Immer mehr Menschen zieht es in die StĂ€dte und die Anzahl der Single-Haushalte wĂ€chst dort immer weiter. In vielen dieser Wohnungen herrscht akuter Platzmangel und es wird hĂ€ufiger umgezogen. Hinzu kommt auch noch, dass sich immer mehr Leute schneller neu einrichten, da die Industrie in immer kĂŒrzeren AbstĂ€nden neue Trends kreiert. So war eine Tendenz auf der Möbelmesse IMM cologne allgegenwĂ€rtig: Flexibel mĂŒssen die Möbel der Zukunft sein.
Das bedeutet zum einen, dass die StĂŒcke möglichst schnell und leicht auf- und abbaubar sein mĂŒssen. Zusammengelegt nehmen sie im Idealfall möglichst wenig Platz weg und sind dabei noch leicht zu transportieren. So sah man auf der Möbelmesse zum Beispiel einen Sessel, der sich kinderleicht aus nur einem einzigen StĂŒck zusammenfalten lassen konnte. Zudem kehren Schrankkoffer als Ersatz fĂŒr den Kleiderschrank zurĂŒck.
Die FlexibilitĂ€t gilt jedoch auch fĂŒr die eigenen vier WĂ€nde selbst. Beliebt sind MöbelstĂŒcke, die man bei Nicht-Gebrauch einfach und schnell möglichst unsichtbar verstauen kann. StĂŒhle sollten so klappbar sein, dass sie verschwinden und dabei wenig Platz wegnehmen. Gerne werden sie auch aufgehĂ€ngt. Allround-Möbel, die man flexibel in allen RĂ€umen je nach Bedarf einsetzen kann, sind ebenso beliebt wie Regale, die sich immer wieder neu zusammenstellen lassen.
Kinder lieben es herumzutoben und gehen daher natĂŒrlich mit Möbeln ganz anders um als wir Erwachsene. Daher sollten die Möbel fĂŒr Kinder ganz besonders stabil, strapazierfĂ€hig und leicht zu reinigen sein. Hier steht definitiv FunktionalitĂ€t vor bloĂem Design, wobei die Möbel natĂŒrlich bunt sein und den Kindern gefallen sollten.
Bei Gitterbetten achten Eltern darauf, dass der Abstand der StĂ€be minimal 4,5 und maximal 6,5 Zentimeter betrĂ€gt, denn sonst können sich die Kleinen einklemmen oder eben durchrutschen. Etagenbetten mĂŒssen stabil stehen und gut befestigt sein. Zudem ist natĂŒrlich ein GelĂ€nder am oberen Bett sinnvoll.
Spitze Kanten gehören nicht ins Kinderzimmer. Abgerundete Ecken sind sehr wichtig. Zudem raten Experten meist eher zu einzelnen Möbeln, die sich variabel einsetzen und verschieben lassen. Kommoden mit groĂen Schubladen und Kisten fĂŒr Spielzeug sind fĂŒr Kinder besser als eine Schrankwand im Zimmer. GĂŒtesiegel geben beim Kauf Auskunft darĂŒber, dass die StĂŒcke geprĂŒft sind und keine Schadstoffe enthalten.
Wir alle kennen das Fairtrade-Siegel aus dem Bereich Lebensmittel. Das Zeichen der Organisation TransFair stellt sicher, dass die Erzeugnisse aus Betrieben kommen, wo nach strengen sozialen, ökonomischen und ökologischen Standards gearbeitet wird. Nach und nach soll dies auch auf andere Bereiche ausgeweitet werden. Dazu gehören ab jetzt auch Möbel.
Auf der Möbelmesse IMM Cologne stellte die Organisation zusammen mit dem Forest Stewardship Council (FSC) das Fairtrade-Siegel fĂŒr Holzmöbel vor. Dabei steht im Vordergrund, dass das Holz aus WĂ€ldern kommt, die nachhaltig bewirtschaftet werden und nicht einfach sinn- und bedenkenlos abgeholzt werden. Zudem bekommen die Waldbetriebe und Arbeiter faire Löhne und sollen so an den Einnahmen am Weltmarkt beteiligt werden.
Noch tragen sehr wenige Möbel das Fairtrade- und das FSC-Siegel, doch bei Lebensmitteln hat man ja auch klein angefangen und nun gibt es zahlreiche Produkte, die nach diesen Standards gefertigt werden. Ein sehr guter Anfang und ich denke es dauert nicht mehr lange, bis man beim Shopping fĂŒr Wohnzimmermöbel auf www.fashionforhome.de und anderen groĂen Online-Möbelseiten die entsprechenden Logos und Filtermöglichkeiten findet.
Eigentlich ist es ja schon ein Widerspruch in sich, individuelle Konzepte einfach zum Trend zu erklĂ€ren. Doch genau dies hört man in den letzten Jahren immer hĂ€ufiger. Online ist es in, sich seine Produkte selbst zusammenzustellen, vom neuen Schuh bis hin zum MĂŒsli. Dies ist nun auch endgĂŒltig in der Möbelbranche angekommen, wie sich laut eines Vorabberichts auf der Möbelmesse IMM in Köln vom 16. bis zum 22. Januar 2012 zeigen wird.
Zu den gröĂten Möbel-Trends 2012 zĂ€hlt mit Sicherheit das Zauberwort IndividualitĂ€t. Immer mehr Hersteller bemĂŒhen sich, den Kunden bei der Auswahl des MöbelstĂŒcks gewisse Gestaltungsmöglichkeiten zu bieten. Dies gilt fĂŒr eigentlich alle Bereiche, vom Regal bis zum Sofa. So sucht man sich nicht mehr nur einen Bezug aus, sondern bestimmt, wie gewisse Lehnen bei der Couch angeordnet sind. Ja, sogar die Sitztiefe ist zum Teil an die WĂŒnsche der Kunden anpassbar. So gibt es auch EinzelstĂŒcke wie die gröĂte Katze der Welt.
Zudem mĂŒssen die MöbelstĂŒcke am besten noch möglichst flexibel sein, das heiĂt so oft wie möglich umgebaut werden können. Wenn einem zum Beispiel ein Regal zu langweilig ist, können einzelne Kuben oder Bretter nach belieben ausgetauscht oder neu ausgerichtet werden. Tische oder Ăhnliches mĂŒssen sich immer wieder neu verschieben lassen können, so dass zum Beispiel neue Formen entstehen. 2012 spielen also viel KreativitĂ€t und gestalterischer Eigensinn entscheidende Rollen.
Stellt euch vor, ihr setzt euer Kind in einen Hochstuhl und plötzlich öffnet sich der Gurt und das Kind fĂ€llt heraus. Dies war offenbar bei acht Kindern der Fall, die in dem rund 12 Euro teuren Hochstuhl Antilop von Ikea saĂen. Das Unternehmen teilte dies selbst mit und ruft nun die StĂŒhle zurĂŒck.
Es mĂŒssen nun aber nicht alle Besitzer eines Antilop reagieren, sondern nur die, die eine bestimmte Charge gekauft haben. Betroffen sind laut Ikea die StĂŒhle mit den Produktionsdaten 0607-0911 (JJMM) und des Lieferanten mit der Nummer 17389. Diese Angaben findet man auf der Unterseite des Sitzes.
Wer einen Stuhl aus dieser Charge besitzt, sollte sich umgehend an Ikea wenden. DafĂŒr kommt man am besten in eine Filiale oder ruft bei der Service-Hotline an. Man erhĂ€lt dann kostenlos einen Ersatzgurt.
Ikea berichtet von acht FÀllen, in denen sich der Gurt einfach öffnete und das Kind herausrutschte. Drei Kinder hÀtten sich dabei leichte Verletzungen zugezogen. Eltern sollten also unbedingt die Nummer an der Unterseite des Modells checken und entsprechend reagieren.