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Archiv für die Kategorie ‘Haustechnik’

Solaranlagen richtig platzieren

8. Mai 2009

In Zeiten steigender Energiepreise überlegt so mancher Hausbesitzer, auf Sonnenenergie zu setzen. Die Optik des Eigenheims soll darunter aber möglichst nicht leiden. Eine unauffällige Installation der Anlagen ist schwierig, es gibt jedoch Lösungen für ein dezentes Anbringen von Solarmodulen.

Grundsätzlich ist es hilfreich, mit den Solarzellen und Kollektoren Formen und Formate von Fenstern oder Flächen aufzugreifen, um sie so optisch etwas unauffälliger erscheinen zu lassen. Auch die Integration in abgesetzte Bauteile – wie zum Beispiel Gauben – ist eine Option für ein harmonisches Zusammenspiel, berichtet das Immobilienportal Immowelt.de. Am üblichsten ist die Platzierung der Solaranlagen auf dem Dach, wobei natürlich die größtmögliche Effizienz bei einer Ausrichtung nach Süden gegeben ist. Doch auch eine Südost- und Südwestausrichtung ist nur mit geringen Einbußen verbunden.

Je nach Proportion des Daches eignen sich am besten Module im First- oder Traufenbereich, erklärt Immowelt.de. Auch ungewöhnliche Dachformen wie beispielsweise Tonnendächer können als Sammelstelle für Sonnenstrahlen genutzt werden. Für sie hält der Handel dünne, flexible Photovoltaikmodule bereit. Und sogar das Dach des Wintergartens muss nicht ausgespart werden. Hier sorgen die Module im Sommer für Schatten, während die tief stehende Wintersonne weiterhin in die Räume dringen kann.

Nicht nur auf Dächern, auch an Außenwänden können Solaranlagen ihr Plätzchen finden. Allerdings wird hier schnell der schlechte Einstrahlungswinkel der Sonne zum Problem, berichtet Immowelt.de. So schmälert der Neigungswinkel von 90 Grad die Solarernte um rund ein Fünftel gegenüber dem optimalen 30-Grad-Winkel für fertig montierte Dachmodule. Entsprechend größer und auffälliger ist die benötige Fläche.

Recht gut geeignet sind Balkonbrüstungen auf der Sonnenseite. Auch können Solarmodule, optisch wie eine Markise der Fassade vorgelagert, zusätzlich als Sonnenschutzsystem ihre Verwendung finden. Allerdings sollte bei fassadenintegrierten Kollektoren die Verschattung durch Dachvorsprünge, Nebengebäude oder auch die Bepflanzung vor dem Gebäude berücksichtigt werden, denn daraus können erheblichen Beeinträchtigungen des Sonnenertrags resultieren, berichtet Immowelt.de.

Wie auch immer die Lösung ausfallen mag – rechtliche Probleme sind jedenfalls nicht zu erwarten. Eigenheimbesitzern ist die Montage von Solaranlagen auf oder am Haus jederzeit gestattet, solange keine Denkmalschutzauflagen dagegen sprechen.

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Kupfer: wichtigstes Bauelement von regenerativen Energieanlagen

8. Mai 2009

Weltweit größte Solarkampagne: “Woche der Sonne” vom 9. bis zum 17. Mai 2009

Vom 9. bis zum 17. Mai findet unter dem Namen “Woche der Sonne” im ganzen Bundesgebiet eine Verbraucher-Informationskampagne rund um das Thema Solarenergie statt. Experten informieren bei Solarfesten, Tagen der offenen Tür und Info-Veranstaltungen über die klimaneutrale Strom- und Wärmequelle Sonne. Das Deutsche Kupferinstitut unterstützt diese Aktionswoche des Bundesverbandes der Solarwirtschaft (BSW) und unterstreicht damit den hohen Stellenwert von Kupfer bei der Gewinnung von regenerativen Energien.

Kupfer ist ein außergewöhnlicher Werkstoff mit vielen Facetten. Eigenschaften wie die sehr gute Wärme- und elektrische Leitfähigkeit, eine hohe Beständigkeit, eine einfach Verarbeitung sowie die fast 100prozentige Recycelbarkeit machen es zum wichtigsten Bauelement in der Architektur und der Haustechnik. Kupfer ist zugleich der wesentliche Bestandteil von Solaranlagen. Auf der “Woche der Sonne” dreht sich alles um das Thema Solaranlagen.

Verbraucher können sich vom 9. bis zum 17. Mai bundesweit auf fast 5.000 Veranstaltungen rund um das Thema Solarenergie informieren. Das Deutsche Kupferinstitut, die bedeutendste Einrichtung in Deutschland für alle Fragen zur Anwendung von Kupfer und seinen Legierungen, unterstützt die Woche. Der Geschäftsführer des Instituts Dr. Anton Klassert: “Wir möchten die Gelegenheit nutzen und im Rahmen der ‘Woche der Sonne’ auf die wichtigen Funktionen sowie den hohen Stellenwert des Werkstoffes Kupfer aufmerksam machen. Nicht das auf den ersten Blick sichtbare Glas, sondern Kupfer ist das aktive Element der Solarthermie. Und genauso wichtig ist die Verwendung von Kupfer in vielen weiteren regenerativen Energieanlagen.”

Das breite Angebot an regionalen Veranstaltungen während der “Woche der Sonne” garantiert umfassende Informationen zur Technik, Finanzierung und Förderung der Solarenergie. Solarfirmen, Handwerksbetriebe und Vereine laden zu Besichtigungen ihrer Solaranlagen und Ausstellungsräumen sowie zum Besuch lokaler Fachmessen ein. Die weltweit größte Solarkampagne “Woche der Sonne” wird vom BSW mit Unterstützung des Bundesumweltministeriums und unter der Schirmherrschaft von Umweltminister Sigmar Gabriel durchgeführt.

Weitere Informationen zur “Woche der Sonne”: http://www.woche-der-sonne.de

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Nachhaltig Energiekosten sparen – trotz aktueller Gaspreissenkung

4. Mai 2009

Viele Energieversorger haben in diesem Jahr bereits zum ersten oder zweiten Mal die Erdgaspreise für Privatkunden gesenkt. Eigentlich ein Grund zur Freude, dennoch sollte man sich von diesen Zahlen nicht täuschen lassen, denn laut Prognosen werden die Energiepreise in den nächsten Jahren im Mittel um jährlich 3% steigen.

“Da ein heute gebautes Haus in der Regel 50 Jahre und mehr genutzt wird, sollten sich Bauherren daher nicht an der aktuellen Energiepreisgestaltung, sondern an langfristigen Trends orientieren.” so der Architekt Ingo Gößling aus Paderborn.

Doch wie kann man nachhaltig Energiekosten einsparen?
Durch einen guten Wärmeschutz in Verbindung mit einer winddichten und wärmebrückenfreien Konstruktion, sowie einer guten Wärmeschutzverglasung. Die Haustechnik betreffend hat der Bauherr die Möglichkeit, eine hocheffiziente Heizung einzubauen, einhergehend mit einer kontrollierten Be- und Entlüftung und Solarmodulen zur Warmwasserbereitung.

Bauherren sollten daher schon heute zumindest auf den KfW-60-Standard setzen.
Ein Niedrigenergiehaus hat durch verbesserte Dämmung einen Energiebedarf, der noch geringer ist, als es die EnEV (Energieeinsparverordnung) vorschreibt. Diese besondere Energieeinsparmaßnahme honoriert der Staat wiederum mit besonders günstigen KfW-Fördermitteln durch das staatliche Kreditinstitut KfW-Bank.
Somit muss ein KFW Energiesparhaus langfristig gar nicht teurer sein, da sich die ggf. höheren Baukosten durch den niedrigen Energieverbrauch auf Dauer amortisieren.

Darüber hinaus profitieren die Bewohner von Niedrigenergiehäusern von einem angenehmeren Raumklima bedingt durch das gleichmäßigere Wärmestrahlungsklima und die kontrollierte Frischluftzufuhr. Zudem ist ein Energiesparhaus auch ökologisch sinnvoll, denn geringerer Energieverbrauch bedeutet auch geringeren CO2-Ausstoß und Schonung der fossilen Brennstoffe.

Auch bei Altbausanierungen können natürlich die Standards von Niedrigenergiehäusern erreicht werden. “Und es gibt auch hier durch die verbesserten Konditionen im CO2- Gebäudesanierungs- und Wohnraum-Modernisierungsprogramm Zuschüsse von bis zu 17,5 % der Bausumme” wie Architekt Gößling weiß.

Planung bis ins kleinste Detail
Nähere Informationen zu Niedrigenergiehäusern, ökologischem Bauen und Altbausanierungen erteilt das Architekturbüro Gößling unter der Rufnummer 052521/6829294

Hintergrundinformation: Seit dem 1. Februar 2006 gelten die verbesserten Förderbedingungen für das CO2-Gebäudesanierungsprogramm sowie die Programme “Wohnraum modernisieren” und “Ökologisch Bauen”. Damit fördern die Bundesregierung und die KfW-Förderbank www.kfw.de energetische Modernisierungsmaßnahmen wie Wärmedämmung, den Einbau neuer Fenster und die Heizungserneuerung bei Gebäuden, die vor dem 31.12.1983 gebaut wurden, sowie die Errichtung von besonders energiesparenden Gebäuden.

Hausbau, Haustechnik

Raumklimageräte AEG KWS 25i/K 26 A

3. Mai 2009

kompaktes-raumklimagerat-aeg-k-26-aZwei Multitalente für prima Klima

Die Anforderungen des Alltags stellen Klimageräte vor vielfältige Herausforderungen. In jedem Einsatzbereich zählt nicht nur die zuverlässige und wirtschaftlich Funktion, sondern auch die komfortable Bedienung. Da sind echte Multitalente gefragt – Multitalente wie das KWS 25i und das K 26 A von AEG.

KWS 25i: Inverter-Technolgie zum Entspannen

Das KWS 25i ist ein Singlesplit Raumklimasystem zur platzsparenden Wandmontage aus der AEG Inverter-Serie. Dank seiner Vielseitigkeit lässt es keine Wünsche offen: Kühlen, Heizen, Entfeuchten, Ventilieren – und das alles in der höchst bewertbaren Energieeffizienzklasse A/A, die es für Klimageräte gibt (Kühlen/Heizen). Damit gehört das KWS 25i der Klasse der effizientesten Raumklimasysteme auf dem Markt an und garantiert dabei eine auf Dauer wirtschaftliche Investition in z.B. das private Wohlbefinden oder den Erhalt der Leistungsfähigkeit am Arbeitsplatz. Neben dem Einsatz für private oder gewerbliche Zwecke ist das KWS 25i auch für die Verwendung in EDV-Räumen geeignet. Geräte-Einsatzgrenzen von bis zu -15°C Außentemperatur stellen hier den zuverlässigen Betrieb im Kühl- wie auch im Heizmodus sicher. Dank seines attraktiven Designgehäuses mit Display und LCD Infrarot-Fernbedienung überzeugt es auch hinsichtlich Optik und Bedienkomfort.

Neben der überaus effizienten Betriebsweise durch die automatische Leistungsanpassung sorgt das KWS 25i dank seiner innovativen Inverter Technologie stets für schnellstmögliches Erreichen und konstantes Halten der eingestellten Wunschtemperatur. Große Temperaturschwankungen bei der Raumklimatisierung gehören damit der Vergangenheit an. Die AEG Installationsgeräte sind serienmäßig mit den benutzerfreundlichen Komfortfunktionen Automatikbetrieb, Turbo-Funktion, 24 h Zeitsteuerung, automatische Luftaustrittsklappe, energiesparende Nachtabsenkung bzw. -erhöhung sowie Display-Sleep Funktion ausgestattet. Fehlerdiagnosesystem, automatischer Wiederanlauf nach Stromausfall, spezieller Vereisungsschutz des Außengerätes und die Verwendung des FCKW-freien Sicherheitskältemittels R410A runden die umfangreiche Serienausstattung des AEG Inverters KWS 25i ab.

Das komplette AEG Inverter Programm umfasst Singlesplit-Systeme in unterschiedlichen Leistungsgrößen sowie Multisplit-Systeme für die Klimatisierung von bis zu 2 Einzelräumen.

Jederzeit mobil, immer effizient: das kompakte Raumklimagerät K 26 A

Das AEG K 26 A ist ein transportables, steckerfertiges Kompakt-Raumklimagerät, bei dem die Kühlung, Entfeuchtung und Ventilation ohne platzraubendes und unkomfortables Außengerät realisiert wird. Es ist ohne jeden Installationsaufwand sofort einsatzbereit. Eine Steckdose und ein leicht gekipptes Fenster genügen. Mit seinen vier Laufrollen und den integrierten Tragegriffen ist es einfach und flexibel überall einsetzbar: Ein spontaner Ortswechsel wird somit zum Kinderspiel. Neben dieser Flexibilität überzeugt das Gerät zudem durch sein attraktives optisches Erscheinungsbild. Das Designgehäuse mit glatter, leicht zu reinigender Oberfläche macht jederzeit eine gute Figur und wertet jeden Raum optisch auf. Die hervorragende Energieeffizienz rundet das Profil des K 26 A überzeugend ab.

Das Gerät übertrifft die Kriterien zur Aufnahme in die höchstbewertbare Energieeffizienzklasse A bei Klimageräten spielend und ist somit für die dauerhafte Wirtschaftlichkeitsbetrachtung erste Wahl. Gradgenaue elektronische Temperaturregelung sowie automatischer Kondensatwasser-Abtransport sind beim K 26 A selbstverständlich. Alle Betriebsarten und Funktionen können bequem und intuitiv über Kurzhubtasten mit LED-Anzeige am Gerät gewählt werden. Timer, energiesparende Nachtfunktion und mehrstufiger Ventilatorbetrieb gehören beim K 26 A zur Grundausstattung. Für den FCKW-freien Kältekreislauf sorgt das Sicherheitskältemittel R410A. Das K 26 A ist mit einem ausziehbaren, flexiblen Anschluss-Schlauch mit Fensterdüse ausgestattet. Optional und mit dem entsprechenden Zubehör kann jedoch bei Bedarf auch der teilstationäre Anschluss über eine Wanddurchführung realisiert werden.

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Kupfer – bei der Renovierung genau das richtige Material für die Haustechnik

28. April 2009

Für die Trinkwasserversorgung oder für die Heizung – für ein Haus sind Rohre gleichsam die Adern. Und wie bei den Blutgefäßen kommt es auch bei Hausinstallationen darauf an, dass die Versorgung reibungslos und zuverlässig funktioniert. Auch bei einer konventionellen Heizungen bietet Kupfer die richtige Lösung.

Ein Haus ist durchzogen von Wasserleitungen. Ob für die Trinkwasserversorgung oder für die Heizung – für ein Haus sind Rohre gleichsam die Adern. Und wie bei den Blutgefäßen kommt es auch bei Hausinstallationen darauf an, dass die Versorgung reibungslos und zuverlässig funktioniert. Einen besonderen Stellenwert hat daher das Halbedelmetall Kupfer im Bereich der Hausinstallation. Nicht umsonst vertrauen Architekten, Planer und Installateure bei mehr als 60 Prozent aller Hausinstallationen diesem Werkstoff. Und das gilt ganz besonders für den Bereich von Sanierung und Renovierung. Denn Kupfer ist dank seiner Vielseitigkeit auch hier der optimale Werkstoff: für alle Anwendungen von der Solarthermie über Trinkwasser- und Gasversorgung bis zur Fußbodenheizung einsetzbar, erlauben die vielfältigen Verbindungstechniken pfiffige Lösungen gerade dann, wenn z.B. Renovierungsmaßnahmen die notwendigen Arbeiten auf ein Minimum reduziert werden sollen und eine saubere und schnelle Fertigstellung gewünscht wird.

Nicht nur für Sanitär-, Regenwasser- und Heizungsleitungen wird Kupfer als Werkstoff verwendet, gerade bei hohen Anforderungen an die Sicherheit wie bei der Gasversorgung oder bei hohen Temperaturbeanspruchungen wie beispielsweise in Solaranlagen wird heute fast ausschließlich Kupfer als Werkstoff für die Versorgungsleitungen im Haus verwendet. Im Gegensatz zu vielen anderen Materialien eignet sich Kupfer dank seines hervorragenden Eigenschaftsspektrums besonders für diese und zukünftige Anwendungen:

Als Metall besitzt es eine hohe mechanische Festigkeit auf und widersteht so auch extrem hohen Druckbelastungen mit Leichtigkeit. Hierbei weisen Rohrleitungen Kupfer eine unübertroffene und vor allem unbegrenzte Lebensdauer auf, da der Werkstoff keiner Alterung unterliegt.

Das Material ist einerseits selbst nicht brennbares und gibt darüber hinaus im Brandfall keine giftigen Rauchgase ab. Dies ist nicht zuletzt dadurch begründet, dass der natürliche Werkstoff weder Brandschutzzusätze benötigt noch künstliche Inhaltsstoffe wie Antioxidantien, Weichmacher, Stabilisatoren oder Farbzusätze enthält. Diese Zusätze wären einerseits zum Teil anfällig gegenüber Alterung, andererseits könnten sie auch die Trinkwasserqualität nachteilig beeinflussen.

Daher ist es ratsam, zur Vermeidung von geruchlichen Beeinträchtigungen des Trinkwassers Werkstoffe ohne künstliche organische Zusätze zu verwenden. Hierzu zählen alle Metalle und damit auch Kupfer.

Über diese Materialeigenschaften hinaus bieten Lösungen aus Kupfer aufgrund ihrer Systemkompatibilität besondere Vorteile in der Renovierung. Was bedeutet dies? Renovierungsmaßnahmen erfolgen häufig unter beengten Platzverhältnissen.

Für Kupferleitungen gibt es ein sehr reichhaltiges Sortiment an Form- und Verbindungsstücken, damit auch noch in der kleinsten Ecke eine sinnvolle Lösung mit möglichst wenig Aufwand gefunden werden kann. Rohrführungen auf Putz oder unter Putz sind ebenso möglich wie die Ausführung enger Radien oder ein einfacher Dehnungsausgleich. Das reduziert nicht nur den Kostenaufwand, sondern auch die Dauer der Arbeiten – sauber, schnell, präzise.

Auch die spätere Erweiterungsfähigkeit der Installation ist von besonderer Bedeutung. Kupferrohre und die zugehörigen Verbindungsstücke sind genormt und daher zwischen allen Fabrikaten kompatibel austauschbar, so dass auch nach vielen Jahrzehnten unabhängig von den bereits installierten Produkten entsprechende passgenaue Komponenten verfügbar sind und damit die Zukunftsfähigkeit der Installation gewährleistet ist. Man kann fast sagen, eine Kupferinstallation ist aufwärtskompatibel.

Kupfer – das richtige Material bei der Trinkwasserinstallation

Für den Altbau heißt es heute zunehmend, dass alte, überdimensionierte Trinkwasser-Installationen, die früher unter funktionalen Aspekten weiterhin akzeptiert wurden, künftig aufgrund hygienischer Anforderungen der neuen Trinkwasserverordnung nicht mehr im Bestand verbleiben können. Insbesondere Leitungen aus dem als giftigen einzustufenden Schwermetall Blei müssen umgehend ersetzt werden. Hier kann Kupfer regelgerechte und saubere Lösungen im Renovierungsfall bieten.

Gesundheitliche Unbedenklichkeit und ökologische Fragen sind bei der Verwendung von Baustoffen ebenfalls zu berücksichtigen. Auch hier muss sich Kupfer nicht verstecken. Im Gegenteil: Es ist hygienisch rein und wirkt auf Bakterien wachstumshemmend. Der Werkstoff eignet sich daher hervorragend für die Trinkwasserinstallation: Im Wasser vorhandene Bakterien können sich kaum vermehren, so dass es besonders in größeren Gebäuden wie Kliniken gerne zur Anwendung kommt.

Tipp: Trinkwasser- und Gasinstallationen dürfen nur vom Fachmann erstellt oder geändert werden. Weisen Sie Ihren Installateur auf die Verwendung von qualitativ hochwertigen Bauteilen hin: Kupferrohre und Kupferlötfittings sollten mindestens mit dem entsprechenden Gütezeichen (ein Kreis mit einem Punkt in der Mitte) markiert sein.

Neue Heizung ? – Nutzen Sie die Wärmeleitfähigkeit von Kupfer

Flächenheizungen, d.h. Fußboden- und Wandheizung, lassen sich auf verschiedene Weise in ein bestehendes häusliches Heizsystem integrieren. Die unsichtbaren Wärmequellen garantieren neben einem körperlichen Wohlgefühl zudem noch weitere Vorteile, denn Flächenheizungen sind Niedertemperatursysteme, was sowohl für die Vorlauftemperatur als auch die Oberflächentemperatur in den beheizten Räumen gilt. Je nach Gebäude reicht eine Temperatur von 25 bis 28 Grad Celsius an der Oberfläche auch bei sehr frostigen Außentemperaturen. Bei einer modernen Fußbodenheizung werden auf einer kombinierten Trittschall- und Wärmedämmung langlebige Kupferrohre in engen Schlangen verlegt. Aufgrund der hohen Wärmeleitfähigkeit des Kupfers können Kupferrohr-Flächenheizungen optimal mit alternativen Energiequellen, wie z.B. Wärmepumpen, kombiniert werden. Zudem ist Kupfer sehr glatt und die Rohrleitungen weisen sehr gute Strömungseigenschaften auf. Dadurch lässt sich der Strombedarf der Umwälzpumpen deutlich reduzieren. Alles in allem arbeiten so moderne Niedertemperatursysteme in Verbindung mit Heizungsinstallationen aus Kupfer mit hohen Wirkungsgraden und geringerem Energieverbrauch.

Und auch bei einer konventionellen Heizungen bietet Kupfer die richtige Lösung: aufgrund der guten Strömungseigenschaften können Kupferleitungen mit kleinen geometrischen Abmessungen bereits große Wasser- und damit große Wärmemengen transportieren. So lässt sich auch ein geringes Platzangebot beispielsweise in einer Sockelleisten clever nutzen, um eine schnelle und saubere Heizungsmodernisierung ohne Aufstemmen der Wand zu ermöglichen.

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