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Dachschmuck und Schieferornamente

22. MĂ€rz 2009

dachschmuckGleichförmigkeit auf der fĂŒnften Hausfassade – dem Dach – das muss nicht sein. Denn neben den Details wie Dachfenstern oder Gauben gibt es auch ganz andere Bauteile, die das Dach nicht nur individuell, sondern auch wertvoll schmĂŒcken. So zeugen besonders Dachfiguren und Schieferornamente als Gestaltungsmittel von hoher QualitĂ€t und Beliebtheit. Die Experten von dach.de, dem fĂŒhrenden Internetportal fĂŒr Bauherren rund um das Thema Dach, stellen einige Ideen vor.

Dachschmuck kann vielfÀltig aussehen. Als Tiermotiv oder Schlafwandler, Giebelspitze oder First-Artischocke machen die Figuren auf dem höchsten Hauspunkt auf sich aufmerksam. Besonders beliebt ist der Schlafwandler. Ein kleines MÀnnlein im dunkelblauen Schlafrock, der einen Schritt vor den anderen setzt. Die Arme schlaftrunken nach vorn gestreckt, balanciert der sympathische Zwerg einem Dachende entgegen.

Einen weiten Ausblick genießen auch Hahn, Fuchs, Katze, Pferd und Eule. Jedes First-Tier erzĂ€hlt seine Geschichte. Der Fuchs ist ein wachsamer Beobachter. Er hat alles im Blick. Die geschickte Katze bewegt sich flink auf dem Giebel und bewacht das Dach mit sicherer Bewegung vor allem bei Nacht. Mit gestochen scharfem Blick lauert der Bussard. Wie die Eule sorgt er fĂŒr Ruhe, damit vor allem im Dunkeln die Bewohner gut schlafen können. Das Pferd schmĂŒckt nicht nur Stall- oder Scheunengiebel – auch im Eigenheim steht es fĂŒr VitalitĂ€t, zĂŒgellose Lebensfreude und ein lebendiges Heim. Die Taube als Sinnbild fĂŒr Reinheit und Unschuld bringt Frieden unters Dach.

Eine etwas andere Art, seinem Dach besonderes Flair zu verleihen, sind Schieferornamente. Diese meist mit farbigen Schiefersteinen gelegten Muster und Bilder erinnern an Holz-Intarsien und bringen viel IndividualitĂ€t aufs Hausdach, Giebel oder Fassade. Dekorative SchmuckbĂ€nder, Blumenranken oder Bildmotive – jedes Ornamentwerk setzt einen Akzent. An Außergewöhnlichkeit kaum zu ĂŒbertreffen sind so vor allem Sagenbilder oder Szenen aus dem Alltag, wobei die Menschen oder Situationen mit viel Liebe zum Detail Stein fĂŒr Stein per Hand gesetzt werden. Filigrane Brockenhexen kreisen so um die HĂ€user und treiben ihr Unwesen. Zeichen und Siegel erinnern an lĂ€ngst vergangene Zeiten der Urahnen. In diesen Ornamenten werden alte ZĂŒnfte und BerufsstĂ€nde festgehalten, ja sogar verewigt. Es ist eine wirkliche Handwerkskunst, die farbigen, ĂŒbereinander gelegten Schieferplatten zu einem Motiv zueinander zu fĂŒgen. Umso einzigartiger ist ein jedes Fassadenbild und die Verschmelzung von Jahrtausende altem Stein und von Generation zu Generation weitergegebener Schiefer-Ornament-Kunst.

So unterschiedliche die SchmuckstĂŒcke des Daches auch ausfallen, eines haben sie doch gemeinsam: Sie spenden Freude, erinnern an MĂ€rchen, Tierwelten und prunkvolle Bauten und gestalten die Ausstrahlung des Zuhause ein bisschen liebevoller.

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Heizkosten sparen – GedĂ€mmt von Kopf bis Fuß

24. Januar 2009

dammung-dachIn einem gut isolierten Haus kann einen die Energiekrise kalt lassen. Schon durch einfache Maßnahmen können Heizkosten gespart werden und der CO2-Ausstoß verringert werden, berichtet das Immobilienportal Immowelt.de.

NĂŒrnberg, 22. Januar 2009. Warme Luft steigt nach oben und entweicht bei schlechter DĂ€mmung ĂŒber das Dach. Wird der Dachstuhl lediglich als Abstell- oder Trockenraum genutzt, reicht es aus, den Fußboden beispielsweise mit einer TrockenschĂŒttung aus kleinen dĂ€mmenden Kugeln und einer zweilagigen Gipsplatte zu dĂ€mmen. FĂŒr die so genannte SparrendĂ€mmung sollten sich Hausbesitzer entscheiden, die ihren Dachboden als Wohnraum nutzen oder nutzen möchten, berichtet Immowelt.de. Einfache nachtrĂ€gliche DĂ€mmarbeiten können allerdings nur zwischen den Sparren vorgenommen werden. HierfĂŒr wird hĂ€ufig elastischer Klemmfilz verwendet, der aus Glas- oder Steinwolle besteht. Er kann weder Feuer fangen noch verrotten.

Die am hĂ€ufigsten verwendeten DĂ€mmstoffe bei der HausdĂ€mmung sind Mineralwolle und Hartschaumstoffe, aber auch die Nachfrage nach ökologischen DĂ€mmstoffen aus Zellulose oder Hanf steigt, beobachtet das Immobilienportal Immowelt.de. Welche DĂ€mmmaterialien wofĂŒr geeignet sind, darĂŒber entscheiden neben der WĂ€rmespeicherfĂ€higkeit auch Faktoren wie Feuchtigkeits- und Brandverhalten, AlterungsbestĂ€ndigkeit oder SchalldĂ€mmung.

Am wirkungsvollsten lassen sich die Energiekosten durch gut gedĂ€mmte AußenwĂ€nde senken. HierfĂŒr kommt beispielsweise eine Thermohaut aus großformatigen DĂ€mmplatten aus Polystyrol, Polyurethan, Glas- oder Steinwolle in Frage. Die AußenwĂ€nde nachtrĂ€glich zu dĂ€mmen verringert die anteiligen WĂ€rmeverluste des Bauteils um bis zu 75 Prozent. Die Heizkosten können dadurch um rund 20 Prozent sinken, berichtet Immowelt.de. Um die Kosten im Rahmen zu halten, sollten die DĂ€mmarbeiten vorgenommen werden, wenn ohnehin Fassadenarbeiten anstehen.

Auch der Keller sollte nicht außer Acht gelassen werden. Die nachtrĂ€gliche Isolierung der Decke kann bis zu zehn Prozent der Heizkosten sparen. Ein zusĂ€tzliches Plus: Fußkalte Erdgeschosse gehören der Vergangenheit an. FĂŒr nachtrĂ€gliches DĂ€mmen gibt es Geld vom Staat. Die Kreditanstalt fĂŒr Wiederaufbau stellt mit ihrem Programm „Wohnraum Modernisieren“ Fördergelder fĂŒr die WĂ€rmedĂ€mmung zur VerfĂŒgung. FĂŒr komplette energetische Sanierungen gibt es das CO2-GebĂ€udesanierungsprogramm.

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