Klinkerfassade: Auf die Qualität der Fuge kommt es an

3. Februar 2012
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cc by wikimedia/ Stefan Kühn

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Bei der Wahl der Fassade gibt es viele Möglichkeiten. Dabei entdecken immer mehr Bauherren heutzutage Klinkerfassaden wieder für sich. Diese sehen nicht nur schön aus, sondern sind auch robust und können einen energieeffizienten Wärmeschutz bieten. Beim Bau sollte bei Klinker jedoch unbedingt auf die Qualität der Fugen geachtet werden, da sie die größte Schwachstelle des Mauerwerks bilden können.

Klinker sind hart im Nehmen und wetterfest. Heutzutage wird meist eine dünnere Klinkermauer vor das eigentliche Mauerwerk gesetzt. Lässt man dazwischen eine Luftschicht, entsteht ein idealer Wärmeschutz. Klinker erleichtern einem einiges an Arbeit, denn im Gegensatz zu anderen Varianten muss weder ein Anstrich gemacht werden noch sind andere Überarbeitungen alle paar Jahre nötig. Das einzige, was man wirklich beherzigen sollte, ist, dass die Mörtelfugen nach 60 bis 80 Jahren überprüft und bei Bedarf ausgebessert werden.

Es kann bei Klinkern nämlich vorkommen, dass sich bei Regen ein Feuchtigkeitsfilm auf den Steinen bildet. Ist der Mörtel in den Fugen porös, so wird die Nässe ins Mauerwerk gedrückt und kann Schäden anrichten. Setzt man jedoch auf eine hochwertige Verarbeitung der Fugen und behandelt diese entsprechend nach, so halten Klinker laut Experten mehrere hundert Jahre.

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