Wurden vor ein paar Jahren noch HĂ€user, in denen sich Heizung, Licht und Co. von einer zentralen Steuerkonsole aus regeln lassen, noch als absolute Zukunftsmusik gewertet, verbreitet sich dieses Prinzip heutzutage rasend schnell. Immer mehr Leute setzen auf das sogenannte Smart Home.
Dabei werden alle wichtigen Elemente des Haushalts ĂŒber Smartphone oder Tablet Computer gesteuert, egal, wo man sich gerade aufhĂ€lt. Musste man frĂŒher noch entsprechende Leitungen fĂŒr ein System verlegen lassen, ist dies dank den drahtlos Netzwerken auch nicht mehr nötig. Kunden mĂŒssen nur noch in entsprechende EndgerĂ€te investieren.
Dann lĂ€sst sich zum Beispiel die Heizung automatisch regeln. So schaltet sie sich zum Beispiel von selbst ab, wenn genug Sonnenlicht ĂŒber den Sensor gemessen wird. Intelligente Systeme spielen in allen Bereichen von Licht bis hin zu Sicherheitstechnik eine immer entscheidendere Rolle. So lĂ€sst sich auch eine Menge Energie durch sie sparen.
Nicht zuletzt könnten solche Geschichten, wie sie vor kurzem ein Australier erlebte, bald zu unserem Alltag gehören: Er selbst war gut 15 Flugstunden von Sydney entfernt im Urlaub. Ăber eine entsprechende Video-Funktion in seinem Smartphone ĂŒberprĂŒfte er regelmĂ€Ăig sein Haus. Bei einer Kontrolle sah er einen Einbrecher in seinen vier WĂ€nden und rief vom Urlaub aus die Polizei, die den Einbrecher schnappte.
Wohl jeder möchte im Alter solange es geht in den eigenen vier WĂ€nden wohnen. Da unsere Gesellschaft immer Ă€lter wird, wird das Thema altersgerechtes Wohnen in den kommenden Jahren immer zentraler werden. Aktuell schĂ€tzen Experten, dass sich bis zum Jahr 2050 die Altersgruppe der Ăber-80-JĂ€hrigen im Vergleich zu heute verdreifachen wird.
Laut dem Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen werden kurzfristig 2,5 Millionen altersgerechte Wohnungen gebraucht. Daher raten die Experten dazu, so frĂŒh wie möglich an die wichtigsten UmbaumaĂnahmen zu denken und nicht erst, wenn es zu spĂ€t ist. Dies ist alleine schon wichtig, da solche Umbauten meist eine Stange Geld kosten. Das Thema Barrierefreiheit spielt dabei eine entscheidende Rolle. Die Dusche sollte ebenerdig sein, Stolperfallen und Ăhnliches mĂŒssen beseitigt werden, damit man mit Rollstuhl oder Gehhilfe keine Schwierigkeiten bekommt und Treppen sollten auf beiden Seiten ein GelĂ€nder beklommen oder gleich einen Treppenlift.
An Steckdosen muss man genauso gut hinkommen wie an Geschirr in SchrĂ€nken oder Ăhnliches. Nur um ein paar Punkte zu nennen. Bei den Umbauten kann man natĂŒrlich auch einiges falsch machen. Gut ist es, wenn man sich hier vor Ort von einem Experten beraten lĂ€sst. Zur eigenen Information gibt es BroschĂŒren wie zum Beispiel âBarrierefrei Bauen und Wohnenâ des Bundesverbands Gesundheitsinformation und Verbraucherschutz.
Wer als Hausbesitzer sich eine Solaranlage zulegen möchte, sollte sich ĂŒberlegen, ob er dies nicht gleich mit nötigen Sanierungsarbeiten verbindet. Dazu rĂ€t die Deutsche Energie-Agentur dena. Durch solch eine kluge Bauplanung könne man Geld, Aufwand und Zeit sparen.
Muss zum Beispiel bald das Dach neu eingedeckt werden, können hier die Solarkollektoren gleich mit montiert werden. Oder man entscheidet sich fĂŒr dachintegrierte Kollektoren. Hierbei spart man an den entsprechenden Stellen die Ziegel.
Steht die Modernisierung der Heizung bald an, bietet sich die Installation einer SolarwĂ€rmeanlage an. Dies lohnt sich meist schon, wenn die Heizung Ă€lter als 15 Jahre ist. Die SolarwĂ€rmeanlagen können auĂerdem mit modernen Heizungsanlagen kombiniert werden.
Also, am besten so viele BaumaĂnahmen wie möglich in Kombination erledigen lassen.
Der Winter scheint noch weit, doch schon bald werden die Heizkosten wieder spĂŒrbar ins Bewusstsein treten. Es sei denn, man investiert rechtzeitig an der richtigen Stelle, denn der Anschaffungswert neuer Fenster ist geringer als der Betrag, der im Laufe der Jahre fĂŒr höhere Heizkosten zu Buche schlĂ€gt. Wie sich die neuen Fenster rechnen, wie man Förderungen fĂŒr sich nutzt und die richtigen Modelle fĂŒr sich findet, das zeigt die Website von rekord.
Sommerlich gestimmten Immobilienbesitzern und Renovierern sei versichert, dass ein Fenstertausch in der Regel viel weniger Aufwand bedeutet, als man glaubt. Es fĂ€llt kaum Schmutz an und es sind keine Maurerarbeiten notwendig. Innerhalb von ein bis zwei Tagen können die Fenster eines Einfamilienhauses getauscht werden. Doch vorher wollen Marken-QualitĂ€ten verglichen, die Auswahl eingegrenzt, die zukĂŒnftige Farbe und Form bestimmt werden. Auf der Website von rekord-fenster kann man sich dafĂŒr im “Ideenfinder” von einer Vielzahl realisierter Bauvorhaben inspirieren lassen. Und es gibt aktuelle Informationen zu Fördermöglichkeiten.
Fenster-Förderung steht allen Bauherren und Renovierern zu
“Ein Fensterwechsel lohnt sich auf jeden Fall”, sagt Stephan Golde, Fensterexperte und GeschĂ€ftsfĂŒhrer von rekord-fenster+tĂŒren in DĂ€geling bei Itzehoe. “Und die Altbau-Sanierung wird ĂŒppig wie nie zuvor gefördert, aufgrund des Konjunkturpaketes stehen ĂŒber die kfw-Bankengruppe fĂŒr 2009/2010 50 Milliarden Euro zur VerfĂŒgung. Vielen Hausbesitzern ist dies nicht bekannt und sie verpassen die Chance”. Zudem können Mieter oder selbstnutzende EigentĂŒmer Instandhaltungs- und Modernisierungsarbeiten steuerlich geltend machen. So lassen sich beim steuerlichen Absetzen der Handwerksleistungen auf Antrag bis zu 1.200 Euro sparen. Ein vorgezogener Fensterwechsel rechnet sich, meist sind die Kosteneinsparungen auf der Energieseite gröĂer als die Zinsbelastung. Informationen erhalten Interessierte bei der kfw oder direkt bei ihrer Hausbank.
Das morgendliche Duschen könnte schon bald zu einer unserer LieblingsbeschÀftigungen werden. Jedenfalls, wenn es nach den Herstellern geht, denn diese sind momentan gewaltig am planen wie man das normale Duscherlebnis aufbessern könnte. Fest steht, unsere normalen Duschen bekommen ein Technik-Update.
All diese kleinen Spielereien sind aber noch nicht genug, hinzu kommt natĂŒrlich auch noch ein MP3-Player, den man direkt in der Dusche steuern kann oder eine Fernbedienung, mit der man das Wasser schon einmal aus einem anderen Raum andrehen kann.
GĂŒnstige Rundum-Pakete in diese Richtung soll man ab nĂ€chstem Jahr bereits ab 1.200 US-Dollar in den USA kaufen können. Angeblich sollen diese Systeme auch noch so leicht zu installieren sein, dass man keine extra BaumaĂnahmen braucht. Wie singt Farin Urlaub nochmal? “Und ich schlafe in der Dusch, weil die Dusche zu mir hĂ€lt. Sie ist der einzige Freund, den ich noch habe auf der Welt…”