Prepaid-Konzept bei Strom gegen Energiearmut?

17. November 2013
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cc by flickr/ gumfi

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Wir alle sind in unserem Alltag auf den Strom angewiesen. Oft fällt einem erst auf, wie viel man überhaupt damit macht, wenn er weg ist. Wer seine Rechnungen nicht bezahlt, dem kann der Strom abgedreht werden. Dies kann man jedoch in der Regel abwenden, wenn man aktiv wird.

Im Bereich Energie diskutieren Union und SPD zudem aktuell über ein neues Konzept, nach dem das bekannte Prepaid-Konzept von Telefonanbietern in Zukunft auch beim Strom möglich gemacht werden könne. Bis es soweit ist, müssen wir uns alle den bisherigen Bedingungen und den steigenden Preisen anpassen.

Oft leiden hier vor allem Geringerverdiener, Hartz-IV-Empfänger, Rentner oder Studenten unter den hohen Strompreisen, also all jene, die wenig Geld haben und dabei eher viel zuhause sind. Hier steigt der Stromverbrauch. Zudem können sie sich keine neuen energieeffizienten Geräte leisten. Wer die Stromrechnung jedoch einmal nicht bezahlen kann, muss sich nicht gleich Sorgen machen, morgen im Dunkeln zu sitzen.

Zunächst erhält man Mahnungen. Zudem darf einem erst ab Schulden in Höhe von 100 Euro der Strom abgedreht werden. Dies wird einem vier Wochen vorher angekündigt und man kann entsprechende Maßnahmen ergreifen. Möglich ist zum Beispiel dem Anbieter Ratenzahlungen oder Ähnliches anzubieten. Auch drei Tage vor dem Abdrehen wird man noch informiert und kann immer noch handeln. Wer den Forderungen begründet widerspricht, darf ebenfalls nicht noch eine Absperr-Drohung erhalten. Hier sollte man sich unbedingt beraten lassen! Manchmal reicht aber auch eine gütliche Einigung via Kundenhotline.

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