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Star-Architekt bereichert Tagungslandschaft in Berlin

10. Februar 2009

seminaris-campushotel-berlinDas von Stararchitekt Helmut Jahn entworfene Seminaris CampusHotel Berlin, das am 16. MĂ€rz seine Pforten öffnet, wird neue Akzente auf dem Tagungsmarkt setzen und die Tagungslandschaft der Hauptstadt bereichern. Denn das neue Haus, so Hoteldirektor Oliver Heldt, bietet eine attraktive Architektur, vielfĂ€ltige Tagungsmöglichkeiten, komfortable Hotelzimmer, eine ausgezeichnete KĂŒche und einen erstklassigen Service in allen Bereichen.

Das Wissenschaftskonferenzzentrum “The Dahlem Cube” an der Takustraße in Berlin-Dahlem steht im Zentrum der Hotelanlage und ist nicht nur fĂŒr die GĂ€ste des Hauses ein echter Hingucker: Der glĂ€serne Bau von Helmut Jahn setzt die Reihe der architektonischen Glanzpunkte auf dem Campus der Freien UniversitĂ€t fort und passt so ausgezeichnet zu GebĂ€udekomplexen wie der sogenannten “Rostlaube”, der “Silberlaube” oder der Philologischen Bibliothek, die der britische Architekt Lord Norman Foster entwarf.

KernstĂŒck des “Dahlem Cube” ist der tageslichtdurchflutete Plenar- und Bankettsaal “Domus Variabilis”, dessen mehr als 700 Quadratmeter unterteilbar sind in fĂŒnf RĂ€ume. Hier werden bis zu 700 Personen zu Konferenzen und Kongressen zusammenkommen können. DarĂŒber hinaus gibt es weitere 13 Seminar-, Tagungs- und KonferenzrĂ€ume sowie zwei speziell eingerichtete Boardrooms. Dazu kommt ein eigenes Businesscenter mit Rezeption, AusstellungsflĂ€chen bis zu 1.000 Quadratmetern und natĂŒrlich ein Pausenbereich. Hausherr Oliver Heldt: “Und das alles ist selbstverstĂ€ndlich ausgestattet mit modernster Kommunikations- und Medientechnik und komplettem Tagungsequipment – so dass fĂŒr Tagungsveranstalter, fĂŒr Seminarleiter und Referenten kein Wunsch offen bleibt!” Damit im laufenden Betrieb immer kompetente Ansprechpartner da sind, werden die Veranstaltungen im Seminaris CampusHotel Berlin von einem professionellen Serviceteam betreut.

Das Hotel wird ĂŒber 186 Zimmer und 372 Betten verfĂŒgen. Alle Zimmer und Suiten sind klimatisiert und ausgestattet mit Bad oder Dusche/WC, TV, einem großzĂŒgigen, gut ausgeleuchteten Schreibtischarbeitsplatz, Telefon mit Anrufbeantworter, Minibar und Zimmersafe, in dem auch ein Notebook Platz findet. Es gibt behinderten- und allergikergerechte Zimmer sowie Suiten mit Kitchenette, die einen lĂ€ngeren Aufenthalt gewĂ€hrleisten. Über gesicherte DatenzugĂ€nge und W-LAN wird man online gehen können. FĂŒr die Autos der GĂ€ste steht eine große Tiefgarage mit ĂŒber 140 ParkplĂ€tzen bereit.

Dazu wird es ein modernes Restaurant mit 160 PlĂ€tzen geben, in dem natĂŒrlich auch die Berliner und ihre GĂ€ste gut essen können, einen Faculty-Club & Bar, ein Lounge-CafĂ© und eine Terrasse im großen Innenhof.

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Gravierte Marazzi Fliesen in TemporÀrer Kunsthalle Berlin

8. Februar 2009
Restaurant mit Marazzi-Fliesen aus der Serie SOHO und Gravuren nach EntwĂŒrfen von Prof. Krischanitz

Restaurant mit Marazzi-Fliesen aus der Serie SOHO und Gravuren nach EntwĂŒrfen von Prof. Krischanitz

Sie ist eine Zwischenlösung auf dem Weg zur Neugestaltung des Schlossplatzes. Sie wurde fĂŒr zwei Jahre gebaut. Sie erhĂ€lt keine öffentlichen Mittel. Und sie ist schon jetzt ein neuer Anziehungspunkt fĂŒr Kunstinteressierte: die TemporĂ€re Kunsthalle in Berlin mit einer AusstellungsflĂ€che von 600 qm.
Wer allerdings politische Entscheidungswege kennt, kann sich sogar gut vorstellen, dass „temporĂ€r“ in Berlin auch mehr als zwei Jahre bedeutet. Der Hauptstadt wĂŒrde es gut tun – der Kunst sowieso.

Nach etwas mehr als vier Monaten Bauzeit wurde die TemporĂ€re Kunsthalle am 29. Oktober 2008 mit einer Einzelausstellung von Candice Breitz feierlich eröffnet. Das von Prof. Adolf Krischanitz entworfene und geplante Bauwerk soll nach Aussagen der Betreiber fĂŒr die Dauer von zwei Jahren Schaufenster fĂŒr aktuellste Gegenwartskunst sein, die in Berlin entsteht und international Impulse setzt. Die TemporĂ€re Kunsthalle Berlin will darĂŒber hinaus ein Produktionsort sein, an dem neue Formate speziell fĂŒr diese Kunsthalle entwickelt und den Besuchern prĂ€sentiert werden. Ein umfangreiches Veranstaltungsprogramm und regelmĂ€ĂŸige Publikationen, die in Zusammenarbeit mit den KĂŒnstlern entstehen, sollen die Dynamik und den Laborcharakter der Kunsthalle als Kommunikationsraum betonen.

„Die temporĂ€re Kunsthalle am Schlossplatz in Berlin ist ein Pavillon mit kurzer Errichtungsdauer. Die nachhaltige WirkungsprĂ€senz mit Strahlkraft in den öffentlichen Raum wird durch die Bespielbarkeit mit Kunst auch nach Außen erreicht. Das GebĂ€ude wird dadurch zum Kunstobjekt. Die mĂ€chtige Hallenkonstruktion verbirgt den eigentlichen Ausstellungsraum von 30 x 20 x 10,5 m“, erlĂ€utert Prof. Adolf Krischanitz.

Die Halle hat eine GrundflĂ€che von 20 x 56,25 m und eine Höhe von 11 m. Über den Eingangsbereich gelangt der Besucher in ein Foyer mit Kasse, Buchladen und den flankierenden NebenrĂ€umen. Von dort erschließt sich der Ausstellungsraum. Im sĂŒdlichen GebĂ€udeabschnitt befindet sich das Restaurant.

Die Halle wurde als Holzkonstruktion mit FachwerktrĂ€gern geplant. Sie besteht aus ĂŒber 100 vorgefertigten Elementen aus Vollholz mit Faserzementplatten, die jeweils 2,50 m breit und 11 m lang sind. Sie wurden auf den umlaufenden Streifenfundamenten errichtet und montiert. Beginnend am sĂŒdlichen Ende, stellte man die drei RĂ€ume Restaurant, Ausstellungsraum und Foyer nacheinander fertig. Nach der Aufstellung der WĂ€nde folgte pro Bauabschnitt die stabilisierende Montage des Dachs. Erst abschließend wurde die Bodenplatte vor Ort aus Beton gegossen. Die AusstellungsflĂ€che im Inneren umfasst 600 qm. Genutzt wird aber auch die Außenfassade. Die kĂŒnstlerische Gestaltung kann als direkte Bemalung der Faserzementplatten oder als VerhĂŒllung durch bedruckbare Industriebanner erfolgen. Insgesamt steht hier eine FlĂ€che von knapp 1.700 qm zur VerfĂŒgung. Die erste Außenarbeit realisierte der Linzer KĂŒnstler Gerwald Rockenschaub, der die Fassade mit einem Motiv, das an zwei abstrahierte weiße Wolken auf strahlend blauem Grund erinnert, bemalen ließ.

Beheizt wird die Ausstellungshalle je nach Erfordernis der einzelnen RĂ€ume ĂŒber Luftheizung, Konvektoren und Strahlungsheizkörper.

Dank Sponsoring keine öffentlichen Mittel
Der Bau der TemporÀren Kunsthalle Berlin wurde durch die Startfinanzierung des MÀzens Dieter Rosenkranz und die Förderung der Stiftung Zukunft Berlin möglich. Da die Kunsthalle keine öffentlichen Mittel erhÀlt, benötigt sie privates Engagement aus Wirtschaft und Gesellschaft.
An dem Bau beteiligten sich Unternehmen und stellten kostenlos Bau- und Einrichtungsprodukte zur VerfĂŒgung. Dazu gehören unter anderem Dornbracht, Alu König Stahl, Delta TĂŒrsysteme, Eternit, FSB, KEIMFARBEN, Philips, SchĂŒco International, Villeroy & Boch Austria, Vitra, WIRUS, Zumtobel Licht und der italienische Fliesenhersteller MARAZZI.

Besucher genießen auf Marazzi-Fliesen
FĂŒr das Restaurant lieferte Marazzi die Fliesen. Das Besondere: Das Feinsteinzeug im Format 60 x 60 cm mit grafischen Dekoren nach EntwĂŒrfen des Architekten Prof. Krischanitz wurde im italienischen Werk in Sassuolo speziell fĂŒr dieses Projekt gefertigt. Die Fliesen aus der Serie SOHO in der Farbe Anthrazit sind dem Basaltstein nachgebildet. Durch die weichen OberflĂ€chen schafft das Feinsteinzeug eine warme und ruhige AtmosphĂ€re. „Wir waren sofort von der Idee begeistert, uns an der TemporĂ€ren Kunsthalle zu beteiligen“, erklĂ€rt Christoph Thaler, Vertriebsleiter Deutschland und ergĂ€nzt: „Insbesondere hat uns die Idee gefallen, eine individualisierte, mit Gravuren versehene Fliese auf der Basis der Serie SOHO zu produzieren. Aufgrund unserer flexiblen Fertigungstechnologie sind wir in der Lage, solche Anforderungen von Planern und Bauherren zeitnah umzusetzen.“

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