Stiftung Warentest kritisiert Ikea-Fertighäuser massiv

11. Mai 2010

Vor ein paar Wochen haben wir euch davon berichtet, dass man sich ab sofort nicht nur mit Ikea einrichten kann, sondern auch in ein komplettes Ikea-Fertighaus ziehen kann. Erste Projekte in dieser Richtung werden momentan nach und nach in Wiesbaden, Offenbach und Hofheim errichtet.

Grund genug für die Stiftung Warentest sich die Ikea-Häuser namens Boklok, was soviel wie „Wohn klug“ bedeutet, genauer anzusehen. Das Grundprinzip an sich ist ja nicht falsch: ein modernes Eigenheim nach den neuesten Energiestandards und das auch schon ab 199.000 Euro. Nur leider lassen die Tester an den Reihenhäusern kein gutes Haar.

Zunächst wurde die Bauweise unter die Lupe genommen. So seien einige Wände so konstruiert, dass man keinen Nagel oder eine Schraube einschlagen dĂĽrfe oder auch keine zusätzliche Steckdose installieren…

Aber vor allem der Bauvertrag fiel bei den Experten durch: So würden manche Klauseln den Kunden gravierend einschränken. Er müsse sich zum Beispiel dazu verpflichten für 15 Jahre lang bei einem vorgeschriebenen Energieanbieter zu bleiben und dürfe nicht zu einem günstigeren wechseln.

Ikea verlange zudem die komplette Schlussrate für den Bau auf einmal, auch wenn noch Arbeiten ausstehen würden. Die Baufirma behielte sich vor die Bauleistungen, die Pläne oder die Beschreibungen einfach so zu ändern. Die Haftung für Baumängel sei eingeschränkt und ein Fertigungstermin werde auch nicht garantiert.

Ikea zeigte sich zu Gesprächen mit der Stiftung Warentest bereit, könne die Kritik allerdings nicht nachvollziehen. Mal sehen, was hierbei herauskommt oder ob wir alle bald in einem unfertigen Haus wohnen, in dem man keine Bilder an den Wänden aufhängen kann, weil sonst die Konstruktion zusammenbricht… ;-)

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Malin Källman: Darwin-Design

6. Mai 2010

Bücherregal by verydesignerblockDiese Woche steht bei uns im Zeichen der kreativen Bücherregale aus dem hohen Norden ;-) : So sind wir beim Stöbern im Netz auf einen weiteren interessanten Entwurf gestoßen, bei dem vor allem die Inspiration der Designerin spannend ist.

Die 25-jährige Schwedin Malin Källman hat die Quelle ihrer Kreativität momentan nach eigenen Aussagen in der Evolutionstheorie von Darwin gefunden und in diesem Sinne auch gleich ein Bücherregal entworfen.

Wer schon immer mal die Krone der Schöpfung sein wollte und seinen mĂĽhsamen Weg dorthin ĂĽber Stufen voller BĂĽcher finden wollte, hat damit nun die Gelegenheit. Ziemlich praktisch fĂĽr Wohnungen mit Emporen oder auch Dachschrägen, wobei bei letzterem das Aufsteigen zur Krone an die Spitze der Schöpfung schwierig wird…

In unseren Augen eine nette Idee und vor allem unsere Eintrittskarte raus aus dem Dasein als Affe! :D Mehr Infos zur Designerin und ihrem Werk gibt’s übrigend hier

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Amy Hunting: Blockshelf – Ein Regal und viele Klötze

4. Mai 2010

Blockshelf by amyhuntingManch einem Hobbybastler wird es so gehen. Man hat mal wieder an den eigenen Möbeln herumgebastelt, oder an was auch immer ;-) , und am Ende bleiben viele kleine Holzstücke übrig. Die Designerin Amy Hunting hat eine ganz interessante Methode gefunden um diese wiederzuverwerten.

Und zwar hat sie einfach die Klötze zusammen mit ein paar Regalbrettern über Seile gezogen und fertig war das neue Bücherregal. So einfach, dass es schon fast wieder genial ist! Damit hat sie dann auch den zweiten Platz beim Green Furniture Award 2010 gemacht.

Das Regal kann man direkt auf ihrer Seite bestellen. Wer allerdings keine Lust hat, 500 Euro dafür zu bezahlen, kann ja auch mal selbst mit seinen übrigen Klötzen experimentieren. ;-)

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Mehrgenerationenhäuser sind wieder im Kommen

27. April 2010

Kinder by wiki, Arnold PlesseJahrhundertelang haben Familien auf diese Art und Weise unter einem Dach gelebt. Für die meisten war es selbstverständlich, dass man für die Großeltern sorgt, wenn es im Alter leider nicht mehr so geht, oder dass der Rest der Familie auf die Kinder aufpasst, wenn die Eltern arbeiten müssen. All dies hat sich in der Moderne etwas gelockert, manchmal positiv, häufig aber auch negativ.

Kein Wunder also, dass in den letzten Jahren immer mehr Menschen wieder über ein sogenanntes Generationenwohnen nachdenken. Jede Generation unterstützt hier die andere, man hat immer einen Ansprechpartner in seiner Nähe, die Kinder wachsen mit Menschen verschiedenen Alters auf, ist jemand krank, ist ebenfalls immer jemand da, usw. Generationenwohnen hat etliche Vorteile.

Bei aller Euphorie sollte man aber natĂĽrlich auch einige Dinge bedenken. Versteht sich die Familie untereinander so gut, dass langer Zusammenhalt garantiert ist? Was macht man, wenn es mal Streit gibt? Am besten sollte man schon vor dem Zusammenziehen feste Regeln ausmachen.

Natürlich sollte man darauf achten, dass jede Generation bzw. kleine Familie auch ihr eigenes abgeschlossenes Reich und jeder genug Privatsphäre hat. Die ältestes Generation sollte auf jeden Fall das Erdgeschoss beziehen, egal, wie fit sie noch sind, denn irgendwann kann der Zeitpunkt kommen, wo man für Barrierefreiheit sorgen muss. Hierbei sollte man auch an die finanziellen Mittel denken, die ein altersgerechter Ausbau mit sich bringen kann.

Hat man sich diesen Schritt gut überlegt und alles, so weit es geht, geklärt, steht einem Zusammenleben in einem Mehrgenerationenhaus nichts mehr im Wege.

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Achtung Gift beim FrĂĽhjahrsputz!

23. April 2010

Reiniger by piqs, ireneMillionen von Deutschen nutzen die schönen Tage nicht nur zum Faulenzen und GenieĂźen, sondern auch zum FrĂĽhjahrsputz. Einmal durch die ganze Wohnung fegen und sich vom lästigen Staub des Winters befreien. Und bei der Sonne sieht man diesen ja auch viel mehr… ;-)

Doch auch bei dieser eigentlich harmlosen Aktion sollte man natürlich auf bestimmte Dinge achten, nicht nur, dass man nicht von der Leiter fällt.

Verbraucherschützer warnen in diesen Tagen auch davor, Putzmitteln nicht zu vermischen, denn so kann es schnell zu unerwarteten chemischen Reaktionen kommen, die die Atemwege und die Haut angreifen. Hierbei reicht es schon giftige Dämpfe einzuatmen und es kann schnell zu Verätzungen kommen.

Niemals zum Beispiel chlorhalteigen Reiniger mit Essig- oder Zitronensäure mischen, wir sagen nur Klo putzen! Hierdurch entstehen beispielsweise giftige Chlorgase.

Beim Wohnungs- oder Hausputz daher lieber zu nicht-chemischen Reinigern greifen, das schont Mensch und Umwelt. Am besten sind natĂĽrlich Bio-Reiniger.

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