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Archiv für die Kategorie ‘Möbel’

Das Sofa der Zukunft? Do-Lo-Rez von Ron Arad

13. August 2010

Do-Lo-Rez by luxistDas Sofa Do-Lo-Rez des Designers Ron Arad, das wir hier bei ambientedirect gefunden haben, kann man mit Fug und Recht als echten Hingucker bezeichnen. Es ist nicht nur stylish, sondern sieht zudem noch ziemlich bequem aus.

Ron Arad ist ein Designer der gerne an die Grenzen des alltĂ€glichen geht oder diese ĂŒberschreitet. So sind seine EntwĂŒrfe bei aller OriginalitĂ€t meist noch alltagstauglich. So wĂŒrde auch Do-Lo-Rez sich in vielen Wohnungen gut machen.

Die einzelnen Polsterteile werden durch Stahlstifte in ein Podest eingehÀngt, so dass man annehmen kann, dass sie in ihrer Reihenfolge verÀndert werden können. (Genaueres haben wir dazu leider nicht gefunden, wÀre aber interessant zu erfahren ;-) )

Da es sich um ein Designersofa handelt, ist es leider nicht ganz billig: 7.569 Euro muss man fĂŒr das gute StĂŒck hinblĂ€ttern.

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Nook von Patrick Frey – Ich falte mir einen Hocker

12. August 2010

Nook by flickrNa, wenn das nicht mal alle Origami-KĂŒnstler der Welt neidisch machen wird, denn diesen Sessel faltet man wirklich einfach aus einem StĂŒck Kunststoff. Dieser einzigartige Entwurf des Designers Patrick Frey ist zu Recht preisgekrönt und hört auf den Namen „Nook“.

Gar nicht schlecht, denn auf diese Art und Weise werden alle bisherigen Platzprobleme, die man mit Möbeln hatte gelöst. Ungefaltet ist Nook einfach eine flache Kunststoffscheibe, die man leicht transportieren oder zuhause und im BĂŒro verstecken kann.

Zusammengefaltet wird aus ihm ein echtes Designobjekt, das auffĂ€llt. Übrigens kann man Nook auch draußen verwenden, denn das Material ist outdoortauglich. Wir wollen mehr von solchen Möbeln! ;-)

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Das ist der Ikea Katalog fĂŒr 2011 und der passende Spot

5. August 2010

So manch ein Ikea-Fan wird sich vielleicht jetzt schon fragen, was die schwedische Möbelhauskette uns im nĂ€chsten Jahr so beschert bzw. mit welchen Wohntrends wir 2011 konfrontiert werden. Davon kann man sich ab jetzt selbst einen Überblick verschaffen, denn auf der Seite von Ikea USA kann man schon jetzt einen Blick in den Ikea Katalog 2011 werfen.

„Hooray for the everyday“ lautet das Motto der großen Kampagne im nĂ€chsten Jahr und natĂŒrlich prĂ€sentieren wir euch auch wieder unter dem Beitrag den passenden Spot.

Wir mĂŒssen sagen, die Möbel, die uns nĂ€chstes Jahr erwarten, sind natĂŒrlich mal wieder typisch Ikea, aber irgendwie auch ein bisschen besser als die in diesem Jahr, aber ĂŒber Geschmack lĂ€sst sich ja bekanntlich streiten. Die Aufmachung hat sich jedoch auf jeden Fall verbessert.

So, und nun könnt ihr euch also jetzt schon mental auf die Wohntrends 2011 einstellen und alle Ikea-Hacker haben auch die Möglichkeit schon jetzt Ideen zu sammeln… ;-)

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Das sollte man beim Kauf einer HĂ€ngematte beachten

15. Juli 2010

HĂ€ngematte by flickr, mank0702Ach ja, bei diesen Temperaturen gibt es doch nichts Schöneres als sich und seine Seele einfach mal gemĂŒtlich in einer HĂ€ngematte baumeln zu lassen, dazu ein paar kĂŒhle Drinks… Wir verraten heute, was man beim Kauf der perfekten HĂ€ngematte beachten sollte.

HĂ€ngematten gibt es in allen GrĂ¶ĂŸen, von der Single-Variante bis hin zum XL-Modell fĂŒr PĂ€rchen. Am Material selbst sollte man auf keinen Fall sparen. WiderstandsfĂ€hig und leicht zu pflegen sollte es sein, denn schlechte Materialien neigen dazu schnell durchzuhĂ€ngen oder auszuleiern. Kunstfasern sind leichter zu reinigen als Baumwolle oder Leinen.

Die AufhÀngung ist besonders wichtig. Von Modellen aus Kunststoff ist abzuraten, da diese selten stabil sind. Besser ist eine AufhÀngung aus Holz oder Metall. Auf das maximale Belastungsgewicht sollte man unbedingt achten!

Will man die HĂ€ngematte zwischen zwei WĂ€nden befestigen, sollte man sich im Baumarkt von einem Fachmann beraten lassen und sich das entsprechende Zubehör fĂŒr die unterschiedlichen Wandtypen holen.

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Designermöbel Klassiker

1. Juli 2010
Eames Stuhl

Eames Stuhl

Dass Designermöbel oft mehr sind als ein einfaches MöbelstĂŒck, vielmehr ein modisches Statement, das exzellenten Einrichtungsgeschmack beweist, ist hinlĂ€nglich bekannt.

Die Möbel von Charles Eames, einem der bekanntesten Möbeldesigner ĂŒberhaupt, legen den Schwerpunkt auf funktionelle Eleganz. Obwohl im Nachkriegsamerika Baumaterial knapp war, konnte Eames doch, unter anderem im Auftrag der Bundesregierung, innovative und hochwertige Möbel schaffen.

Der Gewinner des Wettbewerbs “Organic Design in Home Furnishings” wurde im Jahr 1940 Leiter der Kunstakademie fĂŒr Industriedesign, wo er seine spĂ€tere Frau Ray Kaiser kennenlernte.

DarĂŒber hinaus war Eames der erse Designer, der Dampf zum Formen von Schichtholz einsetzte, die daraus entstandenen MöbelentwĂŒrfe ordnete er seiner “Plywood Group” zu. SpĂ€ter wandte er sich der Arbeit mit Materialien wie Fiberglas und Aluminium zu.
Das grĂ¶ĂŸte, herausragendste Produkt, das bis heute AktualitĂ€t zeigt, ist der Lounge Chair. Gemeinsam mit seiner Frau Ray interpretierte er den bekannten Clubsessel völlig neu, und schuf, durch den Einsatz von drei ineinander liegenden Schichtholzschalen, ein neuartiges und entspannendes SitzgefĂŒhl.

Optimale Federkraft wurde durch den Einsatz von Hartgummischeiben erzielt, den von ihm so genannten “Shockmounts”. Die selbe Technik wurde auch in den Armlehnen eingesetzt und das Sitzpolster mit Daunen gefĂŒllt, wodurch der Lunge Chair flexibel und anpassungsfĂ€hig wurde. Das aus Aludruckguss bestehende Fußteil war dreh- und somit höhenverstellbar, der dazugehörige Ottomane konnte als Fußhocker verwendet werden. Charles Eames’ ursprĂŒngliche Fassung des Stuhls, den er seit 1956 aus Palisander fertigte, wurde in den 80er Jahren kurzfristig durch Kirschholz ersetzt, da dieser Zeiten ein Einfuhrverbot fĂŒr Tropenhölzer den Zugang zu Palisander unmöglich machte. Mittlerweile ist der Lounge Chair wieder aus Palisander erhĂ€ltlich und der Möbelvertrieb Herman Miller, fĂŒr den Eames den Lounge Chair entwickelte, stellt diesen noch immer auf dieselbe Weise her.

WĂ€hrend seiner Arbeit an Sofas und bequemen StĂŒhlen fĂŒhrte Eames die LĂ€ngsnĂ€hte des Bezugsstoffes an der Sitzkante ein, was ein Durchsitzen der Möbel verlangsamte und so die Langlebigkeit seiner Möbel erhöhte.

DarĂŒberhinaus stellte er “Softpads” her, die zusĂ€tzlich als Polsterkissen erworben und fĂŒr Konferenz-, BĂŒro- und LoungestĂŒhle verwendet werden konnten. Charles Eames gilt in den USA bis heute als maßgeblicher Entwickler von Sitzmöbeln, obwohl er 1978 im Alter von 71 Jahren verstarb.

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