Eigentumswohnung: Was ist Gemeinschaftseigentum?

24. November 2013
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cc by wikimedia/ Michael Sander

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Wer sich eine Eigentumswohnung kauft, der möchte in der Regel endlich selbst Herr im Haus sein, doch dies ist in den meisten Fällen auch hier leider nicht ganz der Fall. Wer sich für eine eigene Wohnung entscheidet, sollte bedenken, dass alle Besitzer von Wohneigentum im Haus in der Eigentümerversammlung gemeinsam über viele Dinge, die das Haus betreffen, entscheiden.

In der Teilungserklärung wird vereinbart, was Gemeinschafts- oder Sondereigentum ist. Letzteres bezeichnet das, was den einzelnen Eigentümern privat gehört. Über das Gemeinschaftseigentum wird auch gemeinschaftlich entschieden. Dies betrifft in der Regel alle Grünflächen vor und hinter dem Gebäude, den Garten, die Einfahrt, die Stellplätze für Autos und selbst die Pflasterung zum Hof.

Auch Außenwände, Türen und Fenster fallen darunter. Selbst in den Wohnungen kann es Punkte geben, die nicht zum Sondereigentum gehören wie zum Beispiel alte Dielen oder Parkett, wenn sich darunter kein begehbarer Belag befindet! Man sollte also zum einen bei der Teilungsvereinbarung genau hinsehen und sich darüber im Klaren sein, dass solche gemeinschaftlichen Entscheidungen immer Streit mit sich bringen können.

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