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Archiv für die Kategorie ‘Innenarchitektur’

So würden sich Kinder ihr Zimmer wünschen

19. August 2010

Basteln fürs Kinderzimmer by flickr, ChreguBeim nächsten Umzug oder Renovieren sollte man seinen Kindern ruhig einmal eine freiere Hand beim Gestalten des Kinderzimmers lassen, denn nicht selten haben die Kleinen von dem Raum eine ganz andere Vorstellung als ihre Eltern.

Laut einer aktuelle Umfrage steht bei den Kindern Platz an erster Stelle. Sie würden auch gerne auf das eine oder andere Möbelstück verzichten, wenn sie nur genug Platz haben, um sich auszutoben. Vielen Kindern ist es dabei auch wichtig, dass ihr Zimmer nicht so weit vom eigentlichen Aufenthaltsbereich der Eltern entfernt ist.

Wenn die Kinder also lieber im Wohnzimmer als in ihrem Zimmer spielen, muss dies nicht gleich heißen, dass sie ihr Zimmer nicht mögen. Es liegt ihnen in diesem Fall einfach häufig zu weit von den Eltern weg. Selbst, wenn sie sich zurückziehen und alleine spielen, spüren die Kleinen gerne die Anwesenheit der Eltern.

In Sachen Farbgestaltung kommt die Farbe Weiß an den Wänden gar nicht gut an. Kinder wollen es bunt und die Farbpsychologie gibt ihnen Recht: Ein nicht zu grelles Rot fördert zum Beispiel die Kreativität. Ebenso wie Grün, das gleichzeitig auch noch die Harmonie fördert. Orange und Gelb fördern die Behaglichkeit und sorgen für gute Stimmung. Rosa und Blau wirken beruhigend und fördern die Konzentration, sind also zum Beispiel gut für die Schlafecke geeignet.

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Designhotels: Kunst im Zimmer

15. April 2010

Design muss keine ernste, minimalistische, puristische Angelegenheit sein. Es gibt auch Designhotels, die das Thema mit viel Witz und Kreativität angehen. Es muss ja nicht gleich der Sarg sein, in dem man schläft oder die mitgelieferten Kostüme fürs Schlafen im Hamsterrad…. hier sind zwei außergewöhnliche Designhotels für Gäste mit Sinn für Avantgarde und Humor:

Classical Babygrand Hotel

Classical Babygrand Hotel

Das Classical BabyGrand Hotel in Athen überrascht bereits beim Betreten der Lobby: statt einer klassischen Rezeption begrüßen den Gast zwei Oldtimer, die man angesichts einer relativ unspektakulären Fassade nicht unbedingt vermutet hätte. Und Athen traut man ein solches Hotel auch weniger zu als New York – Urban Street Art herrscht in einigen der individuell und von internationalen Künstlern gestalteten Zimmer vor. Wie in einem begehbaren Kunstwerkt fühlt sich der Gast, wenn er sich zu Spiderman und anderen amerikanischen Comic-Helden gesellt. Je nach Geschmack stehen in den Zimmern Märchen-, Fantasie, – oder Traumwelten zur Auswahl. Somit ist das Classical BabyGrand Hotel eine tolle Adresse für alle, die sich die Welt etwas bunter, kreativer und ausgefallener wünschen.

Atelier Sul Mare

Atelier Sul Mare

Die Fantasie wird auch in einem bemerkenswerten Designhotel auf Sizilien angeregt. Im Art Hotel Atelier sul Mare wurde zeitgenössischen Künstlern absolut freie Hand bei der Gestaltung der Zimmer gelassen. So ist aus jedem ein individuelles Kunstwerk mit extravaganter Einrichtung geworden. Mal besteht der Raum aus einem schwarzen Zylinder, dessen Möblierung einzig in einem runden Bett auf Rollen besteht. Der Clou ist hier, dass vom Bett aus die Zimmerdecke geöffnet und der einzigartige sizilianische Sternenhimmel beobachtet werden kann. Ein anderes Zimmer ist ganz in Orange gehalten und lädt zu Spielen mit einer herabhängenden Leiter ein – perfekt für einen anregenden Aufenthalt zu zweit. Romantik besteht hier nicht aus plüschigen Himmelbetten, sondern vielmehr in der Omnipräsenz des Meeres, mit der die Künstler immer wieder spielen. Ach ja: wer es nicht ganz so innovativ möchte, kann ein Standardzimmer wählen, das wie die Kunstzimmer über ein eigenes Bad, Telefon und eine blumenbepflanzte Terrasse verfügen.

Und zur Fußball-WM bieten die Floating Hotel Rooms ein ganz besonderes Hotelerlebnis.

Architektur, Innenarchitektur

Einrichten und Dekorieren

30. August 2009

Um sich in den eigenen vier Wänden wohl zu fühlen bedarf es bei der Einrichtung ein paar geschickter Handgriffe und schon werden triste Wohnräume zu Wohlfühloasen. Heutzutage findet man im Internet viele Möglichkeiten und Online Shops, um sich das Wohlfühlzuhause zu gestalten.

Bevor es mit der Dekoration losgeht sollten Sie sich eine Wandfarbe aussuchen. Schon lange werden nicht mehr die kompletten Räume gestrichen, sondern optische Highlights mit einer farbigen Wand oder gezielt angebrachter Strukturtapete gesetzt. Die Möbel sollten farblich und materiell aufeinander abgestimmt werden.

Teppiche oder Läufer sehen in Wohnräumen besonders gut aus und vermitteln ein Gefühl von Gemütlichkeit. Die Teppichfarbe sollte auf die Wandfarbe und die Möbelfarbe abgestimmt werden. Zu viele Unterschiede lassen den Wohnraum unruhig wirken. Keine Farbe sollte nur ein einziges Mal in einem Raum auftreten. Wiederholungen bringen Ruhe in die Optik. Um sicherzugehen, dass man hier keinen Fehler macht, gibt es diverse Tools, mit denen man sich seine Vorstellungen bereits vor der Verwirklichung visualisieren kann. Auch diverse Online Shops bieten eine solche Möglichkeit an.

Licht hat einen bedeutenden Anteil an der Raumatmosphäre. Viele indirekte Lichtquellen sorgen für Gemütlichkeit. Wählen Sie ein warmes gelbes Licht. Arbeitsplätze sollen hingegen mit direktem, weißem Licht ausgeleuchtet werden um optimale Bedingungen für geistige Arbeit zu schaffen. Für die Abendstunden eignen sich als Zusatz zum elektrischen Licht natürliche Lichtquellen. Kerzenhalter die an der Wand montiert werden oder üppige Kerzenständer erfüllen ihren Zweck dabei genauso gut wie viele kleine Windlichter.

Zu guter Letzt runden Sie eine gelungene Dekoration mit kleinen Dekorationsgegenständen ab. Vereinzelt positionierte Kunstgegenstände in Form von Statuen wirken besonders edel. Auf Tischen sehen Schalen die je nach Jahreszeit dekoriert werden besonders schön aus. Kahle Wände lassen sich im Handumdrehen mit Familienfotos in Bilderrahmen dekorieren. Für Menschen mit einem grünen Daumen seien noch einige Pflanzen auf der Fensterbank oder in Raumecken empfohlen. Alle anderen können auf künstliche Pflanzen ausweichen.

Die Gestaltung der eigenen vier Wände ist meist relativ aufwändig und man sollte sich definitiv Zeit nehmen, um ein anständiges Ergebnis zu erzielen. Auch finanziell verursachen Dekorationen und Hausverschönerungen oftmals einen hohen Aufwand. Hier lohnt es sich wie so oft zu Vergleichen und neben dem Gang zum gängigen Baumarkt und Innendekorateur auch den ein oder anderen Online Shop mit einzubeziehen. So lässt sich unter Umständen der ein oder andere Euro einsparen. Nachdem das Einrichten und Dekorieren vollbracht ist, kann man sich dann mit dem Platzieren der Möbel befassen. Sofas müssen in die richtige Ecke gerückt werden und auch die Tischplatten brauchen einen geeigneten Platz.

Dekoration, Innenarchitektur ,

Bilder dekorativ an der Wand aufhängen

30. August 2009

Bei der Gestaltung des Wohnraums und der Verteilung der Dekoration sind die meisten kreativen Köpfe mit Eifer dabei. Doch spätestens wenn die Bilder an der Wand arrangiert, platziert und aufgehängt werden, ist Ratlosigkeit angesagt.
Oft endet das Aufhängen der Bilder in einem planlosen Herumgehämmere mit dem Ergebnis, dass die Bilder überhaupt nicht so hängen, wie man es sich vorgestellt hat.
Bilder, die nicht stimmig an der Wand hängen, verändern die komplette Raumgestaltung, die vermutlich jedem, der den Raum betritt, bewusst oder unbewusst, auffällt.
Passen die Bilder zu den Möbelstücken, der Tapete und der restlichen Dekoration der Wohnung? Eine wild gemusterte Tapete beispielsweise kann die Wirkung des schönsten Gemäldes verderben, wenn das Bild über keine neutrale Umrahmung, auch Passepartout genannt, verfügt. Im günstigsten Fall wiederholen sich die Farben der Bilder, der Möbel sowie der Dekoration im Raum.

Der richtige Platz für das Bild
Mehreren Bildern den richtigen Platz zu geben, ist besonders dann sehr schwierig, wenn sie unterschiedliche Themen behandeln oder Farben und Rahmen der Bilder nicht zueinander passen. In diesem Fall lohnt es sich, einen Bezug zwischen den Bildern herzustellen und diese zu gruppieren, zum Beispiel mehrere Hochzeitsfotos oder Familienfotos oder Bilder des gleichen Künstlers.

Bevor jetzt Hammer oder Bohrmaschine hervorgeholt werden, ist es ratsam, die Bilder auf dem Fußboden anzuordnen und zu überprüfen, wie die Bilder zusammenwirken.
Platzieren Sie die Bilder so, dass sie auch gesehen werden, also am Besten in Augenhöhe. Bedenken Sie auch, dass Bilder, die über einem Sofa hängen, aus der Sitzhöhe heraus betrachtet werden. Hängen die Bilder zu hoch, wirkt der Raum schnell abweisend und kühl. Richtig platzierte Bilder sorgen für Harmonie und Wärme in der Wohnung. Das gleiche gilt auch für Büroräume. Da muss man auch schauen, dass Bilder mit den Büromöbel harmonieren.

In etwas dunkleren Ecken oder Nischen wirken Bilder in gedeckten Farben optimal. Sehr helle Bilder wiederum benötigen viel Licht, sollten aber trotzdem nicht direkt gegenüber eines Fensters angebracht werden, da die Farben verblassen können. Wenn der Raum an sich zu dunkel ist, bieten sich Bilderleuchten zum Bestrahlen der Bilder an.
Auch die Struktur des Bildes sowie der Tapete spielen eine große Rolle. Glatte Bilder wie Fotografien, Kunstdrucke oder Poster, passen optimal zu strukturierten Tapeten. Bilder mit Textur, wie Collagen, wirken wiederum an glatten Wänden besser.

Gelungene Anordnung sorgt für Harmonie
Grundsätzlich sollte vor der Platzierung der Bilder noch einmal darauf geachtet werden, dass Bilder, Tapete, die Farbgebung, Möbelstücke, Vorhänge und die Dekoration des Raumes zueinander passen. Wenn Sie das Gefühl haben, dass ein Bild nicht mit den anderen Bildern stimmig ist, hängen Sie es lieber einzeln an einen anderen Platz.
Ist der Raum nur sehr klein, sollte man es tunlichst unterlassen, riesige Gemälde aufzuhängen, da das Zimmer somit noch kleiner wirken würde.
Bevor es nun an die Arbeit geht, ist es ratsam, eine Wasserwaage zur Hand zu haben und einen Helfer, der vor dem Hämmern oder Bohren die Bilder zur Probe an die Wand hält. Überprüfen Sie die Höhe der Bilder ausgiebig und nötigenfalls mit einer zusätzlichen Person. Die Wasserwaage wird dann benötigt, wenn zwei Bohrlöcher in die Wand gebohrt werden müssen. Nur so kann sichergestellt werden, dass das Bild hinterher gerade hängt.
Mit einem Nagel befestigte Bilder können anschließend mit der Wasserwaage ausgerichtet werden. Hängen Bilder schief an der Wand, wirkt das auf den Betrachter äusserst störend und sollte deshalb vermieden werden.

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Duschen Update – Bald wird die tägliche Dusche zum Erlebnis

4. August 2009
Ein Update für die Dusche © Flickr/ kevindooley

Ein Update für die Dusche © Flickr/ kevindooley

Das morgendliche Duschen könnte schon bald zu einer unserer Lieblingsbeschäftigungen werden. Jedenfalls, wenn es nach den Herstellern geht, denn diese sind momentan gewaltig am planen wie man das normale Duscherlebnis aufbessern könnte. Fest steht, unsere normalen Duschen bekommen ein Technik-Update.

In Zukunft sind normale Armaturen wohl passé, denn schon Anfang nächsten Jahres sollen die ersten intelligenten Systeme auf den Markt kommen. Dann reguliert man direkt und aufs Grad genau die Wassertemperatur in der Dusche. Drückt man auf plus, wird es wärmer, drückt man auf minus, wird es kälter. Dazu kommen noch unterschiedliche Dusch-Programme, bei denen die Temperatur zum Beispiel sanft zwischen heiß und kalt variiert oder die Dicke des Strahls sich ändert.

All diese kleinen Spielereien sind aber noch nicht genug, hinzu kommt natürlich auch noch ein MP3-Player, den man direkt in der Dusche steuern kann oder eine Fernbedienung, mit der man das Wasser schon einmal aus einem anderen Raum andrehen kann.

Günstige Rundum-Pakete in diese Richtung soll man ab nächstem Jahr bereits ab 1.200 US-Dollar in den USA kaufen können. Angeblich sollen diese Systeme auch noch so leicht zu installieren sein, dass man keine extra Baumaßnahmen braucht. Wie singt Farin Urlaub nochmal? “Und ich schlafe in der Dusch, weil die Dusche zu mir hält. Sie ist der einzige Freund, den ich noch habe auf der Welt…” ;-)

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