Febreze: gute Luft, gute Laune Experiment

14. Oktober 2011
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In Zeiten von immer präsenterer Werbung im Social Media Bereich kommt auch der 1998 in Verkauf gegangene Geruchsneutralisierer Febreze nicht um virales Marketing (ungewöhnliche Maßnahmen, die über Facebook, Twitter und Co. verbreitet werden) herum. Ins Leben gerufen wurde deswegen das Febreze Experiment, zu dem sich verschiedene kurze Videos im Netz finden. Auch ein Making of kann man sich dort ansehen.

Die Idee des Experiments ist simpel: Das Febreze-Team suchte sich eine versiffte Bruchbude, verdreckte sie noch mehr und sprühte sie schließend großflächig – noch bis in die letzte Ecke – mit Febreze ein. Anschließend ging man – auf der Suche nach Versuchskaninchen – auf die Straße und sprach wahllos Leute an. 75 Menschen aus Deutschland, Frankreich und England vertrauten sich dem Team an, ließen sich die Augen verbinden, ins Taxi setzen und zur besagten Bruchbude fahren. Dort ließ man sie an getragenen Socken, schmutziger Unterwäsche und vergilbten Vorhängen schnuppern. Die Reaktionen reichten von „Oh, schön!“, über „Pfirsich-Maracuja“ bis hin zu „Wie in einem schönen Palast oder so, ein bisschen königlich“.

Allen Teilnehmern ist das Wohlbefinden deutlich anzusehen. Zwar schöpft eine Frau frühzeitig den Verdacht, dass es getragene Unterwäsche ist, die sie da in der Hand trägt, riecht dann aber trotzdem daran. Als die Augenbinden schließlich fallen, geht das richtige Spektakel los. Ekel, Amüsement und ein Gefühl des Wiedererkennens – alles ist dabei, vor allem aber eins: Verblüffen! Wie kann so eine Drecksbude so gut duften?

Für den Zuschauer der Videos sind es gelungene zwei Minuten des Tages, Febreze hat sich hier wirklich eine lustige Kampagne ausgedacht, die dem Raumspray sicher den ein oder anderen neuen Facebook Fan bescheren wird.

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