Massivholzdielen verlegen: dies muss beachtet werden

28. November 2013
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cc by flickr / Markus Tacker

Massivholzdielen sind nicht nur eine Verschönerung jedes Raumes, sondern auch sehr widerstandsfähig. Beim Verlegen allerdings müssen ein paar Dinge beachtet werden, damit die Dielen auch richtig anliegen.

Den Raum vorbereiten

Massivholzdielen sind ein Naturprodukt und damit natürlichen Schwankungen in Farbe, Musterung und ähnlichem ausgesetzt. Trotzdem können Fehler auftreten, die unbedingt vor dem Verlegen gesehen in Augenschein genommen werden müssen. Die besten Ergebnisse gelingen wenn der Raum eine konstante Temperatur zwischen 15-20 Grad und eine relative Luftfeuchtigkeit von etwas mehr als 50% besitzt. Dann ist das Holz schön nachgiebig. Alle Arbeiten in dem Raum sollten möglichst schon beendet sein, damit die Dielen keine Kerben oder Beschädigungen bekommen können, wenn noch gearbeitet wird.
Der Boden muss eben und vor allen Dingen trocken sein. Sind noch Feuchtigkeitsfelder vorhanden, müssen sie erst beseitigt werden. Ansonsten kann sich unter dem Parkett Schimmel bilden.

Die Dielen verlegen

Hat man die richtigen Dielen gefunden, dann kann die Arbeit losgehen. Man kann zum Beispiel auf passende Massivholzdielen von Parkettwelten.de zurückgreifen. Beim Verlegen beginnt man immer von einer Wand aus. Die Nutseite der Diele zeigt dabei zur Wand. Außerdem sollte ein Abstand von 15-12 mm zwischen der Diele und der Wand gelassen werden, damit sich das Holz noch bewegen kann. Eingebrachte Holzkeile halten den Abstand aufrecht. Sollten die Wände deutlich ungerade sein, müssen die Dielen entsprechend abgeschrägt werden.
Wichtig ist, dass die Dielen genau im rechten Winkel liegen. Solange sie noch nicht verbunden sind, kann das angepasst werden.
Ist eine Horizontalreihe der Dielen verlegt, kann die nächste Reihe darüber gelegt werden. Die Stöße der Dielen sollten dabei mindestens 30 cm auseinander liegen. Damit wird der Verschnitt auf ein Minimum reduziert. Dehnungsfugen zu Türen oder Erhöhungen werden mit Übergangsprofilen ausgestattet. So steigen die Dielen langsam an und geben einen bündigen Abschluss. Übergangsprofile werden als Zubehörteile mitgeliefert. Auf der anderen Seite des Raumes angekommen, gilt wieder der Sicherheitsabstand. Im Raum dazwischen sind Spanngurte hilfreich, um die Dielen beieinander zu halten und Verrutschen zu verhindern, bis alle Arbeiten beendet sind.
Nachdem die Keile aus den Rändern entfernt wurden, kann die Sockelleiste angebracht werden. Wichtig ist, dass sie nur an der Wand verschraubt wird, aber nicht am Boden, denn der muss sich bewegen können.

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