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Archiv für die Kategorie ‘Nachbarn’

LĂ€rm bei den Nachbarn: Vermieter in der Pflicht

1. Februar 2012
cc by flickr/ lilli2de

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Besonders in GroßstĂ€dten können einige ein Lied ĂŒber laute Nachbarn singen. Was passiert jedoch, wenn der LĂ€rm fortwĂ€hrend vom NachbargrundstĂŒck und nicht aus dem eigenen Haus kommt? Auch hier haben Mieter das Recht die Miete zu mindern, denn der Vermieter ist in der Pflicht. Dies geht aus einem Urteil des Amtsgerichts Berlin-Wedding hervor.

In dem konkreten Fall war die Lage, als die Mieter in ihre Wohnungen einzogen, noch ruhig. Doch dann kam das benachbarte Hostel auf die Idee, einen Stromgenerator in den angrenzenden Innenhof zu stellen. Dieser tönte auch nachts noch in einer LautstÀrke, der mit dem GerÀusch eines laufenden LKW-Motors vergleichbar war.

Die Mieter in dem Haus neben dem Hostel verlangten daraufhin von ihrem Vermieter zu handeln, doch dieser unternahm zunĂ€chst nichts. Die Mieter wehrten sich weiter und der Fall landete vor Gericht. Die Richter sahen hier durchaus den Vermieter in der Pflicht. Zudem hĂ€tten Mieter in solch einem Fall das Recht die Miete fĂŒr die Dauer des LĂ€rms um 20 Prozent zu mindern. Der LĂ€rm auf dem NachbargrundstĂŒck versetze auch alle umliegenden Wohnungen nicht mehr in ihren vertragsgemĂ€ĂŸen Zustand. Der Vermieter könne daher von seinem gesetzlichen Abwehrrecht Gebrauch machen.

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Wohnen wie Spock und mit Dr House als Nachbar

16. November 2011
cc by flickr/ Loren Javier

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Fast alle Deutschen haben Serien, die sie jede Woche gucken. So kam das Onlineportal Immonet auf die Idee seine User zum einen zu fragen, in welches Serien-Zuhause sie gerne einziehen wĂŒrden und welchen Serienhelden sie zum anderen gerne als Nachbar hĂ€tten.

Siehe da, die Mehrheit der Befragten (32,8 Prozent) wĂŒrde am liebsten wie Captain Kirk oder Spock in Raumschiff Enterprise wohnen. Die GrĂŒnde dafĂŒr liegen auf der Hand, schließlich ist die Zukunftsvision mit einigen Annehmlichkeiten und Abenteuern verbunden. Auf das angenehme Wohnambiente wollen hingegen 32,4 Prozent verzichten, denn sie wĂŒrden gerne in dem Dorf von Asterix und Obelix leben. Über ein Viertel nannte das Zuhause der Simpsons als Traum-Wohnziel.

Auf die Frage hin, welche Serienfiguren man sich als Nachbarn wĂŒnschen wĂŒrde, entschieden sich 25,7 Prozent fĂŒr die Desperate Housewives. Ähnlich spannend und ziemlich zickig dĂŒrfte es auch als Nachbar von Dr House werden, denn fĂŒr ihn entschieden sich sogar noch mehr, nĂ€mlich 27,3 Prozent. Den Außerirdischen Alf wollen 25 Prozent nebenan wohnen haben und 21,8 Prozent Spongebob. Na dann… ;-)

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Deutsche Nachbarn streiten selten ĂŒber LĂ€rm

4. November 2011
cc by flickr/ lisaclarke

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In den meisten MietshÀusern ist es eigentlich ganz normal, dass man das eine oder andere GerÀusch vom Nachbarn hört. Das lÀsst sich eben nicht vermeiden und so bleibt die Mehrheit der deutschen cool, wenn es um das Thema LÀrm geht. Dies zeigt eine reprÀsentative Umfrage des Onlineportals Immobilienscout24.

73 Prozent der Befragten gaben dabei an, dass sie keine Probleme aufgrund von LĂ€rm mit ihren Nachbarn hĂ€tten. Nur fĂŒnf Prozent sagten, dass dies schon einmal zu Streit gefĂŒhrt hat und ebenso viele mĂŒssen sich offenbar regelmĂ€ĂŸig deswegen Auseinandersetzungen stellen. Erstaunlich ist, dass verhĂ€ltnismĂ€ĂŸig wenige bei LĂ€rm direkt das GesprĂ€ch mit dem Nachbarn suchen. Nur 39 Prozent klingeln und bitten um Ruhe. 20 Prozent unternehmen gar nichts, 12 Prozent hĂ€mmern an die Wand oder schreien zurĂŒck und 10 Prozent rufen die Polizei.

Und welche Art von LĂ€rm stört die Deutschen am meisten? Die meisten Befragten (44 Prozent) zeigten sich von HĂ€mmern oder Bohren in der Nachbarwohnung genervt. Laute Musik landet mit 33 Prozent auf dem zweiten Platz, gefolgt von lautstarkem Streit oder Getrampel (jeweils 30 Prozent). Kindergeschrei halten nur 18 Prozent fĂŒr störend.

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Windkraftanlagen: LĂ€rm-Grenzwerte beachten

27. Juli 2011
cc by flickr/ richardmasoner

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Das Thema erneuerbare Energien hat endlich Einzug in das allgemeine Bewusstsein gehalten. Immer mehr Leute entscheiden sich fĂŒr alternative Energieerzeuger wie Solaranlagen, Biogasanlagen oder eigene Windkraftanlagen. WĂ€hrend die anderen meist in der Nachbarschaft gerne gesehen werden, stoßen Letztere noch hier und da auf Ablehnung.

Der Grund dafĂŒr ist, dass Windkraftanlagen GerĂ€usche machen können und das so manch einen Nachbarn offenbar stört. Nach einem aktuellen Urteil des Verwaltungsgerichts Darmstadt mĂŒssen diese den LĂ€rm durch die Anlagen jedoch hinnehmen, solange dieser die gesetzlichen Grenzwerte nicht ĂŒbersteigt.

Damit lehnten die Richter einen Eilantrag zweier KlĂ€ger ab, die den LĂ€rm einer Windkraftanlage in der Nachbarschaft fĂŒr gesundheitsschĂ€dlich hielten. Die LautstĂ€rke hielt sich jedoch genau an die MaßstĂ€be des Immissionsschutzrechts. Somit erklĂ€rten die Richter mögliche „individuelle Befindlichkeiten“ der Betroffenen fĂŒr nicht relevant. Vor dem Bau einer Windkraftanlage sollte man sich also in Sachen LĂ€rm informieren und nach Möglichkeit mit den Nachbarn einigen.

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Nachbarschaftsstreit: LĂ€rm als Hauptgrund

30. Mai 2011
cc by flickr/ twicepix

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Die meisten von uns haben sich garantiert schon einmal ĂŒber ihre lauten Nachbarn aufgeregt. Sei es nur, dass er oder sie unbedingt an einem eigentlich friedlichen Sonntag bohren oder saugen muss oder einfach immer wieder die Musik zu laut aufgedreht wird. Eine Umfrage der GfK Marktforschung im Auftrag der „Apotheken Umschau“ zeigt, dass LĂ€rm tatsĂ€chlich die hĂ€ufigste Ursache fĂŒr Nachbarschaftsstreit ist.

14 Prozent haben sich schon einmal mit ihren Nachbarn aufgrund von lauter Musik oder einem zu lauten Fernseher angelegt. 9 Prozent Ă€rgern sich regelmĂ€ĂŸig ĂŒber unerledigte Gemeinschaftsaufgaben wie SchneerĂ€umen und fĂŒr 8 Prozent waren die Handwerksarbeiten des Nachbarn Stein des Anstoßes.

So manch einer wĂŒnscht sich jedoch ein besseres VerhĂ€ltnis. 14 Prozent sagten, dass sie mit ihren Nachbarn nicht mehr streiten wollen. Folgen haben die Streitigkeiten ĂŒbrigens jedoch nur selten. Lediglich 4 Prozent sind schon einmal aufgrund eines Nachbarschaftsstreits umgezogen und nur 2 Prozent gingen vor Gericht.

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