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Eigentlich ist es ja schon ein Widerspruch in sich, individuelle Konzepte einfach zum Trend zu erklĂ€ren. Doch genau dies hört man in den letzten Jahren immer hĂ€ufiger. Online ist es in, sich seine Produkte selbst zusammenzustellen, vom neuen Schuh bis hin zum MĂŒsli. Dies ist nun auch endgĂŒltig in der Möbelbranche angekommen, wie sich laut eines Vorabberichts auf der Möbelmesse IMM in Köln vom 16. bis zum 22. Januar 2012 zeigen wird.
Zu den gröĂten Möbel-Trends 2012 zĂ€hlt mit Sicherheit das Zauberwort IndividualitĂ€t. Immer mehr Hersteller bemĂŒhen sich, den Kunden bei der Auswahl des MöbelstĂŒcks gewisse Gestaltungsmöglichkeiten zu bieten. Dies gilt fĂŒr eigentlich alle Bereiche, vom Regal bis zum Sofa. So sucht man sich nicht mehr nur einen Bezug aus, sondern bestimmt, wie gewisse Lehnen bei der Couch angeordnet sind. Ja, sogar die Sitztiefe ist zum Teil an die WĂŒnsche der Kunden anpassbar. So gibt es auch EinzelstĂŒcke wie die gröĂte Katze der Welt.
Zudem mĂŒssen die MöbelstĂŒcke am besten noch möglichst flexibel sein, das heiĂt so oft wie möglich umgebaut werden können. Wenn einem zum Beispiel ein Regal zu langweilig ist, können einzelne Kuben oder Bretter nach belieben ausgetauscht oder neu ausgerichtet werden. Tische oder Ăhnliches mĂŒssen sich immer wieder neu verschieben lassen können, so dass zum Beispiel neue Formen entstehen. 2012 spielen also viel KreativitĂ€t und gestalterischer Eigensinn entscheidende Rollen.
Möbel Design, Events, IMM, Tipps, Trend

cc by flickr/ HARO Flooring - Parkett & Laminat
Nicht nur in Sachen Möbel oder Wandgestaltung gibt es Wohntrends, sondern auch beim Bodenbelag. Holzböden sind im kommenden Jahr der absolute Renner, falls sie es nicht schon seit Jahren bei vielen sind.
Wie im gesamten Wohnbereich geht auch hier der Trend hin zu einem möglichst natĂŒrlichen Look. In diesem Zusammenhang bleibt auch hier der Begriff Vintage wichtig. So schwören viele auf Holzböden, die mit Absicht so aussehen als hĂ€tten sie einige Jahre bereits hinter sich. So versprĂŒhen sie ihren ganz eigenen Charme und erzĂ€hlen vielleicht auch eine Geschichte.
Wer nicht so lange warten will, bis sein eigener Boden von selbst so aussieht, der findet bei vielen Herstellern inzwischen Holzböden, die den Used-Look auch im Neuzustand bereits haben. Dabei lĂ€sst man die Materialien in speziellen Trocknungsverfahren kĂŒnstlich âalternâ. Möglichst kerniges und astiges Holz kommt dabei zum Einsatz. So wirkt der Bodenbelag wie Dielen aus einem Altbau.
Wer es eine Spur eleganter und vor allem âglatterâ mag, der kann natĂŒrlich auch auf edle Holzböden setzen. Dominierte dabei in den vergangenen Jahren vor allem WeiĂ, werden diese Töne nun von erdigeren und wĂ€rmeren Nuancen abgelöst. Cremetöne sind 2012 genauso Trend wie erdige Brauntöne.
Böden Design, Holz, Tipps, Trend, Vintage

Kindermöbel cc by flickr / Normann Copenhagen
In Zeiten, in denen Themen wie drohende Rohstoffknappheit immer prĂ€senter werden, interessieren sich natĂŒrlich auch immer mehr Designer fĂŒr neue Materialien und Wege mit Altbekanntem neu umzugehen. Aktuell halten immer mehr besondere Materialien Einzug in das Möbeldesign.
Dabei genĂŒgt es manchmal schon bekannte Materialien aus ihrem bisherigen Kontext zu lösen. Bambus wird von einigen beispielsweise fĂŒr Fensterrahmen eingesetzt. Der Vorteil von Bambus liegt klar auf der Hand: Die Eigenschaften unterscheiden sich im Grunde nicht von anderem Holz, jedoch wird bei Bambus nur das reife Rohr geerntet, der Rest der Pflanze kann weiterwachsen, was Ressourcen schont.
Generell werden gerne natĂŒrliche mit kĂŒnstlichen Materialien gemixt. Zudem bedienen sich kreative Köpfe immer hĂ€ufiger bei sogenannten Abfallprodukten. Reste beispielsweise aus der Bauindustrie dienen zur Möbelherstellung oder aber GegenstĂ€nde, die sonst auf dem MĂŒll landen wĂŒrden, werden zu neuen MöbelstĂŒcken umfunktioniert. Noch findet man diesen Trend natĂŒrlich nicht im gĂ€ngigen Handel, jedoch ist der gute Ansatz auf jeden Fall bereits vorhanden.
Möbel Design, Designer, Einrichten, Möbel, Tipps, Trend

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Hatten Kamine frĂŒher eher eine funktionale Form und ĂŒberzeugten durch ihre angenehme WĂ€rme, so spielt in letzter Zeit die Ăsthetik eine immer gröĂer werdende Rolle. In den vergangenen Jahren hat man sich vom klassischen Kamin eher verabschiedet und sich hinbewegt zu neuen Formen, die man Drehen oder Verschieben kann. So spielt bei den Kamin-Trends 2011/2012 der mobile Effekt eine groĂe Rolle.
Der Kamin dient nicht mehr nur alleine zum WĂ€rmen, sondern soll eine ganz besondere AtmosphĂ€re schaffen und das so modern und eindrucksvoll wie möglich. Dies zeigt sich beispielsweise darin, dass immer mehr Menschen sich fĂŒr Ethanol-Kamine interessieren. Diese benötigen keinen Kamin und können ĂŒberall dort aufgestellt werden, wo man möchte. Sie wĂ€rmen nicht so wirklich, sehen jedoch toll aus und sorgen fĂŒr ein Highlight im Raum oder auch im Garten.
GrundsĂ€tzlich gleichen Kamine immer mehr Kunstwerken, die im Raum im Fokus stehen. Die Flamme wird in Szene gesetzt, was auch der Trend zu groĂen Scheiben verdeutlicht. Aktuelle Kamine kann man beispielsweise auch drehen, so dass die WĂ€rme dorthin geleitet wird, wie man will.
Im Zuge der Diskussion um alternative Energien entscheiden sich manche fĂŒr die Möglichkeit den Kamin mit der Zentralheizung zu koppeln. Zudem ist der Eckkamin wieder auf dem Vormarsch. So wird der Kamin natĂŒrlich nie komplett seine Funktion verlieren, die modernen Kamine vernachlĂ€ssigen jedoch endlich nicht mehr die zeitgemĂ€Ăe Optik.
Heizung Design, Einrichten, Kamin, Trend

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Vor einigen Monaten haben wir ja bereits die Tapeten-Trends 2011 kurz vorgestellt. Einer dieser Trends setzt sich aktuell immer mehr durch und wird uns garantiert auch im kommenden Jahr begleiten. Immer mehr Menschen begeistern sich fĂŒr Tapeten mit floralen Mustern wie BlĂŒten oder Ranken.
Diese kommen meist sehr romantisch und fein daher und orientieren sich am französischen Landhausstil. In diesem Sinne greifen manche sogar zu Tapeten mit idyllischen Landschaftsmotiven oder aber chinesisch angehauchten Blumenmustern. Helle Farben und Freundlichkeit spielen dabei eine zentrale Rolle.
Die aktuellen romantischen Tapeten sind unter anderem angelehnt an die französischen WandbelĂ€ge aus Stoff, die im 18. Jahrhundert fĂŒr die Salons typisch waren. Heutzutage sind dazu eher Möbel in schlichten Farben wie WeiĂ oder Beige angesagt. Farbakzente werden durch Accessoires gesetzt, die farblich zur Tapete passen wie beispielsweise in Lavendel oder RosĂ©. Sicherlich nicht jedermanns Sache, jedoch ein Trend, der immer mehr Einzug in deutsche RĂ€ume hĂ€lt.
Wandgestaltung Dekoration, Design, Einrichten, Tapeten, Trend