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Archiv für die Kategorie ‘Sicherheit’

Streu- und RĂ€umpflicht: Wer muss wann im Winter ran?

12. Dezember 2011
cc by geograph/ P Flannagan

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Eigentlich gilt die allgemeine Streu- und RĂ€umpflicht seit Jahren, doch irgendwie gibt es in jedem Jahr aufs Neue in einigen Gemeinden Streitereien und Verwirrungen, daher an dieser Stelle ein kleiner Überblick ĂŒber die Pflichten von Hausbesitzern.

GrundsĂ€tzlich muss man im Winter tĂ€glich von 7 bis 20 Uhr dafĂŒr sorgen, dass vor dem Haus und im Eingangsbereich gerĂ€umt ist. Dazu zĂ€hlen auch die wichtigsten Wege beispielsweise zu den MĂŒlltonnen. An Sonn- und Feiertagen kann man jedoch auch etwas spĂ€ter beginnen, meist gegen 9 Uhr. Wie genau dies im einzelnen geregelt ist, bestimmen die StĂ€dte und Gemeinden.

Vor Haus und Eingang sollte laut dem Deutschen Mieterbund ungefĂ€hr 1,20 bis 1,50 Meter breit der Schnee entfernt werden. Bei Wegen zu ParkplĂ€tzen oder MĂŒlltonnen reiche ein schmaler Streifen von gut 50 Zentimetern aus. Streuen sei grundsĂ€tzlich wichtiger als Fegen. Schneit es stark, mĂŒssen die ZustĂ€ndigen mehrmals am Tag ran.

Eigentlich sind die Hausbesitzer dafĂŒr verantwortlich. In MietshĂ€usern kann diese Pflicht jedoch auch durch den Mietvertrag auf die Mieter abgewĂ€lzt werden, wobei der Vermieter meist immer noch haftet. Kosten fĂŒr einen Hausmeister oder einen RĂ€umdienst darf der Vermieter den Mietern im Rahmen der Betriebskosten anrechnen. Wer mit RĂ€umen dran ist, aber nicht kann, sollte dafĂŒr sorgen, dass Ersatz oder eine entsprechende Lösung gefunden wird.

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Ein Feuerlöscher fĂŒr den privaten Haushalt

25. November 2011
cc by flickr/ fmohr

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Besonders zu Weihnachten kommt es durch unbeaufsichtigte Kerzen oder Ähnliches in Deutschland immer wieder zu BrĂ€nden. Bis die Feuerwehr eintrifft, kann jedoch wertvolle Zeit vergehen. Daher sollte jeder private Haushalt ĂŒber die Anschaffung eines Feuerlöschers nachdenken.

Die Kosten fĂŒr einen Feuerlöscher liegen je nach Art und GrĂ¶ĂŸe zwischen 20 und 60 Euro. Es handelt sich also um keine große Investition, doch diese kann im Ernstfall sogar Leben retten. Die meisten Experten raten dazu, dass sich ein Privathaushalt fĂŒr einen sogenannten ABC-Löscher entscheidet, denn dieser löscht sowohl FettbrĂ€nde als auch Kunststoff- oder ElektrobrĂ€nde.

Bei der Aufbewahrung ist ein fester Sitz in der Halterung wichtig, jedoch sollte er natĂŒrlich auch schnell griffbereit sein. Im Vorfeld empfiehlt es sich, sich genau mit der Bedienung vertraut zu machen. Wer dies ĂŒben möchte kann dies in Workshops tun, die beispielsweise der TÜV Rheinland bundesweit anbietet.

UngefĂ€hr alle zwei Jahre sollte ein Feuerlöscher ĂŒberprĂŒft werden. Dabei helfen einem die Wartungsfirmen oder auch der Hersteller. Eine Anschaffung, die natĂŒrlich freiwillig ist, aber durchaus Sinn macht.

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Hausratversicherung fĂŒr die Möbel und Designobjekte

9. Oktober 2011

cc by flickr/ rogue-designs

Jeder hat in seiner Wohnung Möbel stehen und sich zwischendurch eventuell auch Designobjekte geleistet. Da man ja nicht möchte, dass diese zerstört werden, passt man genau darauf auf. Aber manchmal kann man es doch nicht verhindern, dass die Möbel verbrennen, durch Leitungswasser beschÀdigt oder sogar gestohlen werden.
Die Möbel sind dann zwar nicht mehr zu gebrauchen, aber man bekommen dann wenigstens Geld von der Versicherung um sich neue Möbel kaufen zu können. DafĂŒr ist eine Hausratversicherung nötig.
Die Hausratversicherung ersetzt SchÀden, die durch Leitungswasser, Feuer, Einbruchdiebstahl oder Sturm und Hagel geschehen sind.

Bei LeitungswasserschĂ€den ist meistens ein Rohr beschĂ€digt worden, aus dem Wasser austritt und dann die Möbel aufquollen lĂ€sst. Im Winter kann es auch mal passieren, dass durch Frost ein Rohr platzt und dann irgendwann Wasser austritt. Die Voraussetzung fĂŒr ein Leitungswasserschaden ist, dass ein Rohr oder eine Installation der Wasserversorgung gebrochen ist und dadurch Wasser bestimmungswidrig austritt. Ausgeschlossen hierbei ist zum Beispiel Plansch- oder Reinigungswasser. Wenn Wasser aus dem Wasserbett austritt, dann ist dies dem Leitungswasser gleich zusetzen.

Bei SchĂ€den durch Brand, Blitzschlag, Explosion, Implosion oder Anprall eines Luftfahrzeuges leistet die Hausratversicherung ebenso. Hierbei muss der Brandbegriff erfĂŒllt sein. Denn Brand ist ein Feuer, das an einem entsprechenden Punkt entflammt wird und diesen dann eventuell verlĂ€sst und sich dann aus eigener Kraft ausbreitet.

Bei SchÀden durch Einbruchdiebstahl, Vandalismus nach einem Einbruch oder Raub leistet der Versicherer auch, wenn versicherte Sachen durch solche Taten abhandenkommen, zerstört oder beschÀdigt werden.
HierfĂŒr mĂŒssen natĂŒrlich die Voraussetzungen fĂŒr die jeweiligen Ursachen vorhanden sein.
Bei SchĂ€den durch Sturm wird nur geleistet ab einer WindstĂ€rke 8 und bei GebĂ€udegebundenheit. Das heißt, die Möbel sollten auf der Terrasse, die direkt an das GebĂ€ude gebunden ist, stehen, wĂ€hrend der Schaden eintritt. Bei Hagel mĂŒssen diese Voraussetzungen nicht bestehen. Eindringen von Niederschlag ins GebĂ€ude ist jedoch ausgeschlossen.

Wichtig ist, sich vor Abschluss einer Versicherung genau ĂŒber die Angebote zu informieren, zum Beispiel mit einem Online-Versicherungsvergleich fĂŒr Hausratversicherungen. Dieser ist kostenlos und bietet einen praktischen Überblick ĂŒber die vorhandenen Angebote and Leistungen der einzenen Versicherer.

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SchlĂŒsseldienst: Wichtige Tipps fĂŒr den Ernstfall

28. September 2011
cc by flickr/ alancleaver_2000

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So manch einem ist dies wohl schon einmal passiert: Man verlĂ€sst die Wohnung oder das Haus und vergisst leider den SchlĂŒssel einzustecken. In solch einem Fall muss der SchlĂŒsselnotdienst her. Bekanntermaßen kann dies je nach Fall und Firma ganz schön teuer werden. Um solch böse Überraschungen zu vermeiden, gibt die Verbraucherzentrale Brandenburg ein paar Tipps fĂŒr den Notfall.

Am besten ist es, wenn man sich an einem ruhigen Nachmittag schon einmal einen SchlĂŒsseldienst ganz in der NĂ€he heraussucht und dessen Nummer in seinem Handy einspeichert. So kann man bereits vorsorgen und fĂŒr den Ernstfall nach guten Angeboten suchen. Auch hohe Preise durch lange Anfahrtswege erspart man sich so.

Ist die TĂŒr nur ins Schloss gefallen, sollte der Preis laut den VerbraucherschĂŒtzern nicht ĂŒber 100 Euro betragen, auch an Sonn- oder Feiertagen, denn eine nicht abgeschlossene TĂŒr ließe sich von einem Fachmann sehr leicht öffnen. GrundsĂ€tzlich empfiehlt es sich, den Preis noch vor dem Öffnen der TĂŒr und der Reparatur auszuhandeln.

Kommt einem der Preis zu hoch vor, sollte man zunĂ€chst eine Anzahlung machen und dann in aller Ruhe Zeit- und Kostenaufwand prĂŒfen, bevor man den Rest zahlt. Ist das Schloss noch einigermaßen funktionsfĂ€hig, aber der Monteur rĂ€t einem, ein neues Schloss einbauen zu lassen, muss auch dies nicht sofort entschieden werden. Lieber wartet man damit noch einen Tag und vergleicht Angebote.

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HĂ€lfte aller Deutschen schließt die TĂŒr ab

22. Juni 2011
cc by flickr/ ABUS Security Tech Germany

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In so manchen Teilen Deutschlands haben die EinbrĂŒche in HĂ€user und Wohnungen in den letzten Jahren zugenommen. Daher investieren immer mehr in Sicherheitstechnik und gute Schlösser. Doch leider gehen immer noch einige Deutsche zu leichtsinnig mit dem Thema Sicherheit um, wie auch eine reprĂ€sentative Studie von immowelt.de belegt.

Nur 55% aller Deutschen sperren demnach routinemĂ€ĂŸig, wenn sie die eigenen vier WĂ€nde verlassen die Haus- oder WohnungstĂŒr zu. 13% schließen nur dann zu, wenn sie fĂŒr lĂ€ngere Zeit das Haus verlassen und 7% der Befragten gaben an, niemals abzuschließen.

Dies scheint sich auch nach dem Alter zu richten: Die 18- bis 29-JĂ€hrigen gingen am sorglosesten mit dem Thema Abschließen um: 13% von ihnen ziehen nur die TĂŒr ins Schloss, wohingegen bei den Über-60-JĂ€hrigen 67% immer beim Verlassen der Hauses absperren.

25% der Deutschen sperren jedoch auch dann gerne ab, wenn sie zuhause sind. Die Angst vor EinbrĂŒchen, wenn man selbst da ist, ist in den MillionenstĂ€dten besonders groß: Hier verriegeln die TĂŒr 36%, auch wenn sie anwesend sind.

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