Carport für das Motorrad selbst bauen

13. Juli 2011
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Carport

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Die Garage ist einfach zu klein, um Auto und Motorrad Platz zu bieten. Viele Motorradliebhaber würden da am liebsten Ihre teure Maschine mit ins Wohnzimmer nehmen, um sie nicht im Freien stehen lassen zu müssen. Doch das scheitert meist am Einspruch der Lebensgefährten, die nicht unbedingt mit dem Motorrad zusammen leben möchten.

Also muss für das Motorrad doch ein geeigneteres Plätzchen gefunden werden, wo es gut aufgehoben ist und auf die nächste tolle Tour mit seinem Herren warten kann. Am einfachsten löst sich das Wohnungsproblem des Motorrades durch einen Carport oder Unterstand. Den kann der Motorradliebhaber mit einem Carport Bausatz leicht selbst bauen. Neben dem Mut zum Geschwindigkeitsrausch sind hier allerdings auch handwerkliche Begabung und Kreativität gefragt.

Am einfachsten lässt sich ein Carport natürlich mit einem fertigen Bausatz aus dem Baumarkt zusammen basteln. Wer es sich zutraut, kann allerdings auch aus Holzpfosten, -leisten und -balken selbsttätig eine Konstruktion erstellen. Beim Dach sind der Fantasie wenig Grenzen gesetzt. Hier können sowohl Dachpappe, Wellblech oder Dachschindeln als Belag verwandt werden. Doch vor den eigentlichen Aufbau steht erst ein wenig körperliche Ertüchtigung.

Erst muss nun einmal der Standort für den Carport geebnet werden. Dann müssen nämlich Löcher für die Pfostenanker gebuddelt werden, was schon ein wenig Kraft erfordern kann. Man sollte sieben Löcher graben, in denen dann die Pfosten einbetoniert und montiert. An die senkrechten Pfosten müssen als nächstes Querverstrebungen mit Winkellaschen und Edelstahlschrauben angeschraubt werden. Die Hilfe eines Akkuschraubers spart hier jede Menge Nerven und Kraft.

Wenn dieses Grundgerüst steht, werden die Deckenbalken angebracht. Diese müssen auf den Querverstrebungen satt aufliegen. Entsprechend werden in die Balken Einkerbungen gesägt. Dazu sollte man einen Gehörschutz tragen, da die Säge ziemlich laut ist. Die Balken werden wieder mit Winkellaschen und Flachverbindern an den Querverstrebungen und Pfosten befestigt.

Damit es in den Unterstand nicht hereinregnen kann und das geliebte Motorrad sich womöglich Roststellen zuzieht, muss natürlich noch ein Dach gezaubert werden und an der Wetterschlafseite sollte er mit Holzplatten abgedichtet werden. Auf Paneelen als Unterkonstruktion wird für das Dach eine OSB-Platte aufgenagelt. Als einfachste Lösung kommt dann einfach eine Dachbahn obendrauf und wird mit Pappnägeln befestigt. Die edleren Varianten benötigen entsprechendes Material und eine gute Portion mehr handwerkliches Geschick.

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