Maulwürfe auch im Winter von den Beeten fernhalten

7. Dezember 2011
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cc by fotopedia/ zenera

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Maulwürfe sind interessante kleine Wesen, nur leider machen sie vielen Gärtnern auch ganz schön zu schaffen. Gerade hat man ein Beet oder den Rasen perfekt angelegt, so findet sich dort auch schon wieder ein Maulwurfshügel. Auch die Pflanzen werden gerne von den Tiere beschädigt. Wer nicht will, dass Maulwürfe sich in seinen schönen Beeten herumtreiben, der sollte versuchen, sie auf natürlichen Weg loszuwerden.

Maulwürfe dürfen auf keinen Fall verletzt, gefangen oder getötet werden, denn sie sind nach der Bundesartenschutzverordnung geschützt. Um die Tiere zu vertreiben, kann man auf Ultraschallgeräte setzen oder aber Windräder im Garten verteilen, denn auch diese Geräusche mögen die Tiere offenbar nicht.

Auch einige Geruchsstoffe können die Tiere gar nicht leiden. Zitrusöle gehören dazu ebenfalls wie Buttermilch oder ein Knoblauchsud, die man auf dem Beet verteilt. So störend die Maulwurfshügel auch sein können, so haben sie auch ihr Gutes. Maulwürfe ernähren sich vorwiegend von Insekten und Regenwürmern. Von diesen gibt es nur in guten Gartenböden eine Menge. Maulwürfe sind also ein Zeichen für einen guten Boden.

Die Tiere halten übrigens keinen Winterschlaf, sondern ziehen sich in tiefere Bodenschichten zurück. Dort legen sie Vorräte an und jagen Würmer und Insekten. Zu neuen Maulwurfshügeln kann es also auch im Winter kommen, da die Erde für den Tunnelbau ja irgendwohin muss.

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