Komfortabler Trend: Alles zur bodengleichen Dusche

21. Dezember 2016
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Bodengleiche Dusche | Foto: flickr/hickey-fry

Wer ein neues Badezimmer plant, kommt um die bodengleiche Dusche nicht herum. Seit Jahren entwerfen Designer und Badhersteller neue Varianten – größer, flacher, aufregender. Dabei überzeugt die Duschwanne durch Optik und Funktionalität gleichermaßen.

Duschwanne oder Board?
Eine der wichtigsten Entscheidungen steht ganz zu Beginn der Planungsphase an: Soll die Dusche mit einer herkömmlichen Duschwanne im flachen Design gestaltet werden oder kommt ein Duschboard zum Einsatz, das direkt in den Boden eingelassen und anschließend verfliest wird. Beide Varianten haben ihre Vorteile und sind ab 110 Euro zum Beispiel bei dem Online Shop www.calmwaters.de zu haben. Während die Brausewanne durch ihr typisches Material und dem damit verbundenen hohen Standard an Hygiene überzeugt, zeigt sich das Dusch-Element als kreativere Lösung. Fliesen können nach Lust und Laune gelegt werden: Ein durchgehender Fußboden ist ebenso möglich wie die Abgrenzung des Duschbereichs durch bunte Mosaike, dunkle Granitplatten oder Fliesen in Holzoptik. Bei aller Gestaltungslust sollten Renovierer auf rutschfeste Eigenschaften ihrer auserkorenen Bodengestaltung achten und bedenken, dass sich die Reinigung insbesondere der Fugen als deutlich aufwändiger erweist. Generell schmeicheln bodengleiche Duschen dem Badezimmer ungemein. Der Trendetter verleiht dem Bad eine elegante Note, zudem lässt die ebenerdige Duschfläche den Raum größer wirken – perfekt für kleine Bäder.

Die ideale Alltagserleichterung
Neben ihrer eleganten Optik punktet die bodengleiche Dusche durch ihren hohen Komfort. Bei dieser Art von Duschwannen handelt es sich um Sanitärobjekte, die maximal eine Tiefe von 2,5 cm aufweisen und damit fast frei von Hürden sind. Ein kleiner Schritt genügt und schon ist der Duschbereich erreicht. Das Stoßen der Zehen oder gar Stolpern über den hohen Wannenrand können Badrenovierer und -gestalter damit ausschließen. Wer gar eine barrierefreie Dusche wünscht, wählt ein extraflaches Modell, das maximal zwei cm flach und mindestens 1,20 m breit ist. Nach den Forderungen der DIN 18040-2 garantieren diese Abmessungen einen leichten Zugang, ideal für Kinder, Senioren, körperlich eingeschränkte Personen, kurz: für jeden!

Ablauf mit System
Je nach Duschwanne oder -Element können Badgestalter zwischen verschiedenen Ablaufsystemen wählen. Für den optimalen Ablauf sorgen so entweder der Bodenablauf, die Ablaufrinne oder der Wandauslauf. Während ersteres als klassische Variante vor allem in Form von kreisrunden Ausschnitten in der Duschtasse zu finden ist, zeigen sich die anderen Ablaufsysteme vorwiegend bei Nasszellen. Bei der Duschrinne handelt es sich um ein schmales Zubehör, dass das Wasser längst einer leichten Senkung in den Ablauf führt. Je nach Einbau des Duschboards versteckt sich der Ablauf so unauffällig am Rand des Duschbereichs. Hinsichtlich seines barrierefreien Charakters überzeugt insbesondere der Wandauslauf: Das Zubehör wird direkt in eine Wand montiert – fürs Auge kaum ersichtlich und für die Füße zeigt sich der so komplett barrierefreie Duschbereich frei von jeglichen Hürden.

Wie im Wellnesscenter
Schon der Gang in die Dusche gleicht einem Wellnessgefühl. In der Dusche geht es mit dem Komfort weiter: Eine großzügige Kopfbrause lässt Wassertropfen wie ein sanfter Regenschauer auf Kopf und Schultern herabrieseln, die Handbrause hängt am Konus parat, um jede Stelle des Körpers zu erreichen und mit einem festen Wasserstrahl massierend zu reinigen – welch eine Wohltat. Und weil alle Trendsetter auch an die Umwelt denken, wählen sie spezielle Sparduschköpfe. Ein integrierter Durchlaufbegrenzer reduziert die Wassermenge um bis zu 50 Prozent, während der sogenannte Luftsprudler dem Wasser Luft hinzumischt. Das Ergebnis ist ein vollkommener, voluminöser Wasserstrahl, der Portemonnaie und Ressourcen schont – was für ein nachhaltiges Duscherlebnis.

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