DarĂŒberhinaus stellte er “Softpads” her, die zusĂ€tzlich als Polsterkissen erworben und fĂŒr Konferenz-, BĂŒro- und LoungestĂŒhle verwendet werden konnten. Charles Eames gilt in den USA bis heute als maßgeblicher Entwickler von Sitzmöbeln, obwohl er 1978 im Alter von 71 Jahren verstarb.

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