Bauabnahme: Unbedingt auf förmliche Abnahme bestehen!

20. Januar 2012
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cc by flickr/ wiseguy71

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Die meisten von uns, die ein Haus bauen, tun dies wohl nur einmal in ihrem Leben. So manch ein Bauherr hat sich im Vorfeld zu wenig informiert und am Ende mit sehr viel Pech das Nachsehen, denn es gibt leider Unternehmen, die die Laienhaftigkeit der Bauherren gerne ausnutzen. So sollte man zum Beispiel die Bauabnahme am Ende, sehr ernst nehmen, denn dies ist die letzte Chance um Mängel festzustellen und sie von der Baufirma beseitigen zu lassen.

Ist die Abnahme vollzogen, gehen alle Rechte und Pflichten an den Bauherrn über. Das heißt er bleibt auf Mängeln, die danach meist entdeckt werden selbst sitzen und muss das Gebäude auch nun versichern.

So gibt es Bauunternehmen, die versuchen den Bauherrn davon zu überzeugen, dass die Bauabnahme formlos verläuft. Darauf sollte man sich auf keinen Fall einlassen. Wichtig ist eine Abnahme direkt vor Ort, bei der am besten ein Fachmann anwesend ist. Mit einem unabhängigen Sachverständigen ist es zudem ratsam vor der Abnahme das Haus schon einmal zu besichtigen. Denn hier können schon im Vorfeld Mängel entdeckt werden, die von der Firma vielleicht schon bis zur eigentlichen Abnahme beseitigt werden können.

Bei der Abnahme selbst müssen alle entdeckten Mängel im Protokoll festgehalten werden, damit der Bauherr einen Anspruch auf Beseitigung hat. Was hier nicht verzeichnet wird, wird auch später nicht behoben. Das Geld für einen unabhängigen Sachverständigen sollte also investiert werden, denn dieser wird Punkte entdecken, die dem Laien auf den ersten Blick entgehen!

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